Wie die F.A.Z. veganem Fleischersatz andichtet, den Regenwald zu zerstören.

Je länger ich über Nachhaltigkeit lese und schreibe, desto häufiger fällt mir ein maximal destruktives Muster menschlichen Verhaltens auf: die zwanghafte Fixierung auf Nachteile aktueller Innovationen bei gleichzeitigem kompletten Ausblenden massiver Probleme im Status quo. Halb Deutschland sieht eine der größten Herausforderungen des deutschen Straßenverkehrs in E-Scootern, während sich seine Städte längst in riesige Autostellplätze mit vereinzelten Häusern darin verwandelt haben. Über die Verschandelung der Landschaft durch Windräder gibt es Terabyte an Facebook-Kommentaren, während gigantische Abraumhalden von RWE, die sich durch Wälder, Dörfer und historische Kirchen fressen, als unausweichlicher Kollateralschaden in unserem Bewusstsein etabliert sind.

In dieselbe Kategorie fällt, wenn Menschen sich erdreisten, keine Tiere mehr zu essen. Fleisch, das ist ein Stück Tradition, es kann doch nicht gut sein, jetzt einfach so damit aufzuhören – das haben wir doch immer schon gemacht! Die Literatur ist sich jedoch einig: Vegetarische Ernährung ist deutlich nachhaltiger als die typisch deutsche mit viel Fleisch, eine vegane noch ein bisschen ressourcenschonender – wenig überraschend, wenn für ein Kilo Fleisch erst mal mehrere Kilo Pflanzen verfüttert werden müssen.

Manche Menschen akzeptieren das und passen ihre Handlungen ihren Erkenntnissen an, während andere sich auf eine lange Suche begeben, um ihre Erkenntnisse anzupassen. Solche untersuchen gerne den Wasserverbrauch von Avocados und Quinoa, weil Fleischesser ja nie Avocados essen, oder versuchen, die Bedeutung der Weidehaltung maximal überzuinterpretieren. Oder, viel simpler, sie finden Soja blöd, denn dafür gibt es bereits die faktenfernen

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Beyond Burger gar nicht nachhaltig und voller chemischer Chemie-Chemikalien – sagt das Handelsblatt

So, von wegen gesund! Radfahren ist ja sooo gesund, Jan. Fahr doch mal öfter Rad, Jan.

Unmöglich, wie kann man in Zeiten der Erderwärmung noch Fahrrad fahren? Wisst Ihr, wie viel Energie und Rohstoffe dafür benötigt werden? Metall für den Rahmen, Kunststoffe für den Lenker und literweise Wundsalbe für Leute, die aus Versehen nackt auf einem Sattel aus gehärtetem Rollsplit fahren, ist doch nicht nachhaltig, so was! Dann lässt Bernd sich ständig neues tiefgefrorenes Kettenöl aus Papua-Neuguinea in einem Haufen Verpackungsmüll liefern, was ein Wahnsinn – da fahr ich doch lieber Auto. Für die Umwelt, für die Gesundheit und die Menschen, brumm brumm!

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, ob ich komplett verrückt geworden bin, und mir entgegenschreien wollt, dass ein Fahrrad mit dem Bruchteil der Ressourcen eines Autos auskommt, Bernd das Kettenöl auch einfach im Fahrradladen um die Ecke erwerben und einen bequemen Sattel benutzen kann, spart Euch die Luft und schreit es leicht modifiziert der Redaktion der Orange by Handelsblatt zu, die einen ähnlich wirren Versuchsaufbau benutzt hat, um Nachhaltigkeit und Gesundheitsaspekte des Beyond Burgers abzuschätzen.

Sie haben dabei denselben zentralen Fehler gemacht wie ich in meiner absurden Abrechnung mit Fahrrädern, indem auch sie

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Unterernährte Kinder sind der Presse egal, es sei denn, die Eltern sind vegan lebende Hardcore-Esoteriker

Wie immer, wenn irgendwelche vegan lebenden Menschen sich wie die allerletzten Idioten benehmen, titelt die deutsche Presselandschaft nicht „Allerletzter Idiot schießt sich in den Fuß“, sondern „Typ ernährt sich vegan und schießt sich deswegen in den Fuß“.

Eine Veganerin verunglückt tödlich bei einer Besteigung des Mount Everest? Das wäre mit mehr Rührei in der Blutbahn nicht passiert. Ein Veganer erkrankt an Ebola? Hätte er mal mehr Milch getrunken. Ein Kind wird von seinen vegan lebenden Eltern mit viel zu wenig Kalorien versorgt? Hätten die mal lieber viel zu wenig Kalorien in Form von Fleisch gefüttert, dann wäre jetzt alles gut.

Von dem australischen Elternpaar, dem eine Haftstrafe wegen Mangelernährung des eigenen Kindes droht, konnte man letzten Donnerstag so ziemlich überall

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Dentale Fehlschlüsse

Auch wenn Ihr mir das nicht glaubt, aber genau wie es Fleischesser beim Barbecue nervt, mit spontanen Morrissey-Zitaten über ihr Grillgut belehrt zu werden, so sind diese aufgezwungenen Gespräche über mein Blumensteak auch für mich ähnlich herbeiwünschenswert wie eine eitrige Knorpelentzündung. Und so sprach mich ein anderer Gast auf der Party an mit:

„Aus Soja die Wurst, nä?“
„Japp, oder Seitan, ich weiß nicht genau.“
„Hömma, wenn ich kein Fleisch essen soll, wozu habe ich dann… DIE DA?“

Und während die Frage förmlich aus ihm herausschoss, deutete er mit seinem Zeigefinger triumphierend auf seinen weit aufgerissenen Mund. Aufgrund der fortgeschrittenen Dämmerung und meiner Trinklaune sah ich nicht mehr perfekt und entgegnete:

„Meinst Du die Spuckefäden?“
„Nein Mann, meine Reißzähne!“

Ach ja, richtig. Wie konnte ich nur

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Wurstseppel-Award 2018: Hitzewelle fordert erste Opfer in der Spiegel-Redaktion, Autor dreht komplett durch

Liebe Spiegel-Redaktion,

wir haben Grund zur Annahme, dass das Büro von Armin Himmelrath der aktuellen Wetterlage nicht mehr gewachsen ist und Ihr werter Kollege einen ausgeprägten Sonnenstich erlitten hat. Bitte schauen Sie doch mal nach ihm, er veröffentlicht gerade vollkommen unzusammenhängende Schimpftiraden, deren Kausalketten ähnlich plausibel sind wie aktuelle Redebeiträge der Flache-Erde-Community, wir machen uns Sorgen. Ach, und Ihr Lektorat, darf das eigentlich immer ohne Vertretung in die Sommerferien abhauen?

Vielleicht wäre den Kollegen ja sonst aufgefallen, dass Herr Himmelrath offenbar eine wahnhafte Helikopterelternphobie entwickelt hat und nun hinter jeder neueren Idee seit der Erfindung der Kindersitze, in diesem Fall den veganen Kitas in Frankfurt und München, welche vermutet. Wie wäre es generell mit einem Infoabend in Ihrem Redaktionsgebäude, Thema: „Recherche – was ist das eigentlich genau und brauchen wir so was auch“? Ja, das ist einer dieser neuen, verrückten Trends in der Medienbranche, aber andere Magazine fahren tatsächlich ganz gut damit. Herr Himmelrath schreibt hingegen so was:

„Helikoptereltern sind schlimm. Es nervt, wenn sie ihr Schatzilein mit der 200-PS-Familienkutsche direkt bis zum Stuhlkreis in die Kita-Gruppe bringen, den Erzieherinnen Vorschriften in Hinblick auf Stuhlgang, Mittagsschlaf und Verhaltensbesonderheiten der lieben Kleinen machen und […]“

Wovon redet der Mann denn da? Wie macht man einer Erzieherin denn Vorschriften im Hinblick auf den Stuhlgang? „Torben soll bitte um 11:20 Uhr kacken und das Ergebnis soll die Form einer Zimtschnecke haben“, oder was? Und mit bereits erwähnter Recherche wäre Herrn Himmelrath vielleicht aufgefallen, dass die von ihm kritisierten Einrichtungen für Helikoptereltern denkbar ungeeignet sind. Die Einrichtung in München

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Durch Veganismus ist die Welt nicht zu retten, schrieb er in seinen NZZ-Artikel, und tat dann einfach gar nichts.

So, und jetzt endlich mal großartige Neuigkeiten! Macht Euch keine Sorgen, denn all unsere Probleme werden schon bald verpufft sein. Schmeißt den Seitan aus dem Fenster, geht zum Metzger und kauft Euch stattdessen ein dickes, fettes Stück Tierarsch und beißt da rein. Leiht Euch einen Audi Q7 und fahrt damit komplett im ersten Gang in der Stadt herum (klingt besser), einfach weil es lustig ist, und erfindet dann einen Cocktail, für den man jeweils zehn Nespresso-Kapseln und einen Klumpen Elfenbein verrührt, auf dass es das In-Getränk 2018 werde.

Wie jetzt, unökologisch und tierfeindlich? Wie seid Ihr denn bitte drauf… habt Ihr denn nicht den Gastkommentar von Toni Stadler in der NZZ gelesen? Es ist nämlich so, dass Missstände in der Tierhaltung beseitigt gehören, aber deswegen direkt keine Tiere mehr zu essen ist total übertriebener Aktionismus, darum kümmert sich, *däfdää*, doch längst Vater Staat, Ihr kleinen Dummerchen! Tierquälerei? „Dies zu korrigieren, ist Aufgabe staatlicher Aufsicht, nicht des Konsumenten.“

Jawoll! Das ist Aufgabe des Staates, haha! „Herr Ober, bitte noch mal zehn Portionen Gänsestopfleber für mich und meine Katze! Was schauen Sie denn so? Der Staat hat sich doch bereits darum gekümmert, dass beim Einführen des Metallrohrs in den Gänsehals keine Schmerzen entstanden sind, ist ja schließlich seine Aufgabe!“.

Ja, lieber Toni Stadler, das ist auch seine Aufgabe. Einen Moment, Ich nehme Dir jetzt mal Deine Einhornbrille ab. Ui, da ist ja ganz schön viel Feenstaub drauf, kein Wunder, dass Du

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Ich wäre ja auch gerne vegan, aber ich könnte nicht leben ohne Eutersekret!

Na, würdet Ihr auch gerne mal wieder Lebensmittel einkaufen gehen, checkt aber nicht im Ansatz, was da auf die Verpackungen gedruckt ist, sodass mittlerweile Euer halber Vorratsschrank randvoll ist mit wenig schmackhaften Insektenvernichtern, Batterien und Paketkordel? Kenne ich… Eigentlich wollte ich ja Linsensuppe kochen, aber die Etiketten auf den Produkten sind so scheißkompliziert, dass ich immer mit vollkommen falschen Zutaten nach Hause komme und jetzt Küchenrolle blanchiere. Ich hoffe, die schmeckt zu Wattestäbchen.

Damit diese Qual nun endlich ein Ende hat, hat der Europäische Gerichtshof gestern entschieden, dass Verpackungen ab sofort extrem deppensicher gestaltet sein müssen, sprich: „Milch“ oder „Käse“ darf nur auf Verpackungen stehen, deren Inhalt aus „normaler Eutersekretion“ gewonnen wird. Zugegeben, das klingt schon viel geiler als „Brotbelag auf Mandelbasis“, was auf meinem Käse steht. Wer parkt nicht gerne eine große Portion Eutersekret auf seinen Rigatoni?!

Jetzt frage ich mich nur, wo die Hersteller all die „normale Eutersekretion“ vorfinden wollen. Das klingt so, als würden da Paarhufer gedankenverloren über die Wiese traben, während ihnen das Zeug so mir nichts, dir nichts aus dem Euter tropft und man es einfach nur von der Wiese saugen

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Jan Böhmermann hasst mich

Ja, es ist mir etwas peinlich, aber tatsächlich habe ich mir den Zorn von Deutschlands mutmaßlich ambitioniertestem Late-Night-Talker zugezogen. Mich erreichen bereits erste Mails und PNs, wie zur Hölle ich das geschafft habe, und an der Stelle möchte ich darum bitten, die wilden Spekulationen zu unterlassen! Mir wurde jetzt wiederholt unterstellt, ständig nackt bis auf eine Erdogan-Maske im ZDF-Backstagebereich rumzurennen (vollkommener Humbug, das ist eine Gollum-Maske). Dabei habe ich mir viel Schlimmeres zu Schulden kommen lassen und ich möchte Dich, lieber Jan, vielmals um Entschuldigung bitten.

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Es trug sich am Sonntagabend des 22.03.2015 zu: Ich war auf dem Rückweg von der Interschmodder, einer Messe für ausschließlich mit Körperausscheidungen angefertigte Plastiken, und der Hunger trieb mich in eine Raststätte auf der A3. Ich trottete erschöpft zur Theke und bestellte eine Portion Pommes, worauf der Mann hinter dem Tresen „Mit Ketchup und Mayo?“ fragte. Und da passierte es. Vielleicht war ich von all den geistigen Eindrücken zu erschöpft und habe nicht darauf geachtet, wen ich mit meiner gedankenlosen Aktion verletzten könnte: In einer egoistischen und rückblickend betrachtet geradezu faschistoiden Haltung antwortete ich „Nein, nur Ketchup“.

Vermutlich habe ich jetzt, in diesem Moment, mehrere tausend Abonnenten verloren angesichts dieser dreisten, rücksichtlosen Arschlochhaftigkeit, aber an die, die noch mitlesen: Ich empfinde unendliche Reue, wenn ich das Ganze vor meinem geistigen Auge noch mal Revue passieren lasse! Könnt Ihr mir noch mal verzeihen? Ja, natürlich erzeugt man mit so einem selbstgefälligen Gehabe Missgunst und Ablehnung. Jetzt, zwei Jahre später ist mir das auch klar (EDIT: Die Sendung wurde vor ein paar Tagen erst ausgestrahlt und für mich deswegen überhaupt ein Thema). Kein Wunder also, dass Jan Böhmermann am 23.03.2015 in der Sendung „Inas Nacht“ seinem Zorn freien Lauf ließ und auf Inas Frage nach seiner Ernährung verständlicherweise klarstellte „ich hasse auch Veganer, wirk

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Hurra, die Wurstseppel-Saison 2016 ist eröffnet!

Hach Kinder, der Sommer ist endlich da! Was? Ja, natürlich regnet es in Strömen! Ich rede selbstredend nicht vom meteorologischen Sommer, sondern vom Printmedien-Themenloch-Sommerbeginn, der rein zufällig auch auf den ersten Juni datiert ist. Jedes Jahr finden sich insbesondere ab diesem Tag bis Ende August erstaunlich viele Autoren, die entweder in einem Anflug von Größenwahn oder in der Hoffnung auf viele Seitenklicks generierende Kommentarstreitereien irgendwelche schwurbeligen Abgesänge auf vegetarische Ernährung in die Tasten kloppen, als sei ihnen das restliche Jahr dafür nicht warm genug.

Wurstseppel-Award 2016

Es ist ein auf eine kranke Art bezauberndes Schauspiel, wie laut eigenem Bekunden immer auf Qualität achtende Zeitungen und Magazine vollkommen fachfremde Autoren auf offener Bühne eine Sammlung persönlicher Anekdoten mit gefährlichem Halbwissen verrühren lassen, das offenbar am Lektorat vorbeischummeln, um so eine kaum für möglich gehaltene Konzentration an grobem Unfug zu veröffentlichen, über den sich bei jedem anderen Thema das halbe Netz kaputt lachen würde.

Die herausragenden Knallköppe dieser Kategorie im Jahr 2015 waren Mike Kleiß (schreibt eigentlich übers Joggen), Jan Fleischhauer (schreibt eigentlich über Politik und Gesellschaft) und Sarah Wiener (kocht gerne). Offenbar ist der Druck groß, diese vom Thron zu verdrängen, denn tatsächlich erreicht uns die erste Einsendung für den Titel „King of Wurstseppel 2016“ exakt am 01.06.2016, um 0:00 Uhr, kein Scheiß. Philipp Fritz (schreibt eigentlich über Polen und Berlin-Kram) erklärt darin für die Berliner Zeitung, warum

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Herr Ober, einmal Seitan-Pfau auf Papaya-Chia-Edelweiß-Törtchen bitte. Wie immer halt…

Was glauben die Leute eigentlich, was fürstliche Menüs mir täglich zu verspeisen vergönnt sind? Glaubt man den PNs an mich bzw. den üblichen Kommentaren unter Artikeln zu allgemeiner Wurstkunde, dann ernähre ich mich weitestgehend von Südfrüchten, handgeklöppelten Palmöl-Skulpturen und seltener Galapagos-Zucchini. Mein Essen ist nämlich gar nicht umwelt-, geschweige denn klimaschonend, dazu essen Veganer ja viel zu viel Quinoa, Chia-Samen und Seitan! Und das klingt ja schon wie der Gehörnte persönlich, es muss sich um ein durch und durch böses Lebensmittel handeln, das sich nur in Pentagramm-Form zubereiten lässt.

Sojafeld

Tja, wer das glaubt, der baut sein Weltbild vermutlich auch auf Berichten aus Gala und In-Touch auf, laut denen coole Promis aus Beverly Hills die glücklichsten Menschen des Planeten sind, weil reich und schön und bis obenhin voller Kaviar und Chia-Samen. Realistisch muss man aber feststellen, dass auch bei diesen Leuten keine Rosen aus dem Hintern fliegen, wenn sie auf dem Klo sitzen und man manche von diesen irgendwann an Erbrochenem erstickt auf ihrem Wohnzimmerteppich findet. Und so wie ein nach außen strahlendes Promi-Leben auch zum Teil aus Alltag und Tristesse besteht, so hält vegane Ernährung für die meisten von uns nicht jeden Tag phänomenale neue Zutaten aus Feuerland bereit.

Tief in ihren Herzen wissen viele Leute das natürlich, denn neben dem Vorwurf, dass ein zweiwöchiger Pilotenstreik ja meinen sicheren Hungertod bedeutet, bekomme ich gleichzeitig und manchmal gar von denselben Leuten ständig vorgehalten, mein Essen sei furchtbar langweilig, viel zu salatig und geschmacklich so abwechslungsreich wie eingeweichter Umzugskarton. Ja was denn jetzt? Ist es nun furchtbar langweilig oder aufgrund der extraordinären Zutaten ein reines Wohlstandsphänomen für verweichlichte Großstadt-Memmen?

Manchen Leuten kann man es einfach nie recht machen. Zumal auch Veganer nicht immer eine Kühlbox mit vorbereitetem Proviant dabei haben. Auch wir gehen ab und an in eine Kantine, eine Mensa oder ein Restaurant, wo wir das gleiche Zeug essen wie alle anderen. Nur halt ohne das Fleisch. Und die Sahnesoßen. Und die Joghurtdressings. Ja, man kann sagen, dass wir

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