How Michael Moore’s anti-solar, anti-wind power and anti-electric car documentary does the climate movement a huge disservice

No, Michael Moore is not simply the next older gentleman who suddenly loses his empathy and drifts into the world of alternative facts. This case is more complicated, even almost mysterious. One knows Moore through movies like Bowling for Columbine and Fahrenheit 9/11, books like Stupid White Men or Downsize This!. He still calls himself a leftist and environmentalist and is now involved in a film that doesn’t really reflect this.

This film is called „Planet of the Humans“, the directing and script are not by Moore himself, but by his longtime friend Jeff Gibbs, who in turn is listed as co-producer on many of Moore’s films. But this shouldn’t diminish Moore’s role, for him this work is not just any job, but an important statement. He advertises it with talk show host Stephen Colbert and on the day of release he put an almost 80-minute, very personal livestream on the Internet to mark Earth Day. Watching these shows, one thing quickly becomes clear: Moore seems to be absolutely convinced to support the environmental movement, and explicitly Fridays for Future, Extinction Rebellion etc. with this film.

He couldn’t be more wrong, because the central message of the 100-minute documentary is that there are currently no solutions to the climate catastrophe and that we are all actually lost. Now there are a lot of possible solutions and almost all of them include an energy transition in which we replace fossil fuels with climate-neutral alternatives. These alternatives are quite wrongly presented in the film as pointless in general, because all its central thoughts are based on the same fundamental error of reasoning: The inability to distinguish between greater and lesser

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Wie Michael Moore der Klimabewegung mit einer Anti-Solarkraft-, Anti-Windkraft- und Anti-Elektroauto-Doku einen Bärendienst erweist

Nein, Michael Moore ist nicht einfach der nächste ältere Herr, der wie ARD-Comedians, Katzenkrimiautoren oder Boris Palmer auf einmal seine Empathie verliert und ins Postfaktische abdriftet. Dieser Fall ist komplizierter, ja, fast schon rätselhaft. Man kennt Moore durch Filme wie Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 und Bücher wie Stupid White Men oder Downsize This!. Er bezeichnet sich selbst nach wie vor als Linker und Umweltschützer (Environmentalist) und wirkt nun an einem Film mit, dem man das wirklich nicht sonderlich anmerkt.

Dieser Film heißt „Planet of the Humans“, Regiearbeit und Drehbuch stammen nicht von Moore selbst, sondern von seinem langjährigen Freund Jeff Gibbs, der wiederum bei vielen von Moores Filmen als Co-Produzent vermerkt ist. Das soll Moores Rolle aber nicht schmälern, für ihn ist dieses Werk nicht einfach irgendein Job, sondern ein wichtiges Statement. Er bewirbt es bei Talkmaster Stephen Colbert und hat am Tag der Veröffentlichung einen knapp 80-minütigen, sehr persönlichen Livestream anlässlich des Earth Days ins Netz gestellt. Beim Ansehen dieser Sendungen wird eines schnell klar: Moore scheint absolut davon überzeugt zu sein, die Umweltbewegung, und explizit Fridays for Future, Extinction Rebellion usw. mit diesem Film zu unterstützen.

Er könnte nicht falscher liegen, denn die zentrale Message der 100 Minuten langen Dokumentation ist, dass es aktuell keinerlei Lösungsansätze für die Klimakatastrophe gibt und wir eigentlich alle verloren sind. Nun gibt es eine Menge Lösungsansätze und fast alle beinhalten eine Energiewende, im Rahmen derer wir fossile Brennstoffe durch klimaneutrale Alternativen ersetzen. Diese Alternativen werden im Film vollkommen zu Unrecht als pauschal sinnlos dargestellt, weil all seinen zentralen Gedankengängen derselbe, elementare Denkfehler zu Grunde liegt: Die Unfähigkeit, zwischen kleinem und großem Übel

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Experte erfindet Stickoxid-Spitzenwerte und entlarvt den Focus als sinnlos.

Es ist mal wieder soweit: Im Focus darf sich ein selbsternannter Experte austoben und der versammelten Dieselfraktion unter der Leserschaft einreden, sie seien die Opfer einer weltumspannenden Verschwörung, die ihnen mit falschen Messdaten das Leben schwermacht. In einer perfekten Welt würden Menschen seinen Text lesen, die reißerische Methode erkennen und mit spitzem Finger und gerümpfter Nase den Browser Tab schließen oder alternativ mit dem Ausdruck davon den Spargel einwickeln.

Leider leben wir nicht in einer perfekten Welt und so teilt eine Vielzahl von Menschen den Text des „Experten“. Sie schreiben dazu Dinge wie „Jawoll“, „Endlich sagt’s mal einer“ oder „Wir müssen die Grünen stoppen!“. Nun ist „Experte“ ein sehr dankbares Wort, wir alle sind ja irgendwie Experten in irgendwas, und sei es im Zitateraten alter Schwarzwaldklinik-Folgen. Der Experte ist in diesem Fall Martin Schraag, laut Focus besteht seine Expertise in der Erstellung internationaler Normen für elektromedizinische Produkte.

Nun ist das Erstellen solcher Normen bei der Einordnung von Dieselfahrverboten ähnlich hilfreich wie ein elfter Zeh beim Luft anhalten. Die für den Focus tatsächlich zum Tragen kommende Expertise ist daher vermutlich Martin Schraags brennende Liebe für Diesel-Aggregate und sein Hang zu emotionalen Ausbrüchen, sollten irgendwer den infamen Plan hegen, diese bemitleidenswerten Maschinen irgendwo regulieren zu wollen.

In der Vergangenheit durfte er bereits dreimal im Focus erklären, wie falsch Politik und Gerichte in Deutschland handelten und handeln, ohne dass diese Erklärungen mit echten ExpertInnen aus der Verkehrsforschung oder der Epidemiologie abgeglichen worden wären. Das ist für den Focus leider kein journalistischer Tiefpunkt: Auch die sentimentale Abrechnung mit E-Autos aus der Feder eines Mannes mit finanziellem Interesse an Wasserstoffantrieben wurde als Erklärung eines „Experten“ verbrämt, auch wenn das Ergebnis ähnlich vorhersehbar war als würde jemand mit Montgomery Burns

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Aber Viren hat es doch immer schon gegeben!

Was, ich soll mir täglich die Hände waschen wegen eines so winzigen Virus? Was ist, wenn die Forscher sich irren und die Leute werden wegen was ganz anderem krank? Es könnte ja auch an erhöhter Sonnenaktivität, Vulkanen oder Handystrahlung liegen. Gestern erst hat Doktor Schwurbelpimmel vom YouTube-Channel „Viren sind Deine Freunde“ erklärt, warum das ganz andere Gründe hat.

Und wenn das stimmt, dann waschen wir uns alle vollkommen umsonst die Hände und meine persönliche Freiheit ist übelst hart eingeschränkt wegen Gesundheitsfanatikern wie Euch!

Deutschland kann die Welt außerdem nicht alleine retten, hier sind ja nur 0,4% der weltweiten Coronafälle aufgetreten. Bringt also gar nichts, sich in Deutschland die Hände zu waschen, wenn die Chinesen alle krank sind.

Habt Ihr mal geguckt, wie klein so ein Virus ist? Wie soll das einen so großen Menschen töten, das geht doch gar nicht. Benutzt mal Euren gesunden Menschenverstand.

Viren und Bakterien hat es außerdem immer schon gegeben und wir leben noch, kein Grund jetzt in Handwaschpanik zu verfallen. Menschen und süße Welpen könnten ja gar nicht leben ohne Bakterien, denkt mal drüber nach!

Anstatt jetzt in Hektik und Aktionismus zu geraten, sollten wir das lieber den Profis überlassen und auf Innovationen warten. Die werden schon bald Impfstoffe und Wundermaschinen entwickeln und so lange werde ich es mir nicht verbieten lassen,  aus öffentlichen Toiletten zu trinken.

Aber egal, selbst wenn ich 1000 Leute anstecke, wären das ja nur 0,001% der Menschen in Deutschland. Die Natur ist halt grausam. Ich habe außerdem ein Video von Greta Thunberg gesehen, in dem sie niesen muss, voll die Heuchelei, Eure ganze Bewegung.

Wir sind das einzige Land, das seine Wirtschaft wegen so einem übernervösen Unsinn kaputt macht und sagen ganze komplette Messen ab und alle anderen lachen über uns. Das kostet Arbeitsplätze und wenn wir extremes Pech haben, dann fahren die Menschen am Ende auch noch weniger Auto. Weniger! Auto! Überlegt Euch mal, ob Ihr das wirklich wollt.

Aber okay, schränkt Ihr Euch ruhig ein und kehrt zurück in den Steinzeit-Sozialismus, ich werde dafür extra viel in Kindergärten und Notaufnahmen herumhusten und -schniefen und klebe mir einen Aufkleber mit „Fuck you, Seife“ auf meine Heckklappe.

<Sorry, mir blutet das Herz, einen Witz erklären zu müssen, aber aus Gründen: Das ist ans Bullshit Bingo für Klimawandelleugner angelehnt. Und… NICHT ERNST GEMEINT, WASCHT EUCH DIE HÄNDE VERDAMMT NOCH MAL>

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Wie die F.A.Z. veganem Fleischersatz andichtet, den Regenwald zu zerstören.

Je länger ich über Nachhaltigkeit lese und schreibe, desto häufiger fällt mir ein maximal destruktives Muster menschlichen Verhaltens auf: die zwanghafte Fixierung auf Nachteile aktueller Innovationen bei gleichzeitigem kompletten Ausblenden massiver Probleme im Status quo. Halb Deutschland sieht eine der größten Herausforderungen des deutschen Straßenverkehrs in E-Scootern, während sich seine Städte längst in riesige Autostellplätze mit vereinzelten Häusern darin verwandelt haben. Über die Verschandelung der Landschaft durch Windräder gibt es Terabyte an Facebook-Kommentaren, während gigantische Abraumhalden von RWE, die sich durch Wälder, Dörfer und historische Kirchen fressen, als unausweichlicher Kollateralschaden in unserem Bewusstsein etabliert sind.

In dieselbe Kategorie fällt, wenn Menschen sich erdreisten, keine Tiere mehr zu essen. Fleisch, das ist ein Stück Tradition, es kann doch nicht gut sein, jetzt einfach so damit aufzuhören – das haben wir doch immer schon gemacht! Die Literatur ist sich jedoch einig: Vegetarische Ernährung ist deutlich nachhaltiger als die typisch deutsche mit viel Fleisch, eine vegane noch ein bisschen ressourcenschonender – wenig überraschend, wenn für ein Kilo Fleisch erst mal mehrere Kilo Pflanzen verfüttert werden müssen.

Manche Menschen akzeptieren das und passen ihre Handlungen ihren Erkenntnissen an, während andere sich auf eine lange Suche begeben, um ihre Erkenntnisse anzupassen. Solche untersuchen gerne den Wasserverbrauch von Avocados und Quinoa, weil Fleischesser ja nie Avocados essen, oder versuchen, die Bedeutung der Weidehaltung maximal überzuinterpretieren. Oder, viel simpler, sie finden Soja blöd, denn dafür gibt es bereits die faktenfernen

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Der ZDF-heute-show „Klugscheißer“ macht seinem Namen auch in Sachen Elektroautos keine Ehre

Ojeoje, wie lange macht die heute-Show denn noch Sommerpause? Müssen wir jetzt jede Woche eins dieser peinlichen Videos im Newsfeed ertragen? Unter der Rubrik „Der Klugscheißer“ durften wir vor vier Wochen schon mal bestaunen, wie viel desinformierenden Unsinn das ZDF in einem Fünf-Minuten-Video über Vegetarismus unterbringen kann. Tja, Überraschung, wer zum Thema Fleisch auf sechs Jahre alte Lobbytexte reinfällt, der redet auch reichlich Stuss, wenn es um Elektromobilität geht.

Das wäre vermutlich nur halb so peinlich, wenn nicht ausgerechnet dieser menschgewordene Dunning-Kruger-Effekt seine kruden Theorien mit der Selbstüberzeugung eines Alpha-Pavians auf Steroiden in die Kamera faseln würde, denn lustige Jodellaute ersetzen leider glücklicherweise keine Recherche. Tja, Oliver Welke, so eine Urlaubsvertretung will sorgsam ausgesucht sein. Vielleicht teilt Ihr diese beiden Kasper, die offenbar seit fünf Jahren ohne Internetanschluss überleben, nächstes Jahr nur fürs Gießen der Büroblumen ein. Wobei, die Hortensien könnt Ihr dann vermutlich komplett vergessen, aber besser wäre es trotzdem. Für alle.

Wie auch der Beitrag über Fleischverzicht arbeitet sich dieses Video, dessen Humor stellenweise den Geist von 80er-Jahre-Klamaukfilmen mit Thomas Gottschalk atmet, an irgendwelchen Strohmännern ab, anstatt sich mit den echten Argumenten für Elektromobilität auseinanderzusetzen. So sagt der vermeintliche E-Auto-Fahrer in

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Schwer durchzuhalten: Viele Leser von n-tv klagen über gesundheitliche Beschwerden und brechen die Lektüre ab.

„Was ist bloß los bei den Veganern?“, fragt Isabel Michael maximal clickbaity für das Ressort „Leben“ auf N-tv. Immer mehr Menschen verabschiedeten sich von der tierfreien Ernährung, der Hype scheine vorbei zu sein. Nun fragt Ihr Euch sicher, welche revolutionären Daten sie zu dieser Erkenntnis führen – hat N-tv eine repräsentative Umfrage durchgeführt und festgestellt, dass die Zahl der VeganerInnen zurückgeht? Geben die Quartalszahlen von Tofuherstellern Grund zur Annahme, dass vegane Produkte hart abstinken gegen Pansengulasch und Presskopf? Seltsam, das ist ja ganz an mir vorbeigegangen.

Ich war also maximal gespannt auf den Ursprung dieser sensationellen Neuigkeit, wurde dann aber jäh enttäuscht, denn die Quelle *Trommelwirbel* sind drei YouTuberinnen aus Australien und den USA. Mehrere Diplom-Mathematiker konnten mir bestätigen: Drei, das ist die Zahl nach der Zwei und vor der Vier. Und diese drei lebten angeblich früher mal vegan und tun es heute nicht mehr. Im „Artikel“ ist dann auch noch die Rede von „vielen ähnlichen Geschichten“ in den 16.500 Kommentaren, und wir wissen ja alle, dass Geschichten in Social-Media-Kommentaren so glaubwürdig sind wie die Hitler-Tagebücher im Stern.

Wie man allen Ernstes auf die Idee mit der Sub-Headline „Was ist bloß los bei den Veganern?“ kommen kann, weil ganze drei Personen von den vielen Millionen vegan lebenden Menschen weltweit wieder zermalmte Tiere zu essen gedenken, ist mir ein Rätsel. N-tv könnte genauso gut „Masernepidemie in Berlin!“ titeln, weil drei Menschen in der Millionenstadt erkrankt sind, oder harten Schwachsinn zum neuen Deutschlandtrend erklären, weil man einen Tag auf dem Twitter-Account der CDU-Werteunion mitgelesen hat. Zudem wäre für so eine eindeutige Aussage ja auch

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Studie der Fleischindustrie findet raus, dass Fleisch gut für die Umwelt ist.

Mein Kumpel Marcus meinte neulich kackendreist, er könne nicht mit mir auf Snapchat rumhängen, weil er sich jetzt mit Freunden träfe. Mit Freunden. Im Real Life. Bullshit, der Typ ist wie ich Veganer, hat also gar keine echten Offline-Freunde, und jetzt mache ich mir Sorgen, dass er in Wirklichkeit illegal gekeimte Mungobohnen schmuggelt oder so was. Sollte ich die Polizei rufen oder mich selbst auf… – wie? Ihr lebt auch vegan und habt trotzdem Freunde? Nein, ich meine so echte aus Fleisch und Blut, ne? Nicht einfach eine Kiste, auf die Ihr ein Gesicht malt und dann mit ins Schwimmbad nehmt – hält ja leider auch nicht lange.

Also wirklich, echte Freunde? Ist ja verblüffend. Okay, Zeit, das zu ändern: Veganer sind nicht nur penetrant missionierend und stellen mit ihrer makellosen Haut durchschnittliche Babyhintern in den Schatten (was anstrengend sein kann), sie sind auch furchtbar teuer: „Milliardenverluste durch Veganer?“, fragt die Kreiszeitung aus der Nähe von Bremen ganz unschuldig. Wie sie darauf kommt? Diese Behauptung wurde bei einem Vortrag aufgestellt, der rein zufällig bei der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft gehalten wurde. Tja, das war‘s dann mit Euren Freunden, wer will schon mit einem milliardenvernichtenden Salatmonster befreundet sein?

Andererseits aber auch irgendwie imposant: Ständig bekomme ich zu hören, die Veganer seien so wenige, dass ihr Handeln praktisch keine Wirkung habe, und jetzt vernichten wir kleines Häuflein Biomasse direkt neunstellige

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Unterernährte Kinder sind der Presse egal, es sei denn, die Eltern sind vegan lebende Hardcore-Esoteriker

Wie immer, wenn irgendwelche vegan lebenden Menschen sich wie die allerletzten Idioten benehmen, titelt die deutsche Presselandschaft nicht „Allerletzter Idiot schießt sich in den Fuß“, sondern „Typ ernährt sich vegan und schießt sich deswegen in den Fuß“.

Eine Veganerin verunglückt tödlich bei einer Besteigung des Mount Everest? Das wäre mit mehr Rührei in der Blutbahn nicht passiert. Ein Veganer erkrankt an Ebola? Hätte er mal mehr Milch getrunken. Ein Kind wird von seinen vegan lebenden Eltern mit viel zu wenig Kalorien versorgt? Hätten die mal lieber viel zu wenig Kalorien in Form von Fleisch gefüttert, dann wäre jetzt alles gut.

Von dem australischen Elternpaar, dem eine Haftstrafe wegen Mangelernährung des eigenen Kindes droht, konnte man letzten Donnerstag so ziemlich überall

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Und weil das Wort Sojamilch die Verbraucher verwirrt, sollen Veggie-Burger bald Veggie-Discs heißen

Na, das ist ja mal toll in die Hose gegangen, prima, mein Nachtisch hat genau gar keinem geschmeckt. Leute, wenn Ihr die Verwandten zum Abendessen einladet, müsst Ihr höllisch aufpassen, denn so ein Einkauf von Lebensmitteln in Deutschland ist gespickt mit hinterlistigen Fallstricken und Schikanen! Normalerweise schicke ich ja immer unseren Butler los, aber der hat sich beim Lasertag den Fuß verstaucht und liegt jetzt tagelang nutzlos auf dem Sofa herum, ich muss das also selbst machen. Keine Panik, dachte ich, was der dusselige Adalbert schafft, das kann ich auch.

Aber dann begann im Supermarkt ein einziges Desaster: In den Kuchen gehören 200 Gramm Butter, aber welche nur? Über den ganzen Laden waren zahllose verschiedene Sorten verteilt, mit Schweiß auf der Stirn und zittrigen Knien entschied ich mich für ein Glas mit amerikanischer Flagge drauf – eine Butter aus Amerika kann ja nicht schlecht sein. Die Trottel aus der Molkerei wiederum haben das Bild einer Kokosnuss auf ihre Milchdose gedruckt – weiß der Geier, wieso – und die Eier waren umständlich einzeln in lilafarbene Alufolie

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