Beyond Burger gar nicht nachhaltig und voller chemischer Chemie-Chemikalien – sagt das Handelsblatt

So, von wegen gesund! Radfahren ist ja sooo gesund, Jan. Fahr doch mal öfter Rad, Jan.

Unmöglich, wie kann man in Zeiten der Erderwärmung noch Fahrrad fahren? Wisst Ihr, wie viel Energie und Rohstoffe dafür benötigt werden? Metall für den Rahmen, Kunststoffe für den Lenker und literweise Wundsalbe für Leute, die aus Versehen nackt auf einem Sattel aus gehärtetem Rollsplit fahren, ist doch nicht nachhaltig, so was! Dann lässt Bernd sich ständig neues tiefgefrorenes Kettenöl aus Papua-Neuguinea in einem Haufen Verpackungsmüll liefern, was ein Wahnsinn – da fahr ich doch lieber Auto. Für die Umwelt, für die Gesundheit und die Menschen, brumm brumm!

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, ob ich komplett verrückt geworden bin, und mir entgegenschreien wollt, dass ein Fahrrad mit dem Bruchteil der Ressourcen eines Autos auskommt, Bernd das Kettenöl auch einfach im Fahrradladen um die Ecke erwerben und einen bequemen Sattel benutzen kann, spart Euch die Luft und schreit es leicht modifiziert der Redaktion der Orange by Handelsblatt zu, die einen ähnlich wirren Versuchsaufbau benutzt hat, um Nachhaltigkeit und Gesundheitsaspekte des Beyond Burgers abzuschätzen.

Sie haben dabei denselben zentralen Fehler gemacht wie ich in meiner absurden Abrechnung mit Fahrrädern, indem auch sie den Umweltschaden der Innovation nicht ins Verhältnis zum Schaden gesetzt haben, der ohne sie entstanden wäre. Fleißige Leser kennen das Konzept bereits von ähnlichen Beispielen, in denen haarklein alle negativen Auswirkungen von Avocados, E-Autos oder Kunstleder aufgelistet werden, ohne auch nur eine Sekunde zu prüfen, ob die Auswirkungen von Fleisch, Verbrennungsmotoren oder Leder nicht vielleicht noch viel schlimmer sind.

So kann man feststellen, dass aufgrund dieser Berichterstattung Soja, Lithium und Elektronik von vielen Menschen teilweise extrem skeptisch gesehen und rundheraus abgelehnt werden, auch wenn dieselben Menschen Unmengen von Kaffee, Schokolade und Mineralöl verbrauchen, einfach, weil sie das immer schon gemacht haben und wir die dadurch entstehenden Schäden gar nicht mehr registrieren. So ein CO2-Molekül macht diesen Unterschied aber nicht. Es fliegt nicht aus einem Auspuff in Richtung Stratosphäre, hält kurz inne, bemerkt, dass Nordeuropäer ja schon seit Längerem Verbrennungsmotoren benutzen und macht deswegen wieder kehrt, um fortan ganz ohne Treibhauseffekt in einer hübschen Tropfsteinhöhle zu hausen.

Dieses Spielchen spielt nun das Orange-Magazin, seines Zeichens so eine Art Jugendportal des Handelsblattes, nun mit Fleisch- und Pflanzenpatty:

„Beyond Burger-Zutaten: weder gesund noch nachhaltig!“

Ja, wie ich schon in meiner Abhandlung über Elektroautos bemerkte, sind nur wenige Konsumgüter wirklich nachhaltig, wir meinen damit meistens nachhaltigER. Ähnlich unterkomplex ist die Behauptung, irgendwas sei gesund oder nicht gesund: Wasser trinken ist in der Regel gesund, ab 10 Liter am Tag sieht das schon wieder ganz anders aus. Die Dosis macht das Gift, es ist also kaum möglich, einem einzelnen Lebensmittel ohne Mengenangabe einfach so ein Ungesund-Label an die Seite zu tackern, sofern es nicht schon in haushaltsüblichen Mengen toxisch ist.

Laut Orange ist der Beyond Burger nicht gesund, weil er aus insgesamt 21 Inhaltsstoffen besteht und es sich damit um ein „ziemlich hoch verarbeitetes Produkt handelt“. Ferner enthalte er raffiniertes Kokosöl, Erbsenprotein aus Nicht-Bioanbau, etliche chemische Aromen und relativ viel Fett.

Nun ja, die reine Anzahl der Zutaten sagt pauschal erst mal gar nichts darüber aus, wie gesund irgendwas ist, genau den gleichen Unsinn habe ich neulich erst bei Carmen Böker von der Zeit bemängelt: Eine Suppe wird nicht auf einmal ungesund, weil ich noch vier weitere Gemüsesorten reinschneide. „Ziemlich hoch verarbeitet“ ist in der Hinsicht ähnlich stichhaltig wie die Aussage, Granny-Smith-Äpfel seien nicht gesund, weil die Schale 21 Grünschattierungen enthält.

Ja, raffiniertes Kokosöl hat so seine Nachteile, aber inwiefern Bioerbsen jetzt einen gesundheitlichen Vorteil gegenüber konventionellen haben, müsste man schon mal genauer beleuchten. Die Behauptung, ein Beyond Burger sei mit 18 Prozent Fettanteil fettiger als einer aus Rindfleisch, ist hingegen einfach falsch, eine simple Suche in einer Nutrition Database liefert mir vier Burgerpattys aus zersägten Tieren mit jeweils 15 Prozent, 25 Prozent, 20 Prozent und noch mal 25 Prozent Fett.

Selbst wenn der Beyond Burger fettiger wäre, könnte man nicht einfach sagen, er sei ungesünder als einer aus Fleisch. Es gibt ja noch dutzende anderer Faktoren, die man da berücksichtigen muss: Salz, Cholesterin, Ballaststoffe, Zusammensetzung der Fettsäuren und und und. Stattdessen zählen die Orange-Autoren einfach ein paar Risikofaktoren auf, vergleichen NICHT, wie es darum bei echtem Fleisch bestellt ist, und erklären die Beyond-Pattys allein deshalb pauschal für ungesund. Ja, die enthaltenen Erbsen werden nicht in Bioqualität angebaut – na, was ein Zufall, das Tierfutter für die Burgertiere ja in der Regel auch nicht, wieso ist das für so einen Vergleich also wichtig?

Wie auch immer, ich esse die Dinger sowieso nicht, weil ich die für unfassbar gesund halte, sondern weil sie lecker sind. Und aus dieser Motivation dürften ja auch so ca. 99 Prozent der Fleischburger verdrückt werden, worüber reden wir hier also? Wären Burger aus Rindfleisch jetzt Jungbrunnen mit Blutreinigungsfunktion und wirkten gegen Falten am Hintern, würde ich mir das ja noch anhören, aber da das eher nicht zutrifft, ist das Kriterium „gesund“ doch vollkommen irrelevant.

Kommen wir zur zweiten, viel steileren Behauptung, Beyond Meat sei nicht nachhaltig. Same shit, different argument: Natürlich ist ein Beyond Burger nicht so nachhaltig wie ein Teller regionale Erbsensuppe, aber das ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob er nachhaltiger ist als ein Fleischburger. Und warum ist laut Redaktion der Beyond Burger jetzt so gar nicht nachhaltig?

Wegen der Verpackung, wegen des Transports und weil er kein Biosiegel hat. Ja, das ist echt alles. Dazu muss man wissen, dass die Autoren bei einem Händler für Gourmetfleisch ein Paket mit 2 Pattys geordert haben, das dann aufwändig mit allerlei Verpackungsgedöns und Trockeneis in die Redaktion geliefert wurde. Ja, das ist kein sonderlich nachhaltiger Transport, aber diesen Unsinn kann man auch leicht verhindern, indem man die Dinger ganz normal im Einzelhandel aus der Tiefkühltheke angelt (der drohende Redaktionsschluss verhinderte das).

Und ja, diese Bratlinge werden derzeitig extra über den Atlantik geschippert, nur hat Beyond Meat bereits eine Partnerschaft abgeschlossen, mit deren Hilfe im Jahr 2020 eine Fabrik in den Niederlanden stehen soll, von der aus dann Europa mit den Pattys beliefert werden kann. Wo ich das gelesen habe? Na, unter anderem in einem Artikel im Handelsblatt, der vermutlich auf demselben Büroflur verfasst wurde. Hätte Julian da nicht mal kurz nachfragen können?

Er schreibt sogar:

„Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass zum Beispiel Rindfleisch aus Argentinien nicht wesentlich besser ist, zumal da ja noch dazu kommt, dass beim Züchten der Tiere viel Futter, Wasser, Energie und Platz benötigt wird.“

Ja, sogar ziemlich viel. Und wenn man dann noch das Methan einrechnet, das aus Kuhmäulern entweicht, dann ist Rindfleisch sicher nicht nachhaltiger als ein Erbsenburger, selbst wenn man den mit albern viel Verpackung aus Timbuktu in die Redaktion bestellt. Nun ist meine Formulierung „sicher nicht nachhaltiger“ beklagenswert ungenau, es wäre wirklich interessant, wieviel Treibhausgase so ein Beyond Burger denn nun ganz genau verursacht. Hätte mal irgendwer eine Studie dazu durchgeführt, dann hätte Autor Julian die einfach zitieren können und wir könnten uns all das blöde Schätzen und Mutmaßen sparen. Ach, so ein Zufall, genau so eine Studie gibt es ja längst vom Center for Sustainable Systems von der University of Michigan.

Zugegeben, man muss schon über weit fortgeschrittene Recherche-Skills verfügen, um in den Weiten des Internets genau diese Studie zu finden. Zuerst will eine Google-Suche geöffnet werden, dann muss man dort die Begriffe „beyond burger study carbon footprint“ eingeben und erst an dritter Stelle der Ergebnisse kommt dann der Link zur Studie der Universität von Michigan – eine verflixt kniffelige Aufgabe nur für die ganz Ehrgeizigen unter Euch.

Die Studie rechnet die Zutaten ein, also alle Rohmaterialien für den Anbau der Pflanzen, Herstellung, Verpackung, Kühlkette, Transport und die Entsorgung der Verpackung, und kommt zusammengerechnet auf 400 Gramm CO2-Äquivalent pro Beyond-Patty und 3.700 Gramm CO2-Äquivalent pro Rindfleischpatty. Auch bei Energie-, Land- und Wasserbedarf schlägt die Pflanzenversion die tierische deutlich, und selbst wenn ich es noch per Containerschiff von Los Angeles nach Rotterdam transportiere, erhöhe ich den Klima-Impact dadurch von 400 Gramm CO2 unwesentlich auf 430 Gramm CO2.

Wer also einfach nur grob die Umweltschäden durch Transport und Verpackung über den Daumen peilt und deswegen die Nachhaltigkeit in Frage stellt, der schüttet den Erbsenburger mit dem Bade aus. Genau das passiert hier:

„Der Beyond Burger kann eine ganz gute Alternative sein, um vom Fleischessen auf die vegetarische oder vegane Ernährung umzusteigen. Der nachhaltige Non-plus-Ultra-Weltretter-Burger ist das aber nicht.“

Das sagt wohlgemerkt der Typ, der sich eine gekühlte 2-Portionen-Kiste durch die Republik liefern lässt, um den Redaktionsschluss einzuhalten und dann die aufwändige Verpackung bemängelt. Gut, nach der Logik kann ich auch Kartoffeln als die Klimakiller schlechthin darstellen, indem ich einfach eine Kartoffel aus Südkorea erwerbe, die dann in Mexiko von minderjährigen in Akkordarbeit in 4 Kilo Panzertape einwickeln lasse, um sie von dort per Luftfracht nach Frankfurt zu schicken. Die dünste ich dann in ranzigem Knoblauchöl und bemängele bei angewidertem Gesicht, dass Kartoffeln ja schon totale Klimakiller sind, so blöd, wie die eingepackt sind, und halte anschließend Predigten über die fragwürdigen Arbeitsbedingungen der mexikanischen Logistikbranche. Das Non-plus-Ultra-Weltretter-Gemüse ist das nicht, erkläre ich auf Anfrage.

Ja, es gibt eigentlich noch einen Podcast zu dem ganzen „Test“, darin gibt es aber nicht viel mehr zu hören. Heidrun Schubert von der Verbraucherzentrale Bayern wird darin interviewt und erklärt, dass der Burger etliche chemische Aromen enthalte. Aha. Das sei zwar nicht gesundheitlich schädlich, aber wenn jemand auf Clean Eating aus sei, sei das eher nicht das Richtige. Clean Eating? Wen interessiert denn bitte Clean Eating, wenn er Hamburger isst, jetzt mal ganz unabhängig davon, ob der aus Fleisch oder Pflanzen besteht? Ich finde das Konzept Clean Planet irgendwie noch viel erstrebenswerter.

Und obwohl die Lebensmittelexpertin selbst erklärt, dass das nicht wirklich ungesund ist, kommt auch der Podcast zum wirren Schluss (O-Ton):

„Also, so gesund und nachhaltig hört sich das gar nicht mehr an.“

Warum nicht? Und was hat das Vorkommen chemischer Aromen bitte mit Nachhaltigkeit zu tun? Zu dem Thema zählt Julian noch mal auf, dass die Erbsen nicht bio sind, dass das Zeug verpackt und gekühlt ist und zum Endkunden transportiert wird. Also genau wie konventionelles Fleisch eben auch.

Ach ja, und günstig sei das auch nicht, man könne sich ja auch einfach anstatt eines Beyond Pattys für 2,50 Euro bei Aldi 400 Gramm Hackfleisch kaufen und selbst Burgerpattys damit herstellen. Toller Tipp, Julian. Vermutlich gilt das für so ziemlich alle Produkte aus dem Convenience-Food-Sektor, dass man Geld spart, wenn man einfach selber kocht. Hey, Du kannst auch für drei Euro 400 Gramm Seitan kaufen und daraus noch günstigere Pattys machen als aus Hackfleisch von Aldi, ist das nicht irre?

Habt Ihr also Bock auf Fleischgeschmack aber nicht auf widerwärtige FSK-18-Bilder aus Schlachthöfen, dann gönnt Euch einen Beyond Burger (oder eine der vielen Alternativen), das spart beim Beyond Burger laut Studie ca. 90 Prozent CO2 ein, die Hälfte der Energie, 90 Prozent des Land- und 99,5 Prozent des Wasserbedarfs. Guten Appetit.

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Ohne Euch gäbe es diesen Text jetzt nicht, dafür aber ein toll graues Web-Formular in irgendeinem noch effizienter arbeitenden Ticketsystem

12 Gedanken zu “Beyond Burger gar nicht nachhaltig und voller chemischer Chemie-Chemikalien – sagt das Handelsblatt

  1. Ja, die Fleischesser entwickeln sich zu richtigen „Erbseznählern“, wenn es darum geht, ein veganes Produkt schecht zu machen, nur um sich zu bestätigen, dass man eben nicht ohne Fleisch leben kann und nichts an den echten Burger ran kommt. Dass dabei viel Tierleid und Umweltschäden entstehen, wird gerne verdrängt. Und was so alles an schädlichen Dingen in verarbeiteten Fleisch ist, wird auch gerne übersehen. Meine Tochter hat es schon erlebt, dass beim Frühstückt von Mitschülern die Zutatenliste eines veganen Aufschnitts genau unter die Lupe genommen wird, um dann bedenkenlos in ein Hackfleischbrötchen zu beißen.
    Na, Mahlzeit

  2. Hallo,
    ich hab mir den original Artikel angesehen.
    Schon aufgefallen, wie bei denen das Patty aussieht? Den haben die totgebraten.
    Nichts mit innen rosa und saftig.
    Dass er ihnen dennoch geschmeckt hat, sagt einiges aus.
    Warum denken Studenten, sie wären auf jedem Gebiet plötzlich Experten, die ihre Meinung überall verbreiten müssten?

  3. Hallo Jan,

    wieder mal Danke für deine Mühe – nächstes Mal solltest du aber für deine Recherche ecosia nutzen 😛

    Nicht, dass es mein Leben so viel lebenswerter machte: Aber ab wieviel Euro Spende, wird der Name des Spendenden in deiner Spender*innen-Liste erwähnt?

    • Jan führt die Menschen ab 1 Euro Spende auf. Jan ist klug. Er weiß: ein Euro wird nicht von allen gleich leicht verdient und gespendet. Und jeder Euro zählt. Seid nicht dumm. Seid wie Jan. 😉

  4. „Nur wenige Konsumgüter sind wirklich nachhaltig“ Das ist genau das, was die meisten Menschen vergessen. Es geht doch oft gar nicht darum, WAS man konsumiert, sondern WIEVIEL davon. Der Otto-Normal-Verbraucher ist schon recht beschränkt, wenn er so denkt, wie dieser Artikel vorgibt. Es geht um das Bewusstsein, das sich jeder schaffen sollte: Muss ich jede Woche neue Klamotten shoppen gehen? Muss ich jeden Tag die drei Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fahren oder kann ich auch mein Fahrrad nehmen, muss ich jeden Tag Lyoner und Leberwurst auf dem Brot haben oder geht das auch (wenn man schon nicht komplett verzichtet) vielleicht nur einmal in der Woche? Ist wirklich eine Frechheit, dass man Veganer inkonsequent schimpft, wenn die nicht komplett asketisch leben, aber sich selbst die Dreistigkeit herausnimmt, zu konsumieren, als ob es kein Morgen gäbe und dann noch die Menschen ins Lächerliche zu ziehen, die tatsächlich den eigenen Konsum reflektieren. Ist wirklich einfacher, auf andere den Finger zu zeigen ohne den eigenen Finger krumm zu machen. In welcher Welt leben wir eigentlich? Das sagt schon alles über den Menschen aus.

  5. Sehr guter, faktenbasierter Beitrag! Nicht ganz klar ist mir aber, woher die 30g CO2 für den Transport aus den USA nach Europa herkommen. Teil der Studie war das ja anscheinend nicht – woher stammt also diese Zahl?

    • Oh, sehr gute Frage, da habe ich echt komplett verpennt, die Quelle zu verlinken – sorry dafür.

      Und vielen Dank fürs aufmerksame und kritische Lesen. Wie die Medienandschaft wohl aussehen würde, wenn das der Standard fürs Konsumieren von Texten wäre…. *sigh*

      Ich habe den Link im Text nachgetragen: https://www.arktik.de/CO2-Bilanz-Logistik/

      Ein Patty wiegt 113 Gramm bzw. 0,000113, dann wählt man „Seeschiff“, die Strecke von SF bis Rotterdam per Panamakanal ist ungefähr 14.500 km lang.

      • Super, vielen Dank – der praktische Rechener kommt auch gleich mal in die Bookmarks. Ich finde, da kann man sich auch einen importierten Beyond-Burger schmecken lassen.

        Danke für die Blumen, kann ich nur nochmal zurückgeben – toller, sachlicher Artikel, basierend auf Fakten und mit Belegen versehen – würde ich auch toll finden, wenn das in den Medien der Normalfall wäre. Werde daher auch weiter hier mitlesen – auch wenn ich kein Veganer bin, versuche ich doch meinen Fleischkonsum erheblich zu reduzieren und dabei einen möglichst großen Impact, v.a. hinsichtlich CO2, mitzunehmen. Und dazu muss man halt die Thematik möglichst gut verstehen. Dein Blog hat mir da schon sehr geholfen 🙂

        PS, weil es mir zufällig aufgefallen ist: Im Artikel verlinkst du auf einen anderen CO2-Rechner, nicht den Logistik-Rechner.

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