Studie der Fleischindustrie findet raus, dass Fleisch gut für die Umwelt ist.

Mein Kumpel Marcus meinte neulich kackendreist, er könne nicht mit mir auf Snapchat rumhängen, weil er sich jetzt mit Freunden träfe. Mit Freunden. Im Real Life. Bullshit, der Typ ist wie ich Veganer, hat also gar keine echten Offline-Freunde, und jetzt mache ich mir Sorgen, dass er in Wirklichkeit illegal gekeimte Mungobohnen schmuggelt oder so was. Sollte ich die Polizei rufen oder mich selbst auf… – wie? Ihr lebt auch vegan und habt trotzdem Freunde? Nein, ich meine so echte aus Fleisch und Blut, ne? Nicht einfach eine Kiste, auf die Ihr ein Gesicht malt und dann mit ins Schwimmbad nehmt – hält ja leider auch nicht lange.

Also wirklich, echte Freunde? Ist ja verblüffend. Okay, Zeit, das zu ändern: Veganer sind nicht nur penetrant missionierend und stellen mit ihrer makellosen Haut durchschnittliche Babyhintern in den Schatten (was anstrengend sein kann), sie sind auch furchtbar teuer: „Milliardenverluste durch Veganer?“, fragt die Kreiszeitung aus der Nähe von Bremen ganz unschuldig. Wie sie darauf kommt? Diese Behauptung wurde bei einem Vortrag aufgestellt, der rein zufällig bei der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft gehalten wurde. Tja, das war‘s dann mit Euren Freunden, wer will schon mit einem milliardenvernichtenden Salatmonster befreundet sein?

Andererseits aber auch irgendwie imposant: Ständig bekomme ich zu hören, die Veganer seien so wenige, dass ihr Handeln praktisch keine Wirkung habe, und jetzt vernichten wir kleines Häuflein Biomasse direkt neunstellige Euro-Beträge? Nicht schlecht. Der vortragende Professor Schmitz hat diese Aussage aus der Studie, die er selbst durchgeführt hat und den Namen „Globale Auswirkungen einer rein pflanzlichen Ernährung – Konsequenzen für Wirtschaft, Umwelt und Welternährung“ trägt.

Finanziert ist das Ganze von der Dr. -Alhard-von-Burgsdorff-Stiftung in Bonn, benannt nach Geflügelzüchter Alhard von Burgsdorff, der nebenbei noch im Aufsichtsrat der Deutschen Erdöl AG saß und dem Geflügelzuchtausschuss der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz in Bonn vorsaß, ferner war er Präsident des Clubs Deutscher Geflügelzüchter. Ich aktualisiere mal eben die Liste der Menschen, mit denen ich gerne mal ein Bier trinken würde, wenn sie noch lebten.

Nun liegt der Vorwurf nahe, dass die Studie unter diesen Vorzeichen gar nicht objektiv durchgeführt worden sein kann, aber so einfach ist es nicht. Auch die Studie des IFANE (Institut für alternative und nachhaltige Ernährung) zur Bewertung von Fleischalternativen wurde von der Albert-Schweitzer-Stiftung in Auftrag gegeben und wirkt recht schlüssig. Zudem geben die Hersteller von Medikamenten oft deren Wirksamkeitsstudien in Auftrag, einfach damit der Steuerzahler nichts bezahlen muss, womit am Ende private Unternehmen Gewinne machen. Das kann man kritisch sehen und es ist nicht unproblematisch, aber es reicht nicht aus, um die Ergebnisse pauschal zu verwerfen.

Man kann sich die Studie aber einfach selbst anschauen und auf Schwächen hin abklopfen, was bei der Studie vom Agrarökonom dazu führt, dass sie beim bloßen Anschauen zu zerbröseln droht. Der Studienleiter nannte seinen die Studie begleitenden Vortrag so:

„Warum überhöhte Produktionsstandards und Fleischverzicht in Deutschland nicht nachhaltig sind“

Ja, da steht tatsächlich „überhöhte Produktionsstandards“, und er meint das wohl ernst. Na Ihr wisst schon, überhöhte Produktionsstandards halt, also diese krass strengen Tierschutzbestimmungen in Deutschland, dank denen Ferkel betäubungslos kastriert werden dürfen, jedes Jahr viele Millionen Küken in Kreissägen geworfen werden und Hühner zu Bioautomaten umfunktioniert werden, indem sie in künstlich beleuchteten Hallen auf ihren eigenen Ausscheidungen zum Lärm der Lüftungsanlagen auf ihren Tod warten.

Das zieht sich durch das Werk wie ein roter Faden: Tierschutz, schön und gut, aber dann wird das Fleisch teurer. Professor Schmitz sieht es offenbar als eine Art unverschämten Affront an, dass sich in der Gesellschaft doch tatsächlich verschiedene Gruppierungen gebildet haben, die diese Zustände ablehnen, er formuliert in der Einleitung der Studie für eine wissenschaftliche Arbeit ziemlich voreingenommen:

„Inzwischen sind es nicht nur die NGOs, wie Greenpeace und Foodwatch, die Stimmung gegen die moderne Landwirtschaft machen, sondern auch Kirchenvertreter, Politiker, Medien und Wissenschaftler beteiligen sich an der Kritik. So fordert die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) eine radikale Agrar- und Ernährungswende sowie einen Verzicht auf Milchprodukte und Fleisch.“ (Seite 1)

Und:

„Und nicht genug damit: Zahlreiche dieser nicht belegbaren und zum Teil falschen Argumente/Aussagen werden über das Fernsehen, die Zeitschriften, Social Media und Schulbücher verbreitet, so dass nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei jungen Menschen ein ganz verzerrter Eindruck von der Landwirtschaft entsteht. Danach ist die moderne Landwirtschaft in den Augen eines wachsenden Teils einer urbanen Gesellschaft ein Sektor, der auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt Erträge und Profite maximiert, bedingungsloses Wachstum anstrebt, unverdient Subventionen einstreicht und die Folgen seines Tuns ignoriert.“ (Seite 1)

Ja, potzblitz, wie konnte nur so ein Eindruck entstehen? Das wirklich Absurde an der Sache ist, dass der Agrarökonom in seiner gesamten Studie ständig im Einklang mit genau diesem Eindruck argumentiert, den er hier so demonstrativ von sich weist. So sei es „bedauerlich“, schreibt er auf Seite 18, dass der Anteil Deutschlands an der Weltfleischproduktion von 1975 bis 2001 zurückgegangen sei.

Ich weiß nicht, wie viel mehr man noch die rücksichtslose Maximierung von Profiten anstreben kann: Die Weltbevölkerung ist in dieser Zeit von vier auf sechs Milliarden Menschen angewachsen, der globale Fleischkonsum hat sich in dieser Zeit ungefähr verdoppelt. Professor Schmitz findet es also bedauerlich, dass sich die Fleischproduktion in Deutschland in dieser Zeit nicht auch verdoppelt hat, denn nur so bliebe der Marktanteil ja stabil. Oder anders: 630 Millionen geschlachtete Hühner im Jahr sind ihm zu wenig. Wirklich unfair von der Gesellschaft, das so verzerrt zu sehen.

Die ganzen 82 Seiten wirken nicht so, als wären sie von einem ergebnisoffenen Wissenschaftler verfasst, sondern als hätte jemand dem Bankkonto eines Hühnerhalters schreiben beigebracht und dieses dann gebeten, seine persönliche Sicht auf Tierrechte und Klimaschutz zu formulieren. In diversen kompliziert aussehenden Diagrammen wird die Situation umgehend analysiert, und zwar rein auf Basis von Menge, Preis, Angebot und Nachfrage.

Gut, aus rein monetärer VWL-Sicht sind die schon korrekt, nur fehlen da halt komplett die Größen Tierleid, Ökologie und Bodenqualität. Ich könnte auch ein paar ähnlich schöne Diagramme malen, deren Ergebnis dann wäre, dass die strengen Arbeitsvorschriften in Deutschland Umsätze gefährden und Unternehmen Milliarden mehr einnehmen könnten mit einer 80-Stunden-Woche, Kinderarbeit und Vorarbeitern, die Peitschen benutzen dürfen.

Aus dieser verqueren Sichtweise stammen auch die angeblichen Milliardenverluste durch Veganer: Das sind schlicht die drohenden Verluste für die Fleischbranche, nicht für die Wirtschaft als solche, wie man bei der Überschrift

„Darin legt er dar, dass der Verzicht auf Fleisch Deutschland Milliarden kosten würde.“

denken könnte.

Ja, wenn Menschen weniger Fleisch essen, dann machen Fleischproduzenten weniger Umsatz, wer hätte das gedacht. Nur essen die dann eben stattdessen was anderes, und wenn Vertreter der Landwirtschaft auch Veganer einfach als das erkennen würden, was sie sind, nämlich ihre Kunden, dann hätten sie auch weniger zu befürchten.

In der Studie wird dieser recht simple Zusammenhang als nebulöser Umstand beschrieben, der von allerlei schlimm kompliziert klingenden Wechselwirkungen abhängt. Wenn Euch das zu sperrig ist, ersetzt den Part ab „Einkommenselastizität“ durch „bla bla bla“:

„Wie andere Märkte von diesen Vorgängen betroffen sind, hängt von den Einkommenselastizitäten, den Eigen- und Kreuzpreiselastizitäten sowie von den Produktionskoeffizienten der Faktoreinsätze ab. Das kann nur mit Hilfe eines Multimarktmodells numerisch bestimmt werden.“

Mit anderen Worten: Damit Ihr nicht kapiert, dass es gesamtwirtschaftlich egal ist, ob Bauer Willi Eure Kohle für Hühnerfleisch oder Bäuerin Ulla für Spinat und Kartoffeln bekommt, ist alles irgendwie abhängig von irgendwas. Später wird dann abenteuerlich behauptet, Veganer äßen generell auch weniger andere Nahrungsmittel:

„Zum einen wird argumentiert, dass eine vegetarische/vegane Ernährung oft mit einer generellen Reduzierung auch anderer Nahrungsmittel einhergeht“

Äh, was? Okay, ich esse keine Tierprodukte mehr und um das zu kompensieren, esse ich einfach auch weniger Bohnen und Nudeln? Klingt ja nicht gerade plausibel, ich muss ja woanders die Kalorien herbekommen, die ich mir aus ethischen Gründen aus dem Speiseplan gestrichen habe.

Es ist also nicht so, dass die Gesellschaft durch weniger Fleischkonsum Milliarden von Euro verlieren würde, sondern nur der Wirtschaftszweig, der sich auf das effiziente Zersägen fühlender Kreaturen spezialisiert hat. Vermutlich gab es früher schon ähnliche Vorträge von Lobbyisten bei der Mitgliederversammlung der Droschkenkutscher oder dem Verband der Schallplattenproduzenten, die vor Milliardenverlusten durch die Nutzung von Autos und CDs warnten. Mein Tipp als BWLer: Wenn Euch der Markt wegbricht, weil die Gesellschaft langsam die Monstrosität Eures Handelns erkennt, sucht Euch einen neuen Markt, stellt zum Beispiel einfach Nahrung aus Pflanzen her.

Um aber auch Menschen außerhalb der Hühnerverwurstungsbranche für das Leid von Wiesenhof-Bankkonten zu sensibilisieren, behauptet der Mann nun auch noch, es sei ökologisch nicht sinnvoll, weniger (!) Fleisch zu produzieren. In seinem Vortag klingt das so:

„Ohne eine wirtschaftlich gesunde Situation können wir uns das alles (Umweltfreundlichkeit, Anm. d. Red.) nicht leisten […].“

Eine Logik wie aus dem Denkzentrum eines Monthy-Python-Protagonisten entliehen. Ja, lass uns mit der Zerstörung des Planeten Geld verdienen, um damit den Planeten vor der Zerstörung zu bewahren. Und dann verkaufen wir auf dem Schulhof Crack, um mit den Erlösen Drogen-Präventionsprogramme durchzuführen, einfach auch mal flexibel sein. Ach blöd, diese Strategie scheitert leider am Umstand, dass es auf einem unbewohnbaren Planeten gar keine Jobs gibt.

Aber auch jenseits dieser Lasst-uns-doch-einfach-unser-Geld-essen-Denke beschreitet Professor Schmitz waghalsige Pfade, um die ökologische Motivation für Fleischverzicht zu kritisieren. Auf Seite 27 bemängelt er,

  1. dass ein CO2-Fußabdruck nicht geeignet sei, um den kompletten Umweltschaden eines Produktes zu bemessen, denn es schlage ja auch der Wasser- und Landverbrauch zu Buche, und
  2. er würde die Wertigkeit für den Verbraucher nicht einrechnen.

Tja, den ersten Punkt kann man sich in Bezug auf Fleisch ziemlich schenken, das schneidet halt sowohl bezogen auf CO2 als auch auf Land- und Wasserverbrauch denkbar bescheiden ab. Wir können also gerne anstatt eines CO2-Fußabdrucks einen umfassenden CO2-Wasser-Land-Fußabdruck errechnen, aber – Spoiler: – Fleisch wird auch bei diesem Wert Tabellenführer in Sachen Umweltzerstörung sein.

Punkt zwei zeigt, dass der Mann keine ökologische Abwägung vornehmen kann, ohne darin noch zwanghaft irgendwelche ausbleibenden Profite oder verringerten Luxus als scheinbar relevanten Nachteil unterzubringen. Sein Argument ist also, dass ein Porsche nicht zwingend umweltschädlicher ist als ein Fiat Punto, weil es den Fahrer so schön im Bauch kribbelt, wenn er aufs Gaspedal tritt.

Hey, Professor Schmitz, der Umweltschaden für ein Steak ist nun mal hoch, vollkommen unabhängig davon, ob es irgendwer lecker findet oder damit einen Haufen Kohle verdient. Es ist, als würde eine Schulklasse die Aufgabe bekommen, einen Aufsatz über Klimaschutz zu schreiben, und in einem der Aufsätze sind von Anfang bis Ende nur Tabellen zu sehen, aus denen die möglichen Profite durch den Verkauf von großen Hamburgern hervorgehen. Und der Satz „Scheiß aufs Klima, Geld und Fleisch sind voll geil!“. Die Bewertung „Thema verfehlt“ würde wohl ganz gut passen.

Zu guter Letzt wird die Einsparung von CO2 generell in Frage gestellt, weil es auch hierfür Strategien gibt, die nicht so gut funktionieren wie andere. Ein Emissionshandel habe beispielsweise in der Praxis kaum den gewünschten Effekt, weil es momentan zu viele Ausnahmen – ironischerweise auch die Tierhaltung – gibt. Gut, dann würde ich ja einfach vorschlagen, diese Ausnahmen umzudefinieren oder generell andere Strategien zu finden, die besser funktionieren. Professor Schmitz‘ Devise hingegen ist: Lass mal viel Fleisch produzieren und essen, denn CO2-Reduktion funktioniert ja ohnehin nicht. Wer mit so einer Herangehensweise sein Leben organisiert, der lässt sein kaputtes Fahrrad nicht reparieren, sondern schmeißt es weg und läuft fortan, weil Fahrräder einfach nicht funktionieren.

Trotz dieser schlimmen Dichte an Unsinn haben die niedersächsischen Hühnerhalter sich den Vortrag bis zum Ende angehört und mutmaßlich sehr gefreut, dass sie alles richtig machen und in Zukunft noch viel mehr Hühner töten sollten, um Deutschland vor „Milliardenkosten“ zu bewahren. Auch Agrar Heute, top agrar und Deutschlands größter Schlachtbetrieb Tönnies zeigten sich sehr erfreut über die „Studie“ und verbreiten die Kunde, dass viel Fleisch ökologisch und ökonomisch eine tolle Sache sei.

Hat nur leider mit der Realität wenig zu tun: Die industrielle Tierhaltung ist nach wie vor weltweit für mindestens 15 Prozent der Klimaemissionen verantwortlich und kein Teil dieser Studie konnte das auch nur ansatzweise entkräften oder Fehler in der Berechnung dieses Prozentsatzes aufzeigen. Auch rein ökonomisch gesehen ist der Fleischmarkt ein zweifelhaftes Investitionsfeld: Rügenwalder plant, im Jahr 2020 40 Prozent des Umsatzes mit fleischfreien Produkten zu erwirtschaften. Mehrere Start-ups arbeiten an wettbewerbsfähigem In-Vitro-Fleisch und die Firma Beyond Meat hatte vorletzte Woche einen Aktienwert von über 8 Milliarden US-Dollar.

Die einzigen, die hier Millionen Kunden zur Konkurrenz aus dem Ausland treiben sind Fleischhersteller, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.

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Ohne Euch gäbe es diesen Text jetzt nicht, dafür aber ein toll graues Web-Formular in irgendeinem noch effizienter arbeitenden Ticketsystem

13 Gedanken zu “Studie der Fleischindustrie findet raus, dass Fleisch gut für die Umwelt ist.

  1. Natüüüürlich geht Veganismus mit allgemeiner Reduzierung der Nahrungsmittelkäufe einher – schließlich sind die blöden Veganer ja alle so fit und gesund und schlank (alle!!!!) – das sind Milliardenverluste für die Wirtschaft. Schlank und gesund muss man sich wirtschaftlich erst mal leisten können!

  2. „Zum einen wird argumentiert, dass eine vegetarische/vegane Ernährung oft mit einer generellen Reduzierung auch anderer Nahrungsmittel einhergeht“

    Das ist fachlich richtig.
    Denn eine Reduzierung des Fleischkonsums führt auch zu einer Reduktion der Soja-Produktion, die man an die nicht mehr benötigten „Nutz“Tiere verfüttert hätte. Was ja gerade einer der Vorteile einer veganen Ernährung ist.

    • Ich bin davon ausgegangen, dass er das explizit nicht meint, weil es hier um die Frage ging, ob das frei werdende Einkommen in andere Konsumgüterbereiche geht oder nicht. Tierfutter fällt aber nicht unter Konsumgüter. Außerdem ist die angeblich andere Meinung in der Literatur folgende:

      „Zum anderen wird angenommen, dass die ausfallenden Makro- und Mikronährstoffe über den Mehrverbrauch anderer Güter ersetzt werden, z.B. durch Obst, Gemüse und Getreideprodukte.

      Die erste Option geht also unsinnigerweise von weniger Gemüse und Obst für Veganer aus.

      Die Stelle ist auf Seite 23, klingt für mich

  3. Ich glaube, dass Deutschland auf die paar Milliarden aus der Fleischindustrie verzichten kann, wenn endlich Mal Amazon & Co. Besteuert würden…

  4. “ Studierende erlebe er als naive und durch Falschmeldungen irregeleitete Grüne, auch seine ehemaligen Uni-Kollegen seien „nicht mehr nutztierfreundlich“, kritisierte Schmitz. “

    Ja geil, seine Definition von „nutztierfreundlich“ hätt ich gern mal gesehen. Wtf.

  5. Ich danke dir! Du gehst wirklich sehr in die Tiefe und schreibst faktenbasiert, das gefällt mir! Auch, dass du Fehler an der Wurzel einer Denkweise und ihre Konsequenzen aufzeigst, indem du sie ins extrem fortsetzt, finde ich prima und anschaulich. Mache ich als Ingenieur auch so beim Denken in Modellen. Damit erkennt und lernt man schnell, man kann so sehr schnell sein Denken überprüfen.
    Einzig etwas mehr Wohlwollen, etwas mehr Bereitschaft, durch die Augen des anderen zu sehen, würde ich mir wünschen, wenn ich diesen Wunsch freihätte 🙂 Also weniger Aburteilen und lustig machen, dafür genauso viel oder mehr Klartext.
    Andererseits bietet das natürlich einen gewissen Unterhaltungswert.
    Bleib so, wie du bist. Auch wenn ich dich nicht persönlich kenne, und nicht jede deiner Ansichten teile, freue ich mich, und bin dankbar dafür, dass es Menschen wie dich gibt, die ihre Stimme zum Wohle aller erheben.

  6. Ich würde diesen Text gerne brieflich an alle Mitglieder der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft schicken, sowie an Herrn Professor Schmitz…

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