echter Kunstpelzbommel reloaded

Update zur Casa Kunstpelzbommel, den ersten Teil findet ihr hier

Wer hätte das gedacht? Nachdem es recht still wurde um den doch-nicht-Fake-Kunstpelz von Tchibo hatte man eigentlich schon das Gefühl, dass die Netzfrauen ihre Falschmelung einfach aussitzen wollen. Die Meldung, die vor dem nachweislich aus Kunstfaser bestehenden Tchibo-Produkt warnt, ist nach wie vor online und man behauptet bei den Netzfrauen weiterhin steif und fest, man würde dort auf Rückmeldung von Tchibo warten und hätte obendrein keine Zeit für eine aufwändige 5-minütige Fusselball-anzünden-und-dran-schnuppern-Recherche, da man sich jetzt ausschließlich auf Nestlé und Monsanto konzentriere.

tchibo Reaktion_medDa diese sehnlichst erwartete Rückmeldung von Tchibo bereits am 14. Dezember erfolgt ist, handelt es sich bei der Behauptung der Netzfrauen entweder um eine ziemlich schnarchige Ausrede oder Frau Schreier hat die Login-Daten für ihren Twitter-Account verloren. Eine Variante, an der ich mich über die Feiertage mental festhielt, ist sie schlicht weniger verstörend. Nun muss ich mir am 04.01.2016 eingestehen, dass mit ihrem Twitter-Account wohl alles seine Richtigkeit hat, postet sie dort fleißig alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Auch die Konzentration NUR auf Nestlé und Monsanto ist wohl mittlerweile passé, hatten die Netzfrauen selbst seit Jahreswechsel offenbar ausreichend Zeit, um
– die Tage des Jahres 2016 in Sekunden umzurechnen
– aufzudecken, dass die Diät-Tipps von Promis gar nicht immer stimmen

Wie die Huffington Post in nur 1,5 Stunden unter ZEIT ONLINE – Niveau fiel

Zugegeben, im Nachhinein tat mir Frau Zinkant etwas leid. Klar, sie hat in ihrem Artikel tatsächlich ziemlich unredlich argumentiert und ein pflichtbewusster Redakteur hätte das Ding noch mal zur Überarbeitung durch den Schredder gejagt – trotzdem irgendwie tragisch, dass nur 1,5 Stunden später ein gewisser Uwe Knop eine noch viel unansehnlichere Artikel-Wurst in die deutsche Ausgabe der Huffington Post drückt. Auch wieder eine Mischung aus Strohmann-Argumenten und subtilen ziemlich platten Verdrehungen. Als hätte Frau Zinkant mit der Schuhspitze leicht einen Hundehaufen touchiert und Herr Knop hechtet dann kopfüber in den gleichen Placken und reibt sich Teile davon großzügig aufs Zahnfleisch.

HP Header

Insofern etwas blöd, dass ich Frau Zinkant lang und breit maßregele, während Herr Knop sich direkt neben ihr wie der letzte Mensch aufführt. Wobei – immerhin stand das bei ihr in der Zeit, da kann man schon etwas anspruchsvoller sein. Fraglich, ob die US-Sparte der Huffington Post sich diesen Knop-Schwachsinn überhaupt geleistet hätte – aber dass man in der deutschen Ausgabe erst mal mit ein paar substanzlosen, aber um so polarisierenderen Schmähschriften Kundschaft generieren will, ist ja nichts Neues. Allein schon, dass man dort im November 2013 diese uralte Geschichte ausgräbt, dass PeTA USA (vollkommen transparent) Haustiere einschläfern lässt, und zwar

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