Teureres Fleisch? Dann müssen die KPMG-Berater verhungern, das geht nicht!

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Ich weiß, ich weiß! Ich hatte versprochen, meine Artikel nicht mehr mit allzu offensichtlichen Motiven von Armut und Verfall zu bebildern, aber was soll ich machen? Wir können ja auch nicht immer wegschauen! Daher sieht man hier aktuelles Material der berüchtigten Slums von Frankfurt-Süd. Vorne die typischen Wellblechhütten, in die sich die zumeist kinderreichen Familien zwängen müssen und dahinter ausgedehnte Müllhalden, wo die Bewohner ihr karges Auskommen finden. Dort müssen auch die Kleinsten schon mit bloßen Händen… was? Wie, seht Ihr nicht? Na, hinter dem gigantischen, futuristischen Bürogebäude!

Ah stimmt, aus diesem Winkel kann man die Favelas gar nicht erkennen. Aber sie müssen da sein! Nein, ich selbst habe sie noch nicht gesehen, aber ich lese regelmäßig entsprechende Berichte, die nur diesen Schluss zulassen. Zum Beispiel hatte das Umweltbundesamt vorgeschlagen, unsere Biosphäre in ihrer jetzigen Form zu erhalten, weil Lebensraum und sauberes Trinkwasser schon was Tolles seien, indem wir klima- und umweltschädliches Fleisch mit 19 Prozent besteuern. Ja, das könne man theoretisch schon machen, aber leider, leider, erklärten daraufhin viele besorgte Menschen, wäre das unverantwortlich, weil arme Menschen sich dann ja kein Fleisch mehr leisten könnten.

Nach der Logik MÜSSEN hier am Stadtrand ausgedehnte Elendsviertel existieren. Ich bin mir ganz sicher, wir könnten sie sehen, wenn nur dieser dusselige Bürokomplex uns nicht die Sicht versperren würde. Der ist übrigens laut Wikipedia das gemessen an der Nutzfläche größte Bürogebäude Deutschlands mit Namen „The Squaire“ und wurde mal eben, weil wir so furchtbar arm sind, auf den ICE-Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens draufgebaut. So dreckig geht es uns, dass nicht mal Bauplatz für Büros da ist, wir müssen schon auf die Bahnhöfe draufbauen *schnüff*.

Entsprechend erschütternde Szenen spielen sich im Innern des Gebäudes ab: Hauptmieter des Komplexes ist die KPMG, ein offenbar kurz vor der Insolvenz stehendes Beratungsunternehmen, dessen Mitarbeiter um die Mittagszeit ausschwärmen und auf den Gleisen nach Essensresten suchen. Sollten diese armen Seelen dort nichts auftreiben können, so finden sie sich früher oder später im REWE-City-Markt ein und tauschen ihr letztes Hab und Gut gegen billige Fleischreste ein. Wer das mit eigenen Augen gesehen hat, muss Markus Dettmer vom Spiegel zustimmen: Diesen gebeutelten Menschen kann man nicht zumuten, Fleisch 12 Prozent teurer zu machen. Habt doch ein Herz!

Bevor ich jetzt wieder wütende Zuschriften von alleinerziehenden Mindestlohn-Beziehern bekomme, fahre ich den Zynismus-Level runter: Ja, mir ist bewusst, dass es in Deutschland wirklich arme Menschen gibt. Mein Sarkasmus gilt daher auch nicht Menschen mit engem Budget, sondern der Tatsache, dass aufgrund dieser „Wir-müssen-Rücksicht-auf-die-armen-Menschen-nehmen“-Heuchelei  stinkreiche Typen in 940-Millionen-Euro-Gebäudekomplexen subventioniertes Fleisch kaufen, was in diesem Umfang zu noch viel mehr Problemen bei noch viel ärmeren Menschen ohne deutschen Pass führt. Das Einstiegsgehalt für fertig studierte Berater bei KPMG liegt knapp über 45.000 Euro im Jahr, dazu gibt es täglich 4,50€-Essensmarken.

Sollte nun der ein oder andere Leser mal das Vergnügen haben, am Frankfurter Flughafen umzusteigen, so kann er einfach mal kurz in die obere Ebene fahren und sich dort an die Fleischtheke des REWE-Marktes stellen. Sorry, ich meinte natürlich die Theke der Qualitäts-Metzgerei. Man will sich gar nicht vorstellen, womit genau der Laden sich den Qualitätszusatz erarbeitet hat, dann müsste eine „Eher-so-lala-Metzgerei“ ja noch günstigere Preise anbieten können als Eur 2,30 für Putenfrikadelle mit Brötchen.

Vor besagter Theke stehen dann eben mehrere Dutzend hochdotierte Mitarbeiter der dort angesiedelten Beratungsunternehmen und Immobiliengesellschaften (unverwechselbar zu erkennen am der Barney-Stinson-Gedächtnisverkleidung) und geben dort weniger als ein Promille Ihres Monatsgehaltes für so eine Art Mittagessen aus. Klar, für Eur 2,30 darf man nichts erwarten, tut vermutlich auch niemand. Aber versucht mal, für den Preis was Vegetarisches zu bekommen, wovon man auch noch satt wird und das eine auch nur annähernd akzeptable Nährstoffzusammensetzung hat.

Und genau da liegt das Problem: Es sollte doch nicht simpler und günstiger sein, wenn man sich für die Umwelt zerstörende, Tiere misshandelnde und Nahrungsmittel verschwendende Alternative entscheidet. Wollte man die Logik der Subventionen für Lebensmittel auf den Verkehrssektor übertragen, dann würde ein Ticket für die Hamburger Hochbahn so viel kosten, dass es am Ende günstiger wäre, mit einem Geländewagen mitten durch die Stadt zu fahren. Oder ein Flugticket wäre günstiger als wenn man mit der Bahn nach… okay, schlechtes Beispiel. Aber Ihr wisst, was ich meine, oder?

Und Hand auf‘s Herz: Würde man Fleisch mit 19 Prozent anstatt 7 Prozent besteuern, dann läge der Preis für die Putenfrikadelle halt bei unfassbaren Eur 2,55 – billige Sojaimporte aus Südamerika und industrielle Tierhaltung machen’s möglich. Der durchschnittliche KPMG-Mitarbeiter würde das faktisch überhaupt nicht bemerken. Ja, Jan, Du hast gut reden, aber nicht alle arbeiten bei KPMG! Nein, aber der Gehaltdurchschnitt der Deutschen liegt über Eur 3.400, zwei Drittel der Deutschen verdienen mehr als Eur 2.500 im Monat, sprich: Selbst wenn die da jeden Tag Fleisch essen wollten, kostete sie dieser Luxusspaß zwei Prozent ihres Monatseinkommens. Es gibt eine Menge Menschen hierzulande, die 19 Prozent auf Fleisch kaum bemerken würden.

Und wenn arme Menschen wirklich der Grund dafür sind, Fleisch nicht mit 19 Prozent besteuern zu wollen, dann erhöhen wir den Hartz IV-Satz halt um 20 Euro Fleischzulage. Damit könnten sie ohne Einbußen weiter für 100 Euro im Monat Fleisch kaufen. Kostet den Staat bei 3.9 Millionen Hartz IV-Empfängern 78 Mio. Euro im Jahr. Bei gleichbleibend gigantischem Konsum würde der Staat aber auch 5 Milliarden Euro mehr einnehmen (12 Prozent von 41,8 Milliarden Euro Umsatz). Wem das nicht reicht: Es ist Fleisch, kein Getreide.

Die Wahrheit ist: Mit armen Menschen hat diese ganze Blockade überhaupt nichts zu tun. In Umfragen beteuern die Deutschen allzu gerne, auch mehr Geld für Fleisch ausgeben zu können, ist aber leider ein eher theoretischer Gedanke. Wie passt das zur kollektiven Empörung, wenn die Frikadelle 25 Cent teurer wird? Wie passt das zu Horden von Leuten, die unter Artikeln maximal altklug kommentieren, Veganismus sei Blödsinn, es würde ja reichen, wenn alle zum Sonntagsbraten zurückkehrten?

Und nein, ich habe kein Problem mit KPMG-MitarbeiterInnen, im Gegenteil, ich bin sogar mit welchen befreundet. Es geht mir auch nicht um die, sondern einfach um den Alltag in Deutschland, in dem eine Menge ziemlich gut betuchter Leute vorkommen, die sich für Eur 2,30 Fleisch kaufen können. Und das geht nur, weil wir das künstlich billig halten, während wir bei anderen Luxusgütern nie auf die Idee kämen, sie staatlich zu subventionieren, damit sich auch arme Menschen Champagner, Perlenketten oder güldene Uhren leisten können.

Wir bauen für Milliarden Euro Glaspaläste an den Flughafen und verkaufen darin dann superbilliges Fleisch, weil arme Menschen und so, da passt doch was nicht. Der Kontrast fällt hier einfach ganz besonders gut auf, ich hätte als Beispiel aber auch die Kantine bei der Deutschen Bank nehmen können oder die Würstchenverkäufer bei Champions-League-Spielen, deren Kunden vierstellige Beträge für das Ticket ausgeben.

________________________________________________________________________________

Dieser Text wäre nicht zu Stande gekommen, wenn mich nicht all die netten Menschen bei Patreon, Steady, Paypal oder auf andere Art unterstützten. Damit der hiesige Blogger weniger Zeit mit schnöder Prozessberatung verschwendet und sein Leben dem Schreiben revolutionärer Texte widmen kann ohne zu verhungern, kannst Du ihm hier einen Euro Unterstützung zukommen lassen. Er wäre dafür sehr dankbar und würde Dich dafür gerne namentlich erwähnen (wenn Du das denn überhaupt willst).

In diesem Sinne danke ich recht herzlich meinen Spenderinnen und Spendern

Andrea Stangl, Andreas Bär Läsker, Andreas Grüner, Anke Heines, Anna Manow, Antje&Marcus Guttenberger, Asim Taghi Aghdiri, Ben Martin Mueller-Zermini, Bettina Hövener, Björn Völkel, Caba Kroll, Christian Marchner, Christian Marchner, Christoph Becker, Conrad Hermann, Daniel Richwien, Daniela Knott, Daniela Vaak, David Bungert, Doreen Propp, ELMOE, Eva Dr. Gut, Fabian Köster, Felix Gollin, Gloria Bauer, Grischa Stuer, gumpert, ulrich, Heidrun Grüttner, Heidrun Grüttner, Heike Greco, Hermann Kastner, Inga Rosenberg, Jan Dreske, Jannik Olbrich, Jens Colberg, Joël Daniel, Jonas Bartkowski, Jörg Schneider-Maessen, Jörg Wild, Julia Kugler, Jürgen Bodenmüller, Jürgen Wondzinski, Jurij Wölfling, Katja Cordts-Sanzenbacher, Klaus Kresser-Boettger, Knut Oberheiden, Manfred Edel, Martin Dejonge, Martin Vonwald, Martina Gruber, Mathias Hubrig, Matthias Schäfer, Maximilian Kroschk, Melina Rauch, Michael Eller, Michaela Müller, Ove Kröger, Pascal Trautnitz, Rafeldt, Lars, Rahel, Ralf Poppe, Ralph Klee, Robert Fisch, Robert Gabel, Sabine Lorenz, Schmitt, Oliver, Sebastian Fehrs, Sibylle Paller, Siegfried Bogdanski, Silke Heckmann, Sonja Kukoski-Berrer, Sophedore, Stefanie Rückert, Stefanie Wening, Steffen Helfenberger, Stephan Bieband, Stephan Hilchenbach, Stephan Schwarz, Svenja M, Taka Maru, Thilo Pfeil , Thomas Bollinger, Thorsten Carniel, Torsten Alt, Vanessa Esser, Vidroflor GmbH Georg Maes und Wolfgang Moch.

Ferner danke ich nicht weniger herzlich allen weiteren Spenderinnen und Spendern:

Aileen Wessely, Astrid Puchinger, Barbara Götz, Blandine Schillinger, Christoph Dannenbauer, Claudia Bosch, Hanno Endres, Klaus Klausthaler, Miriam Bah, Mosermann, Seychi, Vanessa Raith, Alicia Schwoerer , Ally, Almut Riese, Amanda Solala, Andrea Finas, Andrea Maurer, Anja Frieda Parré, Anna Hanisch, Barba Ra, Bastian Rosenzweig, Benjamin Schütte, bernd haller, Björn, Boris Gnielka, Carmen Thelen, Caro Gilbert, Caroletta, Chris Reiners, Christian Heep, Daniel Just, Daniël van den Bergh, Denise Rupprecht, Diana Sauerwein, Doris Rauh, Felix Schulte, Franziska, Ge Lu, Gero Wierichs, Gregor, Hauke Klement, Heike Heuser, Heike Linnek, Ilka Fründ, Ines Thull, Irina Schwenk, Ivan Ovinnikov, Jamie Evans, Janina Fuchs, Janina W., Janine ProNobi, Jasmin Pauli, Jens, Joris Rahn, Josephine Richter, Julia Haag, Julia Krause, Julia Müller, Jörg Kleinert, Jörg Panzer, Kai Kristian Hahn, Kendra Langer, Kerstin Eiwen, Kiki Danner, Kira Kluge, Klaus Mäusbacher, Laura Redeker, LizBo, Louisa Henning, Lucia Müßig, Luise Rosemeier, Lukas Gierth, Mallorca-Talks.com, Manfred, Manuel Wimmer, Marc Andreas Watzlawik , Marc Blasig, Marc-David Herrmann, Marcel Pommer, Marianna Barthel, Marie Ziegon, Markus Müller, Martin Gestefeld, Martin Ringwelski, Martin Speer, Mathias Häbich, Matthias Bosch, Matthias Ott, Matthias Urlichs, Maurice Loy, Maximilian Roth , Melanie Hillebrand, Michael Rang, Monika Aksa, Monika Lederer, Naemi Roth, Nana XIV, Nathan Beorn Schillo, Neele Engelmann, Nicole Aretz, Nicole Conrad, Nina Laube, Nora Zencke, Olga Hildebrand , Orenji, Patrick, Patrick Duurland, Peter Löck, Peter Wolf, Rafaela, Raphael Baumann, Raphaela Hußmann, Reni Tenzia, Robin Schönwald, Roland, Sabrina Langenberg , Sandra Durmaz, Sandra Oetting , Sandra Richter, Sandra Steinmetz, Sara Dietrich, Sara Mark, Sara Moll, Sebastian, Selina Ehlermann, Shari van Treeck, Simon Hofmeister, Stefan Hunger, Stefanie Dietrich, Stephanie Holschbach, Stephanie Schlottag, Susanne Fuchs, Susanne Krüger, SwiftBird, Tanja Ahrens, Tayfun Bayram, Theresa Wiesner, Thomas Spitzlei, Uli Baier, Uta Vogt, Vera Löw , Vera Oswald, Veronika Mair, VJ Fränkie, Yvonne Ri, Zinah, Jan Heise, Alex DaZbert, MarcW, Anne Christin Brück, Bastian Krause-Heiber, Carina Nowak, Christian Burns Red, Christina Hiller, Damiano Miceli, Diana Diansen, Dinter Jörg, Elisabeth Pietraß, Elke Düzgün, Eric Kiel, Eztie, Florian Escherlor, Gerald Dehn, Irmi, Jan Kurella, Jennifer Kaki, Jessica Wenzler, Julian Großmann, Katharina Groß, Lenka Fitz, Matthias Nicklaus, Nicole Ganser, Petra Kleinert, Philipp Stakenborg, Phillip Lakaschus, Ralf Kuhweide, Renja Annen, Ronja Neele Volbers, Sandra Matthiessen , Sebastian Nowotny, Tania Pollok, Wieb Ke, caro, Sarah Ziegler, Lukas Overmeyer, Marisa Zengerle, Michael Schenk, Nils Sowen, Clara, Daniela TurboNeko, David Frank, Fabian Michael, Gabriele Speiel, Heike Siegler, icebreath, Irene Nowotny, Jana Beyer, Jessica Schamma, Katrin Brandt, Lucas Bünger, Lydia Ascione, Maren Wolff, Nikita Olejniczak, Pia Paeschke, Sabine Kessel, Thomas Pätzold, Thorsten Emberger, till lassmann, Ulrike Bayr, Michaela Motzko, Sabine Manger, Claudia Wehrle, Dennis Kubon, Dirk Sommerfeld, Katharina Brusa, Markus Miller, Peffe Stahl, smultron, Thomas Karl Schneider, Stephanie Reim, Wanda Spahn, Simon Beine, Ralph Beloch, Stefanie Birkholz, Malte Carstensen, Cassandra Derreza-Greeven, Anja Donning, Angela Fahrenschon, Simon Ferber, Marco Golüke, Julian Großmann, Susett Heyne, Sandra Köhler, Marvin Köhnken, Dr. Manfred Kutzke, Stefanie Laab, Johannes Licht, Lara Lotta, Felix Mengi, Bernd Hans Müller, Ingo Neumayer, Sabine Nold, Kathrin Pirner, Lisa Prenger, Oliver Rau, Daniela Rilling, Lucie Rösgen-Pomper, Florin Schaffner , Tim Scholz, Karsten Siemer, Anna Wieser, Anne-Marie Wijnants, Kienast, Kathrin, STACHELHAUS HANNES, Alexej Stephan Creutz, Femke Hustert, Svenja Preuster, Hillbrecht, Sebastian, Huebner, Brigitte, Moritz Hofmann, Anja Wenke, Tania Pollok, Monika Baumgartl, Elke Schneider, Horvath-Fürer Christ, Morbitzer Mathias, Marius Greuel, Janna Isabel Verthein, Sandra und Alexander Bungert , Stossun, Mike, Henning Schillmoeller, Myriam Bail, Rene Buchmann und Eva Buchm, Beyer, Jana, Janina Fuchs, Rebecca Darchinger, Dominik Benjamin Pauli, Thomas Steinke, Wagenhuber, Florian, Sonja Dikel, Siepmann, Axel, Melanie Graf, Frank Simons, Thorsten Rother, Ronny Garde, Ana Wolfelschneider, Daniela Ott, Sabine Wittig, Jens Hindriks, Maier, Manfred, Steffen Wittke, Ben Martin Mueller-Zermini, Melina Rauch, Sebastian Fehrs, Martina Gruber, ELMOE, Daniel Richwien, Daniela Knott, Schmitt, Oliver, Stephan Hilchenbach, Stephan Bieband, Rafeldt, Lars, Daniela Vaak, Johannes König, Kira Schröter, Elke Steffen, Manfred Nachtsheim, Enna Miau, Hans Rudolf Schläfli, Matthias Lösch, Nicolas Luck, Andrea Rath, Uthelm Bechtel, Ingo Eisenbarth, Rainer Klose, Pretzlaff & Leonhardt GbR, serano-media, Josef semler, Ulrich Vogt, Burkhard Gräbe, Siggi Gröf, Thomas Drechsler, Philip Maiwald, Ingo Barkemeyer, Vincent Jeffrey Ball, Hans Dieter van Bebber, Thomas Zechlin, Felix Gorschlueter, Luc Bernardin, Bernd Knoefel, Karl Lätsch, Jens Fleisch, Daniela Hoppen, Michael Neißendorfer, Ulrike Zake, Roland Erb, Torsten Tetzlaff, Martina Nieraad, Nicolai Woyczechowski, Regina Sörgel, Michael Bergmann, Till Klages, karl aginmar, Anke Hofmann, André Panitz, Nicola Beck, Hadley B. Jones, Valerie Rentsch, Uta Reykers, Holger Wille, Joachim Heins, Christina Jubt, Johannes König, Kira Schröter, Edgar Opp, Hans Rudolf Schläfli, Daniela Hoppen, Henri Bachmann, Constance Kretschmann, Martina Nieraad, Benjamin Martini, Birgit Weiß-Fenner, Johannes Reisinger, Michael Bergmann, Marion Marin Marban, Jonas Runge, Sarah Steffen, Nicola Beck, Valerie Rentsch, Claudia Kanitz, Sebastian Röhrig, Sebastian Röhrig, Laura Metz, Ulrike Schmoll, Kurt Jansson, Karsten Müller, Vanessa Spanier, Katharina Dölp, Carla Kynast, Martin Rausch, Christoph Sahm, Laura Metz, Anne Christin Münning, Vanessa Spanier, Katharina Dölp, Carla Kynast, Martin Rausch, Thorsten Carniel, Jens Balasus, Kathleen Greiner, Florian Beckmann, Paul-Gabriel Müller, Thomas Schott, esther michaelis, Malte Ortgies, Jens Balasus, Florian Beckmann, Paul-Gabriel Müller, Thomas Schott, Kathleen Greiner, Manuela Hertel, Christina Jubt, Daniela Greiner, Rene Sonntag, Elisabeth Penning, Simon Tewes, Christopher Lang, Christiane Bärsch, Manuel Kromer, Stefan Simak, Oliver Decker, Ulrich Setzermann, Hendryk Gaidies, Volker Putze, Johannes Brockhaus, Andrea Steinbecher, Marco Leiter, Daniel Hendrichs, Peter Bering, Stefan Lütke Enking, Andre Urban, Christian Römer, Ansgar Tagscherer, Thomas Rux, Mariechen Hobbie, Walter Eberle, Werner Rosenberger, Andreas Bayer, Max Laurenz, mein-biowein.com, Jessica Schoenfeld, Dorothee Lindenbaum, Christina Albert, Anika Stümpel, elke bubenzer, Sarah Berger, Alexandra Janssen, Thomas Kulpa, Claudia Göpel, Daniela Greiner, Simon Tewes, Elisabeth Penning, Christopher Lang, Robin Schoenwald, Christiane Bärsch, Manuel Kromer, Stefan Simak, Volker Putze, Marcus Seidel, Matthias Stich, Florian Moser, Dorothee Lindenbaum, Christina Albert, Anika Stümpel, Alexandra Janssen und Ramona Cara Plocher

8 Gedanken zu “Teureres Fleisch? Dann müssen die KPMG-Berater verhungern, das geht nicht!

  1. Das Meiste was als „Klimaschutz“ propagiert wird ist eben pure NIMBY-Heuchelei. „Sollen doch die anderen zuerst mal anfangen“. So wie ein (jetzt Ex-)Minister in Brandenburg der lakonisch meinte, wenn alle anderen auf der Welt ihre Klimaschutzziele einhalten, dann würden die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz ja nicht mehr ins Gewicht fallen. Irgendwie hatte er da ja schon Recht nur was dazu Leute wie Trump&Co. meinen …
    Fakt ist: niemand®™ will Klimaschutz, der ihm persönlich weh tut und sei es nur gefühlt und nicht faktisch. Dabei gilt: je mehr Stellen der Kontostand um so gefühlt realer die drohende Armut: „Oh, Gott, jetzt hab ich so viel Geld. Wenn mir das die Armen nun alles wieder wegnehmen, dann bin ich ja selbst (wieder) arm“. Die Ausreden verstecken natürlich immer hinter „hochmoralischer“, aber ebenso verlogener Stellvertreterbetroffenheit. Und ausgerechnet diejenigen, denen die Armut ihrer Mitmenschen sonst am @®$©ħ vorbei geht, entdecken dann ihr philanthrophes Gewissen.

  2. „dann erhöhen wir den Hartz IV-Satz halt um 20 Euro Fleischzulage.“ – Aber NUR für die wirklichen Leichenfresser (muß mit Fleischereiquittungen nachgewiesen werden)! Die Mehrkosten für echten moralischen Konsum hat das Hartz- und Grundsicherungsschmarotzerpack gefälligst aus dem Standardsatz zu bestreiten. Wer rumnölt, weil man für die Wahrnehmung der Gewissensfreiheit nun mal Opfer bringen muß, der kann es mit der Ethik nicht besonders ernst meinen – und genausogut Fleisch fressen.

  3. Die Erhöhung des Umsatzsteuersatzes von 7% auf 19% bewirkt eine Bruttoverkaufspreissteigerung um 11,1215%, nicht um 12%.

    Zwei amputierte Hähnchenbeine kosten statt bisher € 2.49 dann € 2.77, nicht € 2.79. Das wäre ja auch unbezahlbar.

  4. Ich kack mal mit:
    Der Gehaltsdurchschnitt, auf den du dich beziehst, genau so wie die „mehr als 2.500 € im Monat“ beziehen sich nicht auf die Deutschen, sondern auf die deutschen Vollzeitarbeitnehmer. Das macht einen Unterschied.
    Jan Jan jan… mit Zahlen warst du schon mal besser 🙂

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen findest Du in der Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen