Der ZDF-heute-show „Klugscheißer“ macht seinem Namen auch in Sachen Elektroautos keine Ehre

Ojeoje, wie lange macht die heute-Show denn noch Sommerpause? Müssen wir jetzt jede Woche eins dieser peinlichen Videos im Newsfeed ertragen? Unter der Rubrik „Der Klugscheißer“ durften wir vor vier Wochen schon mal bestaunen, wie viel desinformierenden Unsinn das ZDF in einem Fünf-Minuten-Video über Vegetarismus unterbringen kann. Tja, Überraschung, wer zum Thema Fleisch auf sechs Jahre alte Lobbytexte reinfällt, der redet auch reichlich Stuss, wenn es um Elektromobilität geht.

Das wäre vermutlich nur halb so peinlich, wenn nicht ausgerechnet dieser menschgewordene Dunning-Kruger-Effekt seine kruden Theorien mit der Selbstüberzeugung eines Alpha-Pavians auf Steroiden in die Kamera faseln würde, denn lustige Jodellaute ersetzen leider glücklicherweise keine Recherche. Tja, Oliver Welke, so eine Urlaubsvertretung will sorgsam ausgesucht sein. Vielleicht teilt Ihr diese beiden Kasper, die offenbar seit fünf Jahren ohne Internetanschluss überleben, nächstes Jahr nur fürs Gießen der Büroblumen ein. Wobei, die Hortensien könnt Ihr dann vermutlich komplett vergessen, aber besser wäre es trotzdem. Für alle.

Wie auch der Beitrag über Fleischverzicht arbeitet sich dieses Video, dessen Humor stellenweise den Geist von 80er-Jahre-Klamaukfilmen mit Thomas Gottschalk atmet, an irgendwelchen Strohmännern ab, anstatt sich mit den echten Argumenten für Elektromobilität auseinanderzusetzen. So sagt der vermeintliche E-Auto-Fahrer in Kapitel 1:

„Ich sag mal so, null Emissionen“

… und vermittelt das Bild des ahnungslosen Klischee-Umweltschützers, der aufgrund seiner Ignoranz alles nur noch viel schlimmer macht. Der selbsternannte Klugscheißer reitet auch sofort darauf herum, was ein Quatsch es sei, Elektroautos als Null-Emissions-Autos zu bezeichnen.

Ist es für 17,50 Euro Rundfunkbeitrag nicht möglich, so was mal ganz kurz gegenzuprüfen? Die Dinger heißen nicht etwa so, weil linke Hippies sich damit das CO2 wegzuwünschen versuchten, sondern weil die Umweltbehörde von Kalifornien im Jahr 1990 einen Weg gesucht hat, die Qualität der Atemluft für Menschen zu verbessern. Die Frage dieser Behörde war: Wie können wir die Lungen der Menschen in Kalifornien vor Schadstoffen wie Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden schützen. Eine Antwort war: Zero Emission Vehicles, also Autos, die lokal tatsächlich gar keine dieser Schadstoffe ausstoßen. Das Thema Klimawandel war zu dieser Zeit hingegen kaum präsent.

Die Klassifizierung wurde für den europäischen Raum einfach übernommen und so wird der Begriff Nullemission auch für Teilaspekte eines Produktes verwendet, selbst wenn dieses in seinem kompletten Lebenszyklus alles andere als emissionsfrei ist. Wenn man jetzt also ganz viel Pech beim Denken hat, dann könnte man – wie der Protagonist im Video – aufgrund des Begriffs irrtümlicherweise annehmen, Elektroautos seien tatsächlich komplett CO2-neutral unterwegs. Da nun aber in den vergangenen Monaten eine kleine Armee von Menschen die Treibhausgasbelastung durch Elektroautos mehr oder weniger seriös in hunderten Medien von Flensburg bis Garmisch zehnmal öfter thematisiert hat als die globalen Auswirkungen unserer 47 Millionen Verbrennungsmotoren, dürfte die Aufklärung über die vermeintliche Null-Emission so Captain Obvious sein wie das Warnen vor dem Anzünden von E-Zigaretten (weil man sich dadurch leider unschön den Verdampfer auf die Hose schmilzt).

Das Vermeiden von Schadstoffen abseits von CO2 ist übrigens nach wie vor ein Thema, denn um genau diese Emissionen geht es bei den Diesel-Fahrverboten in diversen deutschen Städten. Die in diesem Zusammenhang vollkommen zutreffend als Zero-Emission-Vehicles bezeichneten PKW hätten das ganze Drama um Besitzer von Euro-4-Dieselautos entschärfen können, denn diese verbessern nun mal die Luft in Ballungsräumen und reduzieren nebenbei auch noch den Lärm – zumindest solange sich nicht 101 Ohrenärzte finden, die das Gegenteil behaupten. E-Autos als Null-Emissions-Autos zu bezeichnen, ist also keineswegs „totaler Quatsch“, wenn man sich damit nur mal fünf Minuten ernsthaft beschäftigt, denn selbst wenn es hier keinerlei Vorteile in der Ökobilanz gäbe, wäre es für die Anwohner von Hauptstraßen eine wohltuende Entlastung.

Weiter geht es mit dem Hinweis, der Strom fürs Laden käme beim heutigen Strommix zu 40 Prozent aus Braun- und Steinkohle. Das Wort „braun“ wird so halb hitleresk ausgesprochen, weiß der Geier, warum. Die Überleitung gerät dann maximal unsinnig, nämlich:

„Das heißt, jedes Elektroauto hat, bevor es das erste Mal überhaupt losgefahren ist, einen gewaltigen CO2-Rucksack.“

Nein. Das Auto hat vor dem Losfahren keinen CO2-Rucksack, wenn der Ladestrom auch aus Kohlekraft gewonnen wird, sondern wenn die Produktion des Fahrzeugs mehr CO2 verursacht als die eines Benzinautos. Sonst hätte ja jemand, der reinen Solarstrom tankt, gar keinen CO2-Rucksack, was recht widersinnig klingt. Die 60.000 km sind so pauschal formuliert dann auch in etwa so sinnvoll, als wollte jemand angeben, wie viel Kalorien in einem Frühstück stecken und dann zielsicher auf 4.500 kcal tippt, weil er den Tag gerne mit Pancakes in Schokofondue startet. Für den CO2-Rucksack gilt selbstverständlich: Je größer Auto und Akku und je höher der CO2-Ausstoß bei der Produktion, desto größer auch der Rucksack.

Wer gerne Elektroautos vollmeckert, vergleicht daher gerne möglichst große Elektroautos:

„Und was für Autos bauen die Hersteller dann? Fette, fette, fette Karren. Mercedes, Audi und Jaguar bauen elektrische SUV, Porsche baut 600-PS-Rennsemmeln und so’n Tesla hier, der wiegt zwei Tonnen. […] Allein 600 Kilo Akku sind da drin, für den braucht man Unmengen Lithium und Kobalt. Rohstoffe, für die man die Ärmsten in Afrika und Südamerika ausbeutet. Was wir brauchen sind nicht mehr E-Autos, sondern einfach nur weniger Autos.“

Soso, die Hersteller. Das klingt ja fast so, als wären Mercedes, Audi und Jaguar wirklich wichtige Player im Markt für Batterieautos, an denen keiner mehr vorbeikommt. Kurzer Realitätscheck: In Deutschland machten die Neuzulassungen dieser drei Marken zusammen ganze 8 Prozent der gesamten Neuzulassungen von E-Autos aus, auf dem Weltmarkt tauchen sie nicht mal in den Top 20 auf. Auch wenn die heute-Show diese Hersteller zwanghaft zu irgendeiner Relevanz hochzujazzen versucht, fristen sie nach den nackten Zahlen ein Nischendasein. Das besagte Porschemodell ist übrigens erst 2020 erhältlich.

Ebenso ist die Fahrzeugklasse der SUVs im deutschen Markt für E-Autos unterrepräsentiert, sie liegt im ersten Halbjahr 2019 bei mageren 15 Prozent, während sie bei den Verbrennungsmotoren im selben Zeitraum fast 30 Prozent der Verkäufe ausmachte. Ja, SUV bedeutet erst mal nur eine bestimmte Karosserieform. Es muss sich dabei nicht zwingend um riesige Fahrzeuge handeln, daher auch gerne noch mal von der anderen Seite: Bei den E-Autos dominiert in Deutschland mit einem überproportionalen Anteil von 60 Prozent an den Neuzulassungen die Kompaktklasse den Markt, bei den Verbrennern macht sie nur 20 Prozent aus.

Die Erzählung, E-Auto-Hersteller würden den nur scheinbar an der Umwelt interessierten KäuferInnen ganz besonders dicke Modelle verkaufen, ist also frei erfunden. Natürlich wird auch noch mal auf dem Tesla rumgeritten, Unmengen Lithium würden dafür benötigt, und das kommt in der Vorstellung von überzeugten Benzinfans ausschließlich aus ausgebeuteten Kinderhänden. Nun ist Tesla kein Auto, sondern ein Hersteller. Das Auto selbst ist in dem Fall ein Model S, das wiederum hat in der Variante mit 75-kWh-Batterie ca. 11,2 Kilogramm Lithium verbaut. Ich weiß nicht, wie viele Menschen 11,2 Kilogramm Materie als Unmengen empfinden, aber nur so zum Vergleich: Mit einem Benzinauto derselben Klasse komme ich mit 11,2 Kilogramm Dieselkraftstoff (entspricht 12,7 Litern) mit deutschem Flottendurchschnitt ungefähr 172 Kilometer weit. Die Batterie mit den 11,2 Kilo Lithium hat selbst nach 300.000 Kilometern noch 90% Kapazität.

Wird mal wieder betont, E-Autos seien so unfassbar ressourcenintensiv, blendet man leider komplett aus, dass auch Mineralöl eine wichtige Ressource ist und für die erreichbaren 200.000 Kilometer Autoleben eines Audi A4 ungefähr 14.000 Kilogramm Benzin draufgehen. Förderländer sind unter Anderem Irak, Venezuela, Nigeria, Angola und Algerien. Aber ja, heult bitte alle Sendungen wegen den Unmengen 11,2 Kilogramm Lithium aus armen Ländern pro Auto voll, auch wenn es aus Chile importiert wird: Das Land auf Platz 44 im Index der menschlichen Entwicklung, das damit die höchste Platzierung Südamerikas belegt und damit vor Ungarn und Kroatien liegt. Kobalt spielt für Tesla voraussichtlich ohnehin bald keine Rolle mehr und produziert werden die Batterien für deren Autos in der Gigafactory, einem der größten Fabrikgebäude weltweit, dessen Dach momentan komplett mit Solarzellen ausgekleidet wird.

Ob diese Fabrik dann tatsächlich klimaneutral betrieben wird, ist noch umstritten, aber man kann davon ausgehen, dass auch aufgrund der energiesparenden Herstellung der CO2-Rucksack des Mittelklassemodells Model 3, dem derzeit meistverkauften Elektroauto weltweit, schlussendlich deutlich unter 60.000 km liegt. Der Schluss, wir bräuchten nicht mehr E-Autos, sondern einfach weniger Autos, klingt in meinen Ohren so, als sollten wir einfach unsere Autoflotte reduzieren, die aber weiterhin mit Benzin betreiben. Ein Vorschlag, der zum Jahr 2019 so gut passt wie die Forderung nach Frauen am Herd. Ja, die Anzahl der Autos muss insgesamt runter, dringend, und diese reduzierte Menge sollte dann elektrisch unterwegs sein.

Nächstes Kapitel, nächster Strohmann: „Elektrisch rettet die Welt.“ Gibt es eigentlich Sätze, die mit „… rettet die Welt“ enden und nicht von irgendwelchen reaktionären Hinterwäldlern dazu gedacht sind, irgendwas Neues abzulehnen? Es geht jetzt um die Frage, ob das Nutzen von E-Bikes anstatt normaler Fahrräder nicht ökologisch fragwürdig ist. Ja, das wäre es, nur habe ich zu dieser Frage folgende Information gefunden:

„Viele Untersuchungen legen nahe, dass das E-Bike für die Fahrer das Auto ersetzt. Laut einer Studie von 2015 nutzen Pedelec-Besitzer zu 41 Prozent ihr Gefährt anstatt eines Autos.“

Und jetzt ratet, wo ich die gefunden habe. Genau, Im Artikel, der in der YouTube-Infobox von der heute-Show verlinkt ist. Wenn also 41 Prozent der Menschen ihr Pedelec anstatt eines Autos verwenden und die restlichen 59 Prozent just for fun damit rumfahren, dürfte das insgesamt ziemlich positiv ausfallen. Das Gleiche gilt für E-Scooter, die im Video ebenfalls als ökologische Schnapsidee dargestellt werden. Jens Peters vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fasst das hingegen etwas differenzierter zusammen:

„Ein E-Roller kann Sinn machen, wenn das Auto oder Motorrad damit ersetzt wird.“

Zu begrüßen sei auch, so Peters, wenn der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtert werde – etwa, weil der letzte Kilometer von zu Hause bis zur Haltestelle oder von dieser bis zum Büro damit überbrückt wird. So wird er im Welt-Artikel zitiert, den die heute-Show-Redaktion selbst als Quelle angibt.

Der „Klugscheißer“ behauptet nun einfach mal, niemand lasse für E-Scooter sein Auto stehen. Seltsam, die Dinger fahren doch erst seit ein paar Wochen herum, woher will irgendwer jetzt schon wissen, wie viele Menschen in der kurzen Zeit eine Entscheidung gegen das eigene Auto getroffen haben? Wenn doch nur irgendwer das schon mal recherchiert hätte, schade… oh, die Welt hat es recherchiert, in besagtem Artikel, praktisch:

„Studien dazu, für welche Fahrten solche Leih-Geräte [sic] genutzt werden und welche Verkehrsmittel – oder Fußwege – sie ersetzen, gibt es bisher nicht.“

Das Nichtlesen der eigenen Quellen scheint so was wie ein Einstellungskriterium zu sein, denn auch in Kapitel 3 halten die im Video aufgestellten Behauptungen nicht den Links stand, die diese Typen selbst in ihre Infobox kopiert haben, es mutet schon irgendwie drollig an. Es wird gesagt:

„Fast 50 Prozent der Carsharing-Nutzer besitzen selber noch ein Auto.“

In gelber Schrift auf schwarzem Grund erscheint in der Ecke links oben dazu „Quelle: Bundesverband Carsharing“. In der Infobox gibt es jedoch nur einen bemitleidenswerten Link, der nicht etwa zum Bundesverband Carsharing führt, sondern nur wimmernd auf einen 18-Zeiler bei n-tv verweist – natürlich ebenfalls ohne Link zur Studie. Wer lädt beim ZDF die Videos hoch, die Urlaubsvertretung der Kabelträgerin?

So, hier wäre dann die Studie. Um die zu finden muss man krass ausgeprägte Recherche-Skills am Start haben, indem man echt „studie carsharing verband“ googelt und dann Folgendes herausfindet: Von den 1.122 befragten Carsharing-Kunden waren 17 Prozent reine Free-Floating-Kunden (da kann man das ausgeliehene Auto einfach irgendwo wieder abstellen), und von denen hatte in der Tat die Hälfte selbst noch ein Auto. Unter den restlichen 83 Prozent besitzen aber nur noch ganze 14 Prozent ein eigenes Auto. Bedeutet über alle befragten Carsharing-Nutzer zusammen eine Autobesitzquote von knapp 20 Prozent. Sagt der Klugscheißer irgendwann auch noch mal was, das seinen Namen rechtfertigt?

Ah, jetzt vielleicht, es gibt viel zu wenig Ladepunkte für Elektroautos, bam! Also, jetzt noch nicht, aber wenn es mal eine Million Elektroautos gibt, dann sind die aktuell 16.100 Ladestationen doch sicher zu wenig. Ob man die wohl schnell genug ausbauen kann? Ihr ahnt es schon, ich zitiere aus dem verlinkten ZDF-Video der Sendung WISO:

„Fazit Stromtanken: Der Ladesäulenausbau scheint möglich.“

Der Ladesäulenausbau ist also kein Problem, der CO2-Rucksack der E-Autos nicht so groß, Der Anteil von SUVs unter den E-Modellen ziemlich klein und E-Bikes, E-Scooter und Carsharing können den Verkehr nachhaltiger machen. Trotzdem ist das Fazit des vermeintlichen Ökos im Video folgendes: „Ich verkauf den und hol mir wieder einen Benziner“.

Vielleicht sollten die doch nicht die Büropflanzen gießen, lieber was mit weniger Verantwortung.

________________________________________________________________________________

Dieser Text wäre nicht zu Stande gekommen, wenn mich nicht all die netten Menschen bei Patreon, Steady, Paypal oder auf andere Art unterstützten. Damit der hiesige Blogger weniger Zeit mit schnöder Prozessberatung verschwendet und sein Leben dem Schreiben revolutionärer Texte widmen kann ohne zu verhungern, kannst Du ihm hier einen Euro Unterstützung zukommen lassen. Er wäre dafür sehr dankbar und würde Dich dafür gerne namentlich erwähnen (wenn Du das denn überhaupt willst).

In diesem Sinne danke ich recht herzlich meinen Spenderinnen und Spendern

Andrea Stangl, Andreas Bär Läsker, Andreas Grüner, Anke Heines, Anna Manow, Antje&Marcus Guttenberger, Asim Taghi Aghdiri, Ben Martin Mueller-Zermini, Bettina Hövener, Björn Völkel, Caba Kroll, Christian Marchner, Christian Marchner, Christoph Becker, Conrad Hermann, Daniel Richwien, Daniela Knott, Daniela Vaak, David Bungert, Doreen Propp, ELMOE, Eva Dr. Gut, Fabian Köster, Gloria Bauer, Grischa Stuer, gumpert, ulrich, Heidrun Grüttner, Heidrun Grüttner, Heike Greco, Hermann Kastner, Inga Rosenberg, Jan Dreske, Jannik Olbrich, Jens Colberg, Joël Daniel, Jonas Bartkowski, Jörg Schneider-Maessen, Jörg Wild, Julia Kugler, Jürgen Bodenmüller, Jürgen Wondzinski, Jurij Wölfling, Katja Cordts-Sanzenbacher, Klaus Kresser-Boettger, Knut Oberheiden, Manfred Edel, Martin Dejonge, Martin Vonwald, Martina Gruber, Mathias Hubrig, Matthias Schäfer, Maximilian Kroschk, Melina Rauch, Michael Eller, Michaela Müller, Ove Kröger, Pascal Trautnitz, Rafeldt, Lars, Rahel, Ralf Poppe, Ralph Klee, Robert Fisch, Robert Gabel, Sabine Lorenz, Schmitt, Oliver, Sebastian Fehrs, Sibylle Paller, Siegfried Bogdanski, Silke Heckmann, Sonja Kukoski-Berrer, Sophedore, Stefanie Rückert, Stefanie Wening, Steffen Helfenberger, Stephan Bieband, Stephan Hilchenbach, Stephan Schwarz, Svenja M, Taka Maru, Thilo Pfeil , Thomas Bollinger, Thorsten Carniel, Torsten Alt, Vanessa Esser, Vidroflor GmbH Georg Maes und Wolfgang Moch.

Ferner danke ich nicht weniger herzlich allen weiteren Spenderinnen und Spendern:

Aileen Wessely, Astrid Puchinger, Barbara Götz, Blandine Schillinger, Christoph Dannenbauer, Claudia Bosch, Hanno Endres, Klaus Klausthaler, Miriam Bah, Mosermann, Seychi, Vanessa Raith, Alicia Schwoerer , Ally, Almut Riese, Amanda Solala, Andrea Finas, Andrea Maurer, Anja Frieda Parré, Anna Hanisch, Barba Ra, Bastian Rosenzweig, Benjamin Schütte, bernd haller, Björn, Boris Gnielka, Carmen Thelen, Caro Gilbert, Caroletta, Chris Reiners, Christian Heep, Daniel Just, Daniël van den Bergh, Denise Rupprecht, Diana Sauerwein, Doris Rauh, Felix Schulte, Franziska, Ge Lu, Gero Wierichs, Gregor, Hauke Klement, Heike Heuser, Heike Linnek, Ilka Fründ, Ines Thull, Irina Schwenk, Ivan Ovinnikov, Jamie Evans, Janina Fuchs, Janina W., Janine ProNobi, Jasmin Pauli, Jens, Joris Rahn, Josephine Richter, Julia Haag, Julia Krause, Julia Müller, Jörg Kleinert, Jörg Panzer, Kai Kristian Hahn, Kendra Langer, Kerstin Eiwen, Kiki Danner, Kira Kluge, Klaus Mäusbacher, Laura Redeker, LizBo, Louisa Henning, Lucia Müßig, Luise Rosemeier, Lukas Gierth, Mallorca-Talks.com, Manfred, Manuel Wimmer, Marc Andreas Watzlawik , Marc Blasig, Marc-David Herrmann, Marcel Pommer, Marianna Barthel, Marie Ziegon, Markus Müller, Martin Gestefeld, Martin Ringwelski, Martin Speer, Mathias Häbich, Matthias Bosch, Matthias Ott, Matthias Urlichs, Maurice Loy, Maximilian Roth , Melanie Hillebrand, Michael Rang, Monika Aksa, Monika Lederer, Naemi Roth, Nana XIV, Nathan Beorn Schillo, Neele Engelmann, Nicole Aretz, Nicole Conrad, Nina Laube, Nora Zencke, Olga Hildebrand , Orenji, Patrick, Patrick Duurland, Peter Löck, Peter Wolf, Rafaela, Raphael Baumann, Raphaela Hußmann, Reni Tenzia, Robin Schönwald, Roland, Sabrina Langenberg , Sandra Durmaz, Sandra Oetting , Sandra Richter, Sandra Steinmetz, Sara Dietrich, Sara Mark, Sara Moll, Sebastian, Selina Ehlermann, Shari van Treeck, Simon Hofmeister, Stefan Hunger, Stefanie Dietrich, Stephanie Holschbach, Stephanie Schlottag, Susanne Fuchs, Susanne Krüger, SwiftBird, Tanja Ahrens, Tayfun Bayram, Theresa Wiesner, Thomas Spitzlei, Uli Baier, Uta Vogt, Vera Löw , Vera Oswald, Veronika Mair, VJ Fränkie, Yvonne Ri, Zinah, Jan Heise, Alex DaZbert, MarcW, Anne Christin Brück, Bastian Krause-Heiber, Carina Nowak, Christian Burns Red, Christina Hiller, Damiano Miceli, Diana Diansen, Dinter Jörg, Elisabeth Pietraß, Elke Düzgün, Eric Kiel, Eztie, Florian Escherlor, Gerald Dehn, Irmi, Jan Kurella, Jennifer Kaki, Jessica Wenzler, Julian Großmann, Katharina Groß, Lenka Fitz, Matthias Nicklaus, Nicole Ganser, Petra Kleinert, Philipp Stakenborg, Phillip Lakaschus, Ralf Kuhweide, Renja Annen, Ronja Neele Volbers, Sandra Matthiessen , Sebastian Nowotny, Tania Pollok, Wieb Ke, caro, Sarah Ziegler, Lukas Overmeyer, Marisa Zengerle, Michael Schenk, Nils Sowen, Clara, Daniela TurboNeko, David Frank, Fabian Michael, Gabriele Speiel, Heike Siegler, icebreath, Irene Nowotny, Jana Beyer, Jessica Schamma, Katrin Brandt, Lucas Bünger, Lydia Ascione, Maren Wolff, Nikita Olejniczak, Pia Paeschke, Sabine Kessel, Thomas Pätzold, Thorsten Emberger, till lassmann, Ulrike Bayr, Michaela Motzko, Sabine Manger, Claudia Wehrle, Dennis Kubon, Dirk Sommerfeld, Katharina Brusa, Markus Miller, Peffe Stahl, smultron, Thomas Karl Schneider, Stephanie Reim, Wanda Spahn, Simon Beine, Ralph Beloch, Stefanie Birkholz, Malte Carstensen, Cassandra Derreza-Greeven, Anja Donning, Angela Fahrenschon, Simon Ferber, Marco Golüke, Julian Großmann, Susett Heyne, Sandra Köhler, Marvin Köhnken, Dr. Manfred Kutzke, Stefanie Laab, Johannes Licht, Lara Lotta, Felix Mengi, Bernd Hans Müller, Ingo Neumayer, Sabine Nold, Kathrin Pirner, Lisa Prenger, Oliver Rau, Daniela Rilling, Lucie Rösgen-Pomper, Florin Schaffner , Tim Scholz, Karsten Siemer, Anna Wieser, Anne-Marie Wijnants, Kienast, Kathrin, STACHELHAUS HANNES, Alexej Stephan Creutz, Femke Hustert, Svenja Preuster, Hillbrecht, Sebastian, Huebner, Brigitte, Moritz Hofmann, Anja Wenke, Tania Pollok, Monika Baumgartl, Elke Schneider, Horvath-Fürer Christ, Morbitzer Mathias, Marius Greuel, Janna Isabel Verthein, Sandra und Alexander Bungert , Stossun, Mike, Henning Schillmoeller, Myriam Bail, Rene Buchmann und Eva Buchm, Beyer, Jana, Janina Fuchs, Rebecca Darchinger, Dominik Benjamin Pauli, Thomas Steinke, Wagenhuber, Florian, Sonja Dikel, Siepmann, Axel, Melanie Graf, Frank Simons, Thorsten Rother, Ronny Garde, Ana Wolfelschneider, Daniela Ott, Sabine Wittig, Jens Hindriks, Maier, Manfred, Steffen Wittke, Ben Martin Mueller-Zermini, Melina Rauch, Sebastian Fehrs, Martina Gruber, ELMOE, Daniel Richwien, Daniela Knott, Schmitt, Oliver, Stephan Hilchenbach, Stephan Bieband, Rafeldt, Lars, Daniela Vaak, Johannes König, Kira Schröter, Elke Steffen, Manfred Nachtsheim, Enna Miau, Hans Rudolf Schläfli, Matthias Lösch, Nicolas Luck, Andrea Rath, Uthelm Bechtel, Ingo Eisenbarth, Rainer Klose, Pretzlaff & Leonhardt GbR, serano-media, Josef semler, Ulrich Vogt, Burkhard Gräbe, Siggi Gröf, Thomas Drechsler, Philip Maiwald, Ingo Barkemeyer, Vincent Jeffrey Ball, Hans Dieter van Bebber, Thomas Zechlin, Felix Gorschlueter, Luc Bernardin, Bernd Knoefel, Karl Lätsch, Jens Fleisch, Daniela Hoppen, Michael Neißendorfer, Ulrike Zake, Roland Erb, Torsten Tetzlaff, Martina Nieraad, Nicolai Woyczechowski, Regina Sörgel, Michael Bergmann, Till Klages, karl aginmar, Anke Hofmann, André Panitz, Nicola Beck, Hadley B. Jones, Valerie Rentsch, Uta Reykers, Holger Wille, Joachim Heins, Christina Jubt, Johannes König, Kira Schröter, Edgar Opp, Hans Rudolf Schläfli, Daniela Hoppen, Henri Bachmann, Constance Kretschmann, Martina Nieraad, Benjamin Martini, Birgit Weiß-Fenner, Johannes Reisinger, Michael Bergmann, Marion Marin Marban, Jonas Runge, Sarah Steffen, Nicola Beck, Valerie Rentsch, Claudia Kanitz, Sebastian Röhrig, Sebastian Röhrig, Laura Metz, Ulrike Schmoll, Kurt Jansson, Karsten Müller, Vanessa Spanier, Katharina Dölp, Carla Kynast, Martin Rausch, Christoph Sahm, Laura Metz, Anne Christin Münning, Vanessa Spanier, Katharina Dölp, Carla Kynast, Martin Rausch, Thorsten Carniel, Jens Balasus, Kathleen Greiner, Florian Beckmann, Paul-Gabriel Müller, Thomas Schott, esther michaelis, Malte Ortgies, Jens Balasus, Florian Beckmann, Paul-Gabriel Müller, Thomas Schott, Kathleen Greiner, Manuela Hertel, Christina Jubt, Daniela Greiner, Rene Sonntag, Elisabeth Penning, Simon Tewes, Christopher Lang, Christiane Bärsch, Manuel Kromer, Stefan Simak, Oliver Decker, Ulrich Setzermann, Hendryk Gaidies, Volker Putze, Johannes Brockhaus, Andrea Steinbecher, Marco Leiter, Daniel Hendrichs, Peter Bering, Stefan Lütke Enking, Andre Urban, Christian Römer, Ansgar Tagscherer, Thomas Rux, Mariechen Hobbie, Walter Eberle, Werner Rosenberger, Andreas Bayer, Max Laurenz, mein-biowein.com, Jessica Schoenfeld, Dorothee Lindenbaum, Christina Albert, Anika Stümpel, elke bubenzer, Sarah Berger, Alexandra Janssen, Thomas Kulpa, Claudia Göpel, Daniela Greiner, Simon Tewes, Elisabeth Penning, Christopher Lang, Robin Schoenwald, Christiane Bärsch, Manuel Kromer, Stefan Simak, Volker Putze, Marcus Seidel, Matthias Stich, Florian Moser, Dorothee Lindenbaum, Christina Albert, Anika Stümpel, Alexandra Janssen und Ramona Cara Plocher

4 Gedanken zu “Der ZDF-heute-show „Klugscheißer“ macht seinem Namen auch in Sachen Elektroautos keine Ehre

  1. Nicht böse sein, aber bei diesen „Klugsch***ern“ fällt mir wirklich nur mehr der Spruch aus dem Volksmund „zu blöd zum sch****en“ ein …

  2. Zu den E-Scootern muss ich aber auch sagen, dass es mir nicht sonderlich sinnvoll vorkommt. Weil man zumindest, so wie sie aktuell genutzt werden, ja nur recht spontan damit fahren kann, da der Scooter, der gerade in der Nähe nutzbar ist, in einer Stunde vielleicht schon ganz woanders steht. Noch schwieriger wenn man nicht alleine unterwegs ist und darauf setzen müsste, dass man in der Nähe mehrere Scooter findet, dazu kann man auch kaum etwas tranzportieren. Somit würde ich behaupten, wenn man sich anguckt, in welchen Situationen es sich anbietet so einen Scooter zu nutzen, dann ist das in erster Linie doch eine Situation in der die Alternative zu Fuß gehen ist. Das ist auch ehrlich gesagt, das einzige Szenario, dass ich bisher in meiner Umgebung sehen konnte: „Sonst würde ich den Weg zu Fuß gehen, aber wenn ich zufällig einen Scooter sehe, fahre ich die Strecke damit“. Das ist natürlich nicht unbedingt repräsentativ, aber das Potential zur Autoalternative, in der aktuellen Sharing-Variante sehe ich gerade nicht so wirklich.

  3. Aus meiner Sicht ergibt es keinen Sinn, das eine Bekloppte mit dem anderen Bekloppten zu vergleichen. Beide Fortbewegungsmittel sind nicht nachhaltig, nehmen zu viele Räume für ihre Infrastruktur ein, sind zu schnell, verletzen/töten Menschen im Verkehr, verbrauchen zu viele Ressourcen – sei es in der Produktion oder für den Betrieb.
    11,2 Kilogramm Lithium mit 11,2 Litern Benzin zu vergleichen, finde ich auch nicht korrekt. Das Lithium wird zur Erzeugung des E-Motors benötigt, nicht für den laufenden Betrieb. Müsste man nicht die Bilanzen für die Herstellung beider Motoren/Fahrzeuge vergleichen? Und dann die Bilanzen für die Betriebsmittel Strom – Benzin?
    Aber es ist schon bescheuert, wenn Benzin-AutofahrerInnen über Elektroautos meckern. Reine Ablenkungsmasche. Und generell stellt eine Verbrauchs-Reduktion zwar eine Verbesserung der Umstände, jedoch keine wirkliche Lösung, dar, solange der Ressourcenverbrauch höher ist als das, was nachwächst, oder?

  4. Nö, auch wenn ich den Typ nervig finde, anders als bei diesem unsäglichen Avocado-Fleisch-Filmchen hat er grundsätzlich recht. Carsharing ersetzt in der Regel schlicht das Zufußgehen, den ÖPNV oder auch das Leihrad. Die Dinger dürfen dazu noch ohne Parkgebühr überall (in Berlin) abgestellt werden, die E-Scooter sind kein Verkehrsmittel, sondern ein Spielzeug für Hipster und Touristen, die nun auch lieber diese Dinger nehmen, statt die Öffentlichen zu nehmen und da keineswegs der Autoverkehr eingedämmt wird, werden sie als Konkurrenten auf die Fußgänger- und Fahrradinfrastruktur losgelassen. Dazu werden sie nachts mit Kleinlastern eingesammelt, Diesel/Benzin in der Regel, und von Lohnsklaven aufgetankt, mit Ökostrom, wohl eher nicht, denn der geht von den spärlichen Lohnkosten ab.
    Und in den Ladesäulen, die dann für die E-Autos aufgestellt werden, ist dann auch ganz gewiss Ökostrom, oder etwa nicht?! Der Flächenverbrauch bleibt außerdem gleich.
    Und was passiert mit den ersetzten Autos, wenn sie denn überhaupt ersetzt werden und nicht nur als ein Zusatzauto für den Stadtverkehr angeschafft werden?!
    Richtig, die wandern dann nach Osten oder nach Afrika und da beeinflussen sie ganz bestimmt nicht das Weltklima, oder etwa doch?! Also alles schlicht Greenwashing.
    Was wir brauchen, ist eine radikale Verkehrswende.

    Also, dieses Mal hat er durchaus recht, das klugscheißende Großmaul und nicht der Graslutscher.

Schreibe einen Kommentar

Shares
Share This

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen findest Du in der Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen