Du weißt ja gar nicht, was Du verpasst

Bernd ist mal wieder aus der Nervenheilanstalt ausgebrochen und darf jetzt 3 Nächte in meinem Keller übernachten – als Gegenleistung wird eine Figur seines sicherlich mega-erfolgreichen Vampir-Tanzchoreografie-Kochshow-Thrillers nach mir benannt. Anstatt sich seinem Drehbuch zu widmen kommentiert er aber ständig nur mein Frühstück – ich befürchte, das wird gar nichts fiktives sondern so ein Doku-Hate-Format „Ich hasse es, wenn Jan isst“ oder „Ich hasse Jans Essen“. Wir überlegen, die Leine doch wieder etwas kürzer zu machen, wenn er schläft. Sein neuester Geniestreich, um sich selbst mein geradezu skandalöses Konsum-Verhalten zu erklären, ist, dass ich einfach unter Geschmacksverirrung leide. Sein missbilligender Blick schießt förmlich Blitze auf meine Wheaty-Wurst, während er mit irritierender Kopfstimme die geschmacklichen Vorzüge einer echten Salami preist und die Hände zum Gebet gefaltet hat.

Kein GaghHmmm, stimmt das am Ende? Sind meine Geschmacksknospen in einem spontanen Anfall von Neuronen-Verknotung falsch gepolt und nur deswegen esse ich gerne Lackritz-Suppe mit Ingwer–Pesto aus meinem „Scheiß auf die Gewürze, Hauptsache vegan!“-Kochbuch? Es gibt ja nicht wenige Haarpflege-Produkte, die sich der Knoten-Eliminierung rühmen – evtl. kippe ich mir jetzt abends was davon ins Ohr oder gurgle das Zeug ein bisschen, damit mein Geschmackssinn wieder korrekt einrastet. Ich bin ja schon sooo gespannt, wie dann alles schmecken mag! Ich dachte nämlich eigentlich ganz naiv, ich wüsste es noch. Ist zugegeben schon ein Weilchen her, aber so Sachen wie Fahrrad fahren und Wurst essen verlernt man ja nicht. Ich bilde mir zumindest ein, den Geschmack von Salami noch ganz gut im Gedächtnis zu haben.

Trotzdem sitzt er da und starrt auf meinen Teller, als hätte ich den ausschließlich aus dem Grund pflanzlich befüllt, dass es ihn ärgert. Er predigt dann weiter „wenn ich in so ein Sahneschnitzel beiße, das ist ein Feuerwerk in meinem Mund. Ich glaube nicht, dass Du Dein ganzes Leben darauf verzichten kannst!“. Manchmal wünschte ich mir, das Feuerwerk würde in seinem Gehirn stattfinden anstatt in seinem Mund – da müsste nämlich irgendwo noch die Information schlummern, dass ich zu den 75% der Weltbevölkerung gehöre, bei denen Laktose – und damit insbesondere Sahne – eher ein Feuerwerk auf dem Klo bedeutet. Ja, schmeckt zugegeben ganz lecker, so ein Schnitzel. Aber es ist ja nicht so, dass ich anstelle seines Schnitzel-Götzens immer nur angetrockneten Haferschleim auf meinem Teller liegen hätte. Ich streue mir da nämlich noch welken Schnittlauch drauf, ha! Im Ernst, gerade bei Schnitzel dürfte Bernd Gefahr laufen, in einem Blindtest seinen heißgeliebten Fleischlappen unter ein paar Versionen aus verhasstem Weizenprotein in Panade nicht eindeutig bestimmen zu können.

Und selbst wenn nicht – wie lange kann man sich daran bitte erfreuen? 5 Minuten? wenn man ganz langsam kaut 10 Minuten? Ok, es schmeckt schon toll, aber wenn ich jetzt vor einem zynischen Halbgott stünde, und ich müsste wählen, welcher meiner 5 Sinne ab sofort nicht mehr funktionierte, dann wären schmecken und riechen schon in der engeren Auswahl. Nie wieder Schnitzelgeschmack klingt verglichen mit nie wieder Musik hören, nie wieder Star Wars sehen oder nie wieder Sex spüren schon ziemlich belanglos. Vielleicht sieht Bernd das anders – seine CD-Sammlung ist quasi nicht existent und seine Filmtipps erreichen selten mehr als 5 IMDB-Punkte. Vielleicht heben manche Leute diese ja doch eher profanen Geschmackserlebnisse deswegen auf so monströse Throne, weil sie schlicht einen optimierbaren Musik- und Filmgeschmack haben und mit ihrer Zeit nicht viel besseres anzufangen wissen als Mampfen? Klar, vielleicht habe ich auch einen scheiß Geschmack was essen angeht und umgehe wiederum dieses Trauerspiel, indem ich die HBO-Serienwelt auswendig lerne.

iiih ein veggieburger

Nur schmeckt mir ein Schnitzel ja zugegeben lecker. Ich finde auch den Geruch von Burger mit Pommes echt geil und habe die Zunge entsprechend Homer-Simpson-mäßig aus dem Mundwinkel hängen wenn der in der Luft hängt. Gerade diese Sachen bekommt man aber auch ohne Tierbestandteile super hin! Wer mir erzählt, dass ein Burger vom befried in Hamburg um Größenordnungen schlechter schmeckt als das Äquivalent mit Kuh zwischen den Brötchenhälften, den fordere ich zu einem Blindtest mit hohem Geldeinsatz heraus. Und selbst wenn! Selbst wenn der Burger mit Soja-Patty nicht ganz an das Original herankommt, was dann? Ist das den Mehraufwand wirklich wert? Wenn ein hypothetischer Quantenflux-Golf locker 160 Sachen mit 0,5 Liter Benzin/100 km schafft, muss man dann trotzdem auf dem 180 km/h-Diesel bestehen, obwohl das viel mehr Ressourcen verbraucht und um beim Beispiel zu bleiben auch noch massiv höheres Tierleid hervorruft? Lässt das nicht sämtliche Verhältnismäßigkeit vermissen?

Bernd wischt solche Vergleiche recht borniert vom Tisch: Es gäbe auch ganz viele Gerichte, die nicht mit Seitan nachahmbar seien. Zugegeben, mit veganen Alternativen kommt man kulinarisch bzw. Konsistenz-technisch gesehen an Filet Mignon oder Thunfisch-Steak nicht ran. Aber wie oft wird das schon gegessen? Der Anteil dieser Gerichte am nationalen Verköstigungs-Mix liegt wohl deutlich unter 1 Promille – dafür werden weder die Meere leergefischt noch die Atmosphäre mit den Abgasen von Millionen von massakrierten Tieren verpestet. Wenn ich mich in Kantinen und Mensen so umschaue, dann liegen da nicht gerade Unmengen, mit Pflanzen kaum nachzuahmende Gourmet-Häppchen in den metallenen Auslageformen, sondern zumeist irgendwelche panierten Protein-Brocken mit undefinierbarem Brei. Sorry, aber für diesen Genuss müsst Ihr Eure Seele nun wirklich nicht an Wiesenhof verkaufen – ausschließlich von solchen Lieferanten werden entsprechend große Läden nämlich beliefert.

Aber das schiebt man ja gerne zur Seite „Ich esse auch gar nicht so viel Fleisch und wenn, dann schaue ich, wo es her kommt“. Jau… *Kreidestrich auf um Hals hängender Schiefertafel mach*. In seinem Gedächtnis sieht Bernd sich vermutlich auch in elegantem Smoking in einem mit Marmorboden versehenen Speisesaal sitzen, während er mit gewitzten Kollegen niveauvolle Unterhaltungen führt und dabei hübsch anzusehende Portiönchen erlesener Köstlichkeiten auf dem Teller liegen hat. Klingt ja schön, hat nur mit der Realität nicht viel zu tun. Der Boden ist aus PVC, der Smoking durch abgetragene Büro-Klamotten ersetzt, das Gespräch mit Kalle und seinem idiotischen Marketing-Kollegen dreht sich um Promi-Blödsinn und auf dem Teller liegt scheinbar irgendeine Star Trek-Requisite für Ferengi-Gulasch. Schmeckt offenbar recht un-sensationell und wird gerne massiv nachgesalzen. Und er weiß auch nicht, wo es herkommt. Ok, also er weiß, dass es aus der Kik-Großküche kommt, aber das ist wohl nicht das, was mit „ich schaue, wo mein Fleisch herkommt“ gemeint ist.

mann isst burgerDas einzige Auswahlkriterium ist eigentlich, dass es sich um eines der beiden Stamm-Menüs handelt (schön billig) und dass es möglichst viel ist. Eine vegane Portion Linsen mit Spinat nach indischer Art ist kulinarisch weit näher dran an Filet Mignon als diese Protein-Resterampe, die viele Leute mit Ernährung verwechseln. Wie auch immer, Bernd hat endlich aufgehört von diesem Sahneschnitzel zu erzählen, das augenfällig ein paar Level legendärer war als die Erfindung des Buchdrucks, und fuchtelt nun mit seinem Salami-Brötchen unter meiner Nase herum. Ob das nicht schon toll rieche. „Ja, Bernd, riecht toll. Wenn es Dir was bedeutet, beiße ich mal ab.“ Es bietet sich mir ein ungläubiger Blick und dann ein siegessicherer Gesichtsausdruck, gefolgt von einer Abhandlung über die Geheimnisse und raffinierten Techniken der Metzgerei-Kunst.

An der ganze Sache nachhaltig irritierend ist, dass ihm das doch vollkommen egal sein kann. Abgesehen von der enthaltenen Absurdität, dass man als Vegetarier immer Missionierung vorgeworfen bekommt und gleichzeitig Wurst-Predigten beiwohnen muss – warum? Wenn jemand etwas isst, das ich selbst rein geschmacklich ekelhaft finde, dann halte ich üblicherweise aus Höflichkeit die Klappe. Vielleicht ist es in Berndhausen ja üblich, im Restaurant für alle den Mittagessen-Kommentator zu spielen. „Hey Gabi, Deine Nudeln sehen ganz schön ölig aus, Igitt! Schönen Tag! Torben, ist das auf Deinem Teller ein Schnitzel oder ein Spüllappen? haha!“. Vermutlich nicht. Ich hüpfe ja auch nicht hysterisch vor dem CD-Regal des Party-Gastgebers herum, weil ich Celine Dion zum kotzen finde. Die meisten von uns haben die Größe, damit klarzumommen, dass Geschmäcker verschieden sind. Aber vornehmlich bei fleischlosen Gerichten, da rückt ungefragt die Geschmacks-Polizei aus und erklärt, was man zu essen hat.

Tut mir leid, ich schieße da jetzt etwas ins Blaue: Da es Euch schnuppe ist, was alle anderen auf dem Teller haben und ich zu Mittag selten eine ähnlich formulierte Beschwerde über Pansen in Aspik gehört habe (obwohl das wirklich ekelhaft aussieht), muss das wohl einen anderen Grund haben. Und schlechtes Gewissen ist es natürlich nicht. Das wird mir immer wieder versichert. „Ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, dass ich Fleisch esse! Von Dir lasse ich mir kein schlechtes Gewissen einreden!“. Ja, ist ja gut. Aber dann benimm Dich doch auch nicht so, als hättest Du eins.

Heute Abend verrate ich Bernd, dass er eine „Salami“ der Firma Hobelz auf seinem Brötchen hatte, die auf Metzgerei-Skills im engeren Sinne nicht angewiesen ist. Mit meinen Geschmacksknospen scheint ja dann doch alles in Ordnung…

P.s.: Wer errät, aus welchem Etablissement der Burger im 2. Bild stammt, bekommt einen Gutschein über selbigen. Ein Tipp: Vom Chiemsee aus habt Ihr eine weite Anfahrt 😉

11 Gedanken zu “Du weißt ja gar nicht, was Du verpasst

  1. Diese Sache mit der vorgeworfenen Missionierung bei gleichzeitiger Verkündung von Wurst-Predigten stößt mir auch immer wieder negativ auf.
    Da gibt es sicher auch ein paar militante Vegetarier/Veganer, die ihrem Umfeld auf die Eier gehen. Oder gab es mal.
    Und die haben da so einen pawlowschen Verteidigungsreflex erzeugt. Möglicherweise in Verbindung mit einer winzigkleinen, flüsternden Stimme irgendwo im Fleischkonsumenten, die ihm sagt, dass das mit dem Fleisch vielleicht doch nicht so toll ist(?) Und da gilt es schon allein aus Selbstschutz, direkt gegenzusteuern.
    Denn wenn man fragt, sagen die meisten Leute, dass z.B. das mit der Massentierhaltung etc. nicht so toll ist. Theoretisch.
    Praktisch wird das aber schnell und wirksam ausgeblendet, wenn erstmal das duftende Steak auf dem Teller liegt. Außerdem wurde doch schon immer Fleisch gegessen!

    Ich sehe da übrigens eine interessante Parallele zur Apple(iOS)-Android-Thematik.
    Im Forum einer großen deutschen Technikzeitschrift (nein, nicht ComputerBILD) poppen unter jedem Apple-Artikel direkt Kommentare von Leuten auf, die erstmal erklären, warum Apple totaler Mist ist. Und Android so viel besser. Ohne, wohlgemerkt, dass das umgekehrt auch so wäre.
    Ungefragt werden also Android-Predigten abgehalten ohne dass Apple-Jünger (ach, ich liebe diese aus tiefer Abneigung entstandenen Begrifflichkeiten) versuchen zu missionieren.
    (Ausnahmen bestätigen hüben und drüben die Regel)

    Diese ganze Sache sollte mal psychologisch untersucht werden, da könnte man sicher interessante Dinge herausfinden.
    Oder auch nicht. Möglicherweise entzieht sich das Ganze jeder Erklärbarkeit….

    • Die Parallele zu Apple und Android musst du mir aber nochmal erklären. Haben Android-User ein schlechtes Gewissen und schimpfen auf die Konkurrenz um davon abzulenken? 😛 Ich mein, es gibt ja durchaus Gründe Android besser zu finden, etwa dass Android Open Source ist, dem User mehr Freiheiten lässt. Das Fairphone bspw. nutzt „natürlich“ Android weil es die einzige sinnige Wahl war. Was natürlich alles nicht heißt dass man das ständig überall diskutieren muss (…… :D).

      Dazu wird im Schnitzel/Salami-Setting ja immerzu behauptet, Veganer würden ständig missionieren oder „angeben“ (Woran erkennt man einen Veganer auf einer Party?), und hier ist ja gerade der Witz, dass dieses Klischee in der Realität häufig umgedreht wird, und sich Veganer irgendeinen Mumpitz anhören dürfen. Und dass manche von „Apple-Jüngern“ sprechen liegt ja weniger an unterstellten Missionierungsversuchen, sondern daran dass Apple nunmal eine Art Fanbase hat die jetzt nicht so den großen Wert auf objektive Kriterien legt und schonmal wortlos hinnimmt, dass man für 64GB Festplattenkapazität mehr einen Aufpreis von 200$ zu zahlen hat.

      • So ganz schlecht ist der Vergleich nicht.
        Warum muss ein Linux-/Android-Nutzer unter jeden Appleartikel schreiben warum sein Betriebssystem das, was im Artikel gerade beschrieben wird, besser kann?
        Der Apple-fanboy hat sich entschieden sein überteuertes Spielzeug zu kaufen und mag es, es erfüllt die Kriterien die der User daran stellt und ja – es ist teuer und stylisch!
        Das eine ist Open-Source und das andere funktioniert bei vielen Sachen einfach ohne dass man Ahnung von der Materie haben muss. Gut es kommt dort halt alles aus einer Hand, aber der Grund ist doch völlig egal, es funktioniert.

        Wie kann man soviel Langeweile haben anderen zu erklären warum sie eine schlechte Wahl getroffen haben? Das ist es doch was dieser Artikel hier erklärt (finde ich) und das ist die Frage, die man sich stellen darf, wenn man anderen ungefragt immer wieder erklärt warum er falsch liegt bzw. eine falsche Wahl getroffen hat.
        Ich nutze übrigens nicht den Apfel. 😉

  2. Ernsthaft, insbesondere seit ich vegan esse (und lebe) möchte ich auf KEINEN FALL auf meinen Geschmackssinn verzichten. Denn hier haben sich mir völlig neue Welten erschlossen. Ich habe immer leidenschaftlich gerne in der Küche experimentiert und mit großem Genuss gegessen. Und seit ich vegan koche und esse, hat das eher noch zugenommen. Ich kann nicht behaupten, dass mir Fleisch nicht geschmeckt hat, oder Fisch oder Käse nicht manchmal tatsächlich verlockend erscheint, aber statt Geschmackserlebnisse einzubüßen, habe ich eher neue Aromen und Gerichte entdeckt. Ich habe meinen Horizont nicht eingeschränkt, sondern eindeutig erweitert.

    BTW: Und was sagt Bernd nun dazu, dass er Hobelz auf dem Brötchen hatte (auch mein Favorit, allerdings eher als Hot Dog oder „Lyoner“.)

  3. Liest sich einfach ganz herrlich. Und auch wenn ich selbst zu den fleischessenden Heuchlern gehöre, fühle ich mich ermahnt und bin gewillt es besser zu machen. Stück für Stück. Ich habe ein Bewusstsein für Ernährung, halte es aber noch mit der Doppelmoral. Trotzdem nerven mich die Bekehrungsversuche einiger Fleischfresser gegenüber denen, die ein Gewissen haben und sich nicht in dämlichen Ausreden flüchten.
    Ich führe regelmäßig Schwachsinnsdiskussionen, wo ich als Veganer „beschimpft“ werde, obwohl ich mich gar nicht vegan ernähre, ABER die Meinung derer, die wirklich verzichten um in den Spiegel schauen zu können, absolut teile.

  4. Lieber Jan. Obwohl ich Deinen Artikel in der von Dir gewohnten hohen Qualität vorfinde und das Lesen desselbigen meinen Abend versüßt hat, muss ich doch anmerken, dass ich etwas empört bin.

    Warum?

    Nun, Gulasch wird in der speziesistischen (lies: unveganen) Variante üblicherweise durch das Töten großer Landsäugetiere, wie etwa Rinder, hergestellt und enthält größere Fleischbrocken. Ferengi ernähren sich zwar ebenfalls äußerst unvegan, allerdings bevorzugen sie entgegen der Kost des Durchschnitts-Bernds des 21sten Jahrhunderts, keine Säugetiere oder Dinosaurier (lies: Geflügel), sondern ausschließlich Insekten wie etwa Käfer. Zwar auch bereits tot (im Gegensatz zum klingonischen Gagh) aber meist roh, getrockent oder geröstet oder in Pulverform (welches wie Kokain konsumiert wird). Ein Ferengigericht wäre also wohl kaum mit einem herkömmlichen Gulasch vergleichbar.

    Dieser faux-pas soll Dir nochmal verziehen sein, aber man erwartet von Dir bessere Rechercheskills als vom hessischen Rundfunk 😉

    *SCNR*

  5. Die von beschriebenen Situationen erlebe ich eigentlich nur total selten zum Glück. Was mich aber nervt, ist dieser mitleidvolle Blick ohne Worte auf meinen Teller. Da wäre es mir manchmal fast .lieber, die Leute würden mal nachfragen. Stattdessen bleibt dieses Gefühl, abgestempelt worden zu sein.
    LG von einem Fan 🙂

  6. Herrlich wie immer! 🙂

    Wie ich diesen Satz liebe: „Also wir essen ja nur ganz wenig Fleisch und wenn…blablabla…“

    Auf diesen Satz frage ich mittlerweile immer: „Und wo kaufst Du das?“ Meistens ist dann ganz schnell Ruhe, denn die Fleischberge, die sie gerade vom Grill ziehen während sie mir von ihrem seltenen Fleischkonsum erzählen, sind halt leider doch vom Discounter um die Ecke für 2,99 das Kilo…

    • …oder auch sehr schön (meistens von Frauen mit ganz verzweifeltem Blick):“Also ich wäre ja schon lange Vegetarier(in), aber mein Mann (resp. meine Familie)!? Und zweierlei kochen- das krieg ich zeitlich gar nicht hin.“
      Und im nächsten Satz erzählen sie Dir, dass Chantal aber gar kein Schweinefleisch mag- nur noch noch Pute und Papa Bernd und Sohn Kevin mögen das geschmacklose Geflügel nicht und deshalb muss sie jetzt immer verschieden kochen. WTF?

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