Morgens im Zug

Nein, das ist kein Deutsche Bahn-Bashing Post.

Ich fahre gerne mit der Bahn. Wir sind wie alte Freunde – und alte Freunde sagen sich, wenn sie was nervt. In diesem Sinne:

Liebe Zug-Chefs (oder wer immer da die Durchsagen macht), es ist schön das Ihr stolz auf Euer Lautsprechersystem seid, aber bitte bitte bitte, von dem was da mit 120 Dezibel in die Kabine geschallt wird, wollen wir doch alle 95% nicht hören. Gründe für >30 Minuten Verspätung? Interessant. Wagen 7 steht von Sitz 41 – 120 in Flammen? Auch interessant. Aber dieses endlose aufzählen sämtlicher Anschlusszüge ins noch so winzige Hinterwäldler-Kaff im nächsten Bahnhof? Please… ok, zugegeben, die Kopfhörer zu vergessen war recht doof, passiert mir nicht wieder. Nächste Woche geht das ganze Geseiere wieder schön in Sigur Rós‘ () unter und ich verpenn das alles.

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Die Zombie-Kuh-Apokalypse

Wird ja nicht besser, näch?

Nachdem mich die von besorgten Fleischessern immer noch oft erwähnte Causa Vegetarier-strandet-auf-Insel-mit-giftigen-Pflanzen schon genervt hat ist die aktuell beliebte Position der Dummbratzen-Improvisationstruppe im Spiegel Online Forum (oder auch ich-will-mich-jeden-Tag-mit-20Kg-subventioniertem-Hack-einreiben-können-und-scheiße-drauf-ob-Tiere-Schmerz-spüren-Forum) noch ein Bisschen wirrer. Da sind echt immer die gleichen 5 Foren-halbstarken am Start, die ständig betroffen aufheulen, wenn irgendwer sich erdreistet, uneingeschränkten Hedonismus nicht als höchstes Ideal zu akzeptieren.

Die Parole: „Jaja, vegan, alles ganz toll und im Prinzip einleuchtend. Wir würden eigentlich auch alle gerne vegan leben, aaaaaber: Leider, leider, leider können wir nicht denn das wäre hochgradig gefährlich!

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Breaking News: Aigner nur Fake!

Wow, aufgeflogen! Ist das gut! Hammer… ich kann’s gar nicht fassen, steht zwar auch morgen in der süddeutschen, ist aber schon durchgesickert:

Nachdem der deutschen Bevölkerung nun jahrelang glaubhaft vermittelt wird, Ilse Aigner sei eine Politikerin und Ministerin, wird spätestens heute klar, dass die ganze Ministerschaft nichts anderes als ein weiteres Realsatire-Projekt von Christian Ulmen ist. Im Stile von „Who wants to fuck my girlfriend“ spielt Ulmen auch als unzurechnungsfähige Industriemarionette mit der Erwartungshaltung der Zuschauer und testet aus, welche absurden Gesetze eine Politikerin erlassen kann ohne Opfer des empörten Mobs zu werden. Indem er sich selbst als Ministerin verkleidete und unwirkliche und auffällig übertrieben schlechte Verbraucherpolitik machte, verschwammen in diesem innovativen TV-Format die Grenzen zwischen Kabarett und Trash-Politik und zeigten uns Verbrauchern deutlich auf, was möglich wäre, wenn eine komplett skrupel- und rückgratlose Machtbesessene jahrelang sowohl das Agrar- als auch das Verbraucherschutzministerium innegehabt hätte.

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