Guten Tag, ich hätte gerne 2 Kilo Sojahack in Oktaeder-Form bitte.

Braun Kafffeemaschine rosa2

Ok, jetzt habt Ihr mich! Mir hat jemand die Augen geöffnet – diese ganze vegan-Nummer hatte ja immer schon so ein Geschmäckle (HA HA!), aber jetzt weiß ich ganz sicher, dass das eine zutiefst irrationale Ernährung ist. Nein, kein zurück, ich war schon beim Fleischer und habe mich zuhause in eine Badewanne aus Gehacktem gelegt, um meiner Natur gerecht zu werden. Die Evolution hat sich schon was gedacht bei unseren Reißzähnen! Ich trage wieder Chicken-Wings-Ohrringe und stehe dazu.

Wir hatten um Weihnachten nämlich vegan bekochten Besuch zur Wintersonnenwende geladen und der brachte es ganz schlüssig auf den Punkt: „Wenn das mit dem vegan wirklich Sinn machte, dann würdet Ihr ja nicht alles wie Fleisch formen!“. Tja, was soll man da sagen? Recht hat er, der Mann

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IT’S ALIVE!!!

Yeah!

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Endlich, nach Monaten voller Entbehrungen, Kämpfen mit PHP-Versionen und sync-faulen DNS-Servern, ist der heisse Scheiss hier live!

Ja, alle, die meine FB-Beiträge kennen sehen hier erst mal fast „nur“ die alten Texte. Aber wer genau hinschaut wird erkennen, dass ich sie mit pfiffigen Bildern aufgepeppt und hier und da ist ein Pixel-Easteregg versteckt – wer es findet, kommt in den Genuss ganz privater Bilder vom Graslutscher! Außerdem natürlich ein brandneue Beitrag, bei dem die Druckerschwärze quasi noch nicht ganz trocken ist!

Ich gelobe eine unmenschliche Frequenz an originellen neuen Beiträgen, 2014 wird sicherlich großartig. Jetzt muss ich in die Küche, den Salat schwenken.

P.s.: Wer keinen Bock auf RSS-Feed hat der kann auch das entsprechende Facebook-Profil liken, um neue Beiträge zu bekommen: https://www.facebook.com/graslutscher

Palim palim, einmal 25 Hunde bitte…

„Suhlkötter, hallo?“
„Ja guten Tag, Schlonz mein Name, ich rufe wegen der Hunde an“
„Ja, da sind Sie bei mir richtig, ich habe inseriert.“
„Prima, sind noch alle da?“
„Ja, Sie sind der erste der anruft“
„Das ist ja klasse! Kann ich morgen Nachmittag vorbeikommen? Ich nehme sie auf jeden Fall.“
„Ja, können Sie. Aber welchen denn? Wir haben insgesamt 25 Welpen“
„Ich will sie alle”
Greyhound_Puppies
“Alle?“
„Aber ja doch!“
„Aber… Moment, haben Sie den genug Platz, um 25 Hunde groß zu ziehen??“
„Ja, wir haben einen großen Hof, und so groß sind sie ja nicht“
„Äh, halt, wir verkaufen nicht an Züchter! Nur an private Halter!”
“Ich bin kein Züchter, die sind alle für mich“
„Das gefällt mir irgendwie nicht. Haben Sie denn schon andere Hunde?“
„Gute Frau, natürlich! Wir haben ständig Hunde hier, wir sind 100%ig auf sie eingestellt!“
„Was heißt ständig? Wie viele haben Sie denn schon?“
„Ooooh, schwer zu sagen… in etwa …. soo… um die 120.”

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Du isst immer so komische Sachen, Jan… Herr Ober! Wir hätten gerne 2 Kilo Pansengulasch!

„Haha, schau mal, die essen Saitan! Sai – Tan, wie das klingt! Klingt wie Seetang! HAHAHA, wie Seetang!! Die essen Seetang!! Haha“ *weiter die Strasse runtergeh* „hahaha…“ *leiser werd* „Seetang…“ *In Dönerladen einkehr* *aus Dönerladen rauskomm* *In altes Lammfleisch reinbeiß* „hahaha, Seetang…“. Ich beobachte das an einem Restauranttisch im freien sitzend, und schaue Saitan-Vöner essend den Teenie-Klonen hinterher.

Vöner

Jau, klingt voll wie Seetang,  war auch direkt mein erster Gedanke… Und auch wenn ich das Konzept „Sachen nur dann essen wenn sie ein lautmalerischer Volltreffer sind“ in etwa so sinnvoll halte wie Bücher nach Klappentext zu lesen und CDs nach Cover auszusuchen, so hätte ich bei dem Spiel wohl mal echt die Nase vorn, oder? Schade, dass ich Euch gar nicht kenne, denn sonst würde ich einfach bis zum nächsten gemeinsamen Brunch warten und mich ähnlich aufführen. Ok, Seetang klingt nicht so wahnsinnig napfig, aber Ihr packt Euch den Teller da unter Anderem mit Schimmelkäse voll. Und das klingt nicht etwa vermeintlich nach Seetang, das reimt sich sogar auf Sachen die bei unhygienischen Männern unter der Vorhaut kleben. Und die erste Assoziation zu „Gulasch“ ist wohl auch nicht gerade die Auslage im Feinkostgeschäft.

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Die Wirren des jungen Pollmer / warum laut Udo alle Vegetarier frierende Nazis sind

Udo, wir müssen reden. Deine Tante Mechthild und ich, wir machen uns langsam wirklich Sorgen. Wir fanden es schon befremdlich, als Du den Postboten des Hausfriedensbruchs bezichtigt hast – ich weiß, irgendwer legt Dir ständig Hasenköttel in den Briefkasten, aber der Mann macht nur seinen Job – bzw. jetzt ja erst mal nicht mehr. Ich werde beim Prozess übrigens nicht für Dich aussagen, Bärenfallen gehören einfach nicht in den Vorgarten.

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Und dann hast Du der Mampf-Journallie wieder ein Interview gegeben – obwohl wir Flyer an alle Redaktionen geschickt hatten, mit einem kleinen, durchgestrichenen Bildchen von Dir und der Anweisung „Wir dürfen hier nicht rein“. Du hast diesen armen Leuten erzählt, die vegetarische Bewegung stamme aus dem 3. Reich, Vitamin C bekäme man idealerweise aus roter Wurst und generell würden alle Veggies frieren, weil sie zu wenig essen.

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Kinder des Saitans vs. Salamisten

„Ey Jan, Du gehst mir mit Deiner Tierscheisse auf die Nerven!“

Zeugen des Schnitzels

Spinnt der? Ein Klassiker… ich weiß ja, Bernd, das Klischee ist so schön griffig und liegt echt gut in der Hand, warum nicht ein Bißchen auf jemanden eindreschen damit – aber ist das nicht irgendwie unfair? Nur mal so fürs Protokoll: Ich wollte gar nicht groß über „meine Tierscheisse“ reden! Auch wenn mir das Thema echt am Herzen liegt und ich mich da auch engagiere – wenn Freunde mich zum Essen einladen dann will ich in der Regel einen lustigen Abend haben – um Themen wie Bodycount im Nahostkonflikt, Knabenbeschneidung und vegane Ernährung mach ich da aus Stimmungsgründen gerne einen Bogen. Ich würde jemanden auch irgendwann nicht mehr einladen, wenn der meine Partys regelmäßig in Blutfehden verwandelte. Deswegen habe ich vorhin kommentarlos meine (ohnehin täuschend echt aussehende) Wheaty-Wurst auf den Grill gelegt und mein Empty-Cages-Shirt zu Hause gelassen.

Wir hätten ganz banal darüber fachsimpeln können, ob Luke und Leia Sex hatten bevor das mit Han losging oder welches schnöselige Apple-Gadget das unnützeste von allen ist. Aber nein, das war alles nicht mehr möglich, nachdem die Gastgeberin recht beiläufig erwähnte, dass der Nudelsalat vegan ist. Seitdem läuft Dein Großhirn auf Autopilot und die Hypophyse hat die Kontrolle über Dein Sprachzentrum übernommen.

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Das Plastiktüten-Paradoxon

Eeehm, Seriously? Jauch würde fragen “Wollen Sie nicht doch noch mal einen Joker nutzen?“

mann mit kleinem Penis

Lieber Bernd, ich weiß schon, es ist einfach bequemer, den erstbesten aus den Gehirnwindungen plumpsenden Gedanken in die Tasten zu tackern – vielleicht einfach mal 10 Sekunden sacken lassen und in sich hineinhorchen, ob das Logik-Zentrum vielleicht doch unter Schmerzen aufheult oder das Nonsensometer deutlich ausschlägt – in dem Fall kann man die Frage auch einfach runterschlucken. Aber ok – auch wenn ich mir vorkomme als antwortete ich auf eine irreführende Suggestivfrage eines schmierigen Großkonzern-Anwalts: Ja, ich verwende auch mal Plastiktüten. Ich bin jetzt nicht gerade ein Großabnehmer, gehöre aber zu den Leuten, die unfreiwillig Unmengen dieser praktischen, wiederverwendbaren dm-Tragetaschen im Keller horten, da ich grundsätzlich vergesse, sie zum einkaufen wieder mitzunehmen. Wenn ich dann an der Kasse stehe und mit Wehmut an die 150 Mehrweg-Behältnisse in meinem Keller denke, die ja leider auch nicht nur aus biologisch abbaubarem Rindenmulch hergestellt sind, dann lasse ich mir die Jogging-Schuhe oder den neuen Lego-Kram schon mal in die (dort) alternativlosen Plastikteile einpacken.

UND? Was sagt der Herr Anwalt jetzt?? Das war ja eine Rückfrage darauf, dass ich kein Fleisch esse. „Was, kein Fleisch – aber kaufst Du dann auch keine Plastiktüten??“

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Das Wurstkind

Werte Ophelia (und andere Zwangskommunnikatoren),

auch wenn das nicht in Dein Weltbild passt, es gibt einfach Situationen, in denen Smalltalk noch weniger Sinn macht als ohnehin schon. Bei Metal-Konzerten direkt vor der Box z.B. – oder bei einer akuten Havarie.

*Ohrenbetäubender Lärm und brennende Trümmer*„UND? GLAUBEN SIE, DASS DAS MURMELTIER DIESES JAHR SEINEN SCHATTEN SIEHT??“„VERPISS DICH, DAS IST MEIN RETTUNGSBOOT!“

Und auch wenn das Beispiel weniger drastisch wirkt, auch während der Kleinkind-Eingewöhnung in der Kita ist das Konzept einfach nur Atemluft-Verschwendung. Die Lärmkulisse ist entsetzlich. Niedrige Räume, schrille Stimmen, CDs mit grauenerregendem Schlumpf-Techno und dazwischen herumbrüllende junge Eltern und Erzieher. Dazu sitzt man auf kafkaesk winzigen Stühlen, deren Sitzflächen Kate Moss wie einen Pottwal wirken lassen, um das eigene Kind beim Frühstück zu betreuen. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug fängt die andere Muddi, die zeitgleich mit mir ihr Kind eingewöhnt, so eine Art Gespräch mit mir an.

„Sooeeh *Kind schreit* Wu… *Teller fällt runter* …ind“„WAS???“„ZOÉ, MEINE TOCHTER, IST JA EIN WURSTKIND!!!“

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Bio schmeckt gar nicht besser

Ist nich‘ wahr, oder? Der Spruch schon wieder…

Manchmal hat man das Gefühl, das Internet sei an eine Toilette angeschlossen. Man kann zwar frei wählen, was man sich anschaut, aber leider tropft überall ein bisschen Scheiße raus. Und der Filter, der sie daran hindert, literweise herauszuströmen, wird bei Diskussionen um das Bio-Siegel generell komplett abgeschraubt. Und dann planschen alle fröhlich in der Argumente-Kloake herum.

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Ich weiß nicht, wo sich die Heerscharen von Leuten aufhalten, die angeblich eine Bio-Paprika am Geschmack erkennen können. Ich kenne keinen einzigen, der das von sich behauptet – wir sind doch alle froh, dass die Teile auf dem langen Weg von Israel hierher überhaupt noch nach was schmecken. Nein, ich mag die trotzdem gern, weil der Typ mit der Pestizid-Gießkanne da eben nur mal kurz drüber gewedelt hat und die Pflanze nicht in BASF-Sirup eingeweicht hat. Der Berufstrottel-Lieblingsbeitrag in dieser Sache „die schmegge doch gaah nät annäs als die normaahle Äbbel“ wird diesem Umstand auch bei 100-facher Wiederholung nicht wirklich gerecht.

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Das Auto-„Schutzgeld“

„Nein, Ihr Auto ist nicht geklaut“
„Das ist schön“
„Es ist hier, bei uns“
„Das ist … schön“
„Wollen Sie es abholen?“
„irgendwie schon, ja“
„Sowiesostrasse 497c, bei Abschleppservice Grobschlächter“
„ok, danke“
„Wollen sie wissen, warum wir sie abgeschleppt haben?“
„mal sehen… vielleicht…. falsch geparkt???“
„Nein, Ihre Fenster waren auf“
„ach was“
„Ja doch! Und da bleibt uns gar nichts anderes übrig, wegen Eigentumssicherung, ansonsten könnte Ihnen ja einer ins Auto pinkeln.“
„Pinkeln?“
„Natürlich, die Fenster waren ja auf“

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