24 comments on “Wie der hessische Rundfunk Aussagen verfälscht, um vegane Ernährung schlecht zu reden.

  1. „Für Ernährungsexperten wie hier an der Universität in Hohenheim ist das Risiko der Mangelernährung zu groß“
    Ich hätte diesen Satz so verstanden, dass das Risiko des Auftretens einer Mangelernährung, während man sich vegan ernährt, gemeint ist. Klar, hätte man schöner formulieren können, aber so negativ wie du hätte ich es nicht aufgefasst.

    Ansonsten ein sehr schöner Artikel, auch top dass du dich direkt an die interviewte Dame gewandt hast um das aufzuklären, weiter so! 🙂

  2. Vielen Dank für diesen großartigen Artikel und die Recherche!!! Ich hatte mich schon tierisch über die zitierten “Experten” aufgeregt. Bin gespannt, ob/was die anderen zu sagen haben. Schreibst du dann ein Update? Danke!

  3. Eigentlich versuche ich, mich nciht mehr über solche (durch meine GEZ-Beiträge mitfinanzierten) Schundbeiträge zu echauffieren aber es geht nicht anders: das ist einfach grooooßer Mist. Bei den geistigen Ergüssen der Leute im Beitrag fragt man sich tatsächlich, ob da ein gravierender B12-Mangel vorliegt!!?!
    Danke für deinen – mal wieder – tollen Artikel und deine Mühe damit. Ich freue mich über ein Update, falls(!) sich die Redaktion des HR bei dir melden sollte.

    Viele Grüße aus Hannover

  4. Die ersten ca. 2 Minuten dachte ich mir: Ok er ist viel zu kritisch und viel zu zynisch, macht jetzt nicht so einen schlechten Eindruck. Der Beitrag scheint für Leute zu sein, die wirklich hinter dem Mond wohnen und noch nix mitbekommen haben. Und jetzt mal Butter bei die Fische (gibt es dafür eigentlich ne vegane alternative, also für das Sprichwort?) diese Leute gibt es noch zuhauf. Bei mir im Büro hat ein Kollege ein riesen aufstand gemacht, als er erfahren hat, dass ich vegan bin. Mir würden irgendwelche Stoffe fehlen, auf die Frage welche hießt es nur: irgendwelche. Das sei tödlich, was ich da mache. Also es gibt so Leute, die echt noch nix davon mitbekommen haben.

    Aber alles nach 1:45 wird wirklich makaber. Da bekommt man ein Nackenschauer und sieht in Gedanken einen pollmer, der sich grinsend die Hände reibt, vor sich.

    • Hier die vegane Alternative für das Sprichwort:

      “Jetzt aber Tofu bei die Algen!”

      Von Heiko “Schotty” Schotte, der Tatortreiniger.
      Folge “Fleischfresser”. Herrlich! (:

  5. Die ARD als Zusammenschluss der verschiedenen lokalen Rundunkanstalten produziert eigentlich nie selbst. Für Plusminus zeichnen sich je nach Ausgabe von verschiedene Redaktionen verantwortlich. Der verlinkte Beitrag lässt sich aufgrund der Moderation tatsächlich dem Bayerischen Rundfunk zuordnen.

  6. Der “Iodmangel” ist doch sogar positiv zu bewerten. Nach über 25 Jahren Zwangsiodierung von so ziemlich allem außer Toilettenpapier haben wir langsam aber sicher ein iodtoxisches Gebiet geschaffen, in dem reihenweise die Schilddrüsen aufgeben. Zu viel Iod vernarbt die Schilddrüsen und führt auch gerne mal zu Autoimmunerkrankungen. Vor allem in tierischen Lebensmitteln ist Iod drinne, weil das Viehfutter stark iodiert wird (und natürlich auch B12, die Fleischesser supplementieren das also auch unnatürlich!!!11elfelf skandalskandal). Seitdem ich den ganzen Tierkram weglasse, gehts mir bedeutend besser, ich bin nämlich schon krank davon.

    Aber hauptsache die Veganze feddisch machen, man hat ja einen Bildungsauftrag. Und wenn die Veganzer so unnatürlich und krank-dünn-blass sind, dann ist es nur gut, dem Zuschauer das auch zu sagen, damit er noch genug Kraft hat, seine GEZ rechtzeitig zu zahlen.

  7. Ich habe mir grade dieses Machwerk journalistischer Integrität angeschaut und bin sprachlos. Mitgefühl als Modeerscheinung. Genauso kommt mir unsere Welt vor.

    Auf der anderen Seite muss ich ergänzen, dass wir als “Vegane Community” den Fokus oft nicht auf den richtigen Punkt bringen (was zum Teil auch den ganzen New Welfare Gruppen geschuldet ist, von denen die meisten nicht mal vegan sind). Unsere Botschaft muss Anti-Speziesismus sein, und nicht “huch, seitdem ich keine Schweineschwarten mehr esse bin ich viel gesünder”. Und “dieses vegan” wird halt häufig so verstanden, als wäre es eine geschmackliche oder gesundheitliche Präferenz zum Verzehr von Pflanzen.

    • Mir ist es zunächst mal scheißegal warum und wie jemand zum Veganismus kommt. Meinetwegen auch durch Hildmann. Jedes Schnitzel das weniger gegessen, jeder Liter Milch der nicht getrunken/verwendet und jedes Ei das nicht verzehrt wird ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es mag sein, dass nicht alle dabei bleiben und auf die ethischen Gesichtspunkte erstmal wenig oder gar keinen Fokus legen, aber ich kenne einige, die auf diesem Weg zum Antispeziezismus gefunden haben. Und allein das ist doch die Welfare-Bewegung schon wert, findest Du nicht?

  8. Beim BR gabs vor einiger Zeit auch mal einen Bericht über “Orthorexie” also eine Zwangsstörung die sich auf die Nahrungsaufnahme bezieht. Weiss leider nicht mehr in welcher Sendung das war. Auf jeden Fall handelte der Text zwar von “Orthorexie”, der dazugehörige Film zeigte aber nur typisch vegane Sachen, wie Tofu und Sojamilch.

    Scheint, der Bayernfilz hat Lobbydruck!

    Linux un dess fegaane Zeigs, dess muass aufhörrn! I wui a Hoxn und Microsoft Windows!!1!

  9. Die Fleischmafia nennt sich ja selbst Veredelungsindustrie. Soll heißen, minderwertige Pflanzen werden in hochwertiges Protein verdelt. Da würde ich mich nicht wundern, wenn eben dieses Protein bei denen als “sekundärer Pflanzenstoff” läuft. 😉

  10. Meine Güte, was für ein wahnsinnig schlechter Beitrag, den der hr dort gebracht hat. Überhaupt nicht objektiv, bewusst falsch recherchiert und die Moderatorin hat ja überhaupt keine Ahnung was sie da redet…ist sie geistig anwesend? Für mich ist das ganz klar ein extra von wem auch immer finanzierter Film um sich noch irgendwie zu retten. Wenn man keine Argumente hat, erfindet man eben welche.

  11. Zitat: “Im ganzen Bericht schwingt der unbedingte Wille mit, vegane Ernährung als eine zutiefst unsinnige Idee zu entlarven” Zitat Ende.

    Ist ja auch eine zutiefst unsinnige Idee, da vegane Ernährung für ein omnivores Lebewesen wie den Menschen logischerweise vollkommen ungeignet ist, da vegane Ernährung zu Mangel und schließlich zu zahlreichen Krankheiten führt, wovon einige irreversibel sind.

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