35 comments on “Unnatürliches Vitamin B12 from hell

  1. Hab mich heute gerade über B12 auf FB ausgelassen, dieser Beitrag kommt gleich hinterher!

  2. Super Artikel, wie immer! Kannst du aber mal bitte unauffällige Schleichwerbung machen, woher du deine Jahresration B12 für 14 Euro bekommst? Danke! :)

      • Moin,

        und wie testest Du den B12-Wert? Da gibt es doch auch unterschiedlich gute Methoden.
        Wir haben neu eine fluorfreie B12-Zahnpasta. Mich würde mein aktueller Wert sowieso interessieren.
        Danke für Deine Texte

        • Hi Peter,

          Wenn man dem Arzt sagt, dass man Veganer ist, wird er ein entsprechendes Blutbild meist vorschlagen. Man muss aber verlangen, dass außer den üblichen Werten auch der Homocystein-Wert mit getestet wird. Veganer haben oft schön hohe Folsäurewerte. die dann aber einen B12-Mangel überdecken können. Hat man jedoch einen erhöhten Homocystein-Wert, dann ist das ein deutliches Indiz für einen B12-Mangel.

          Hoffe, geholfen zu haben.

          • Vielen Dank Susannne und Grabolle,
            ich nehme das bald mal in Angriff.
            Viele Grüße und gutes Spiel! :)

        • Hallo, am aussagekräftigsten und günstigsten, um einen frühen Mangel zu erkennen, ist der HoloTC-Wert (Holotranscobalamin). Er kostet 16-20 €.

      • …mal schauen, wann jarrow.de bei dieser Empfehlung Lieferengpässe bekommt :P Habe mich selbst lange vor der ernsthaften Auseinandersetzung mit B12 gedrückt nach dem Motto: da informier ich mich richtig, wenn ich mal Zeit habe (hahaha…) – mir gehts doch gut!
        Zu meinem veganen zweijährigen letzte Woche dachte ich mir aber: Jetzt mal Butter bei die (V-?) Fische! Danke deshalb für den anregenden Artikel – habe ein bisschen quergelesen & die Jarrow-B12s einfach mal bestellt – wer weiß, wann ich denn mal WIRKLICH Zeit finde, mich damit wirklich auseinanderzusetzen.

        Danke also für den Arschtritt, endlich mal auf die sichere Seite zu wechseln! ;)

  3. Ich schließe mich der Schleichwerbungnennung an :) Sonst kostet so ein 3monats-Pack schon 10-14Eur. Vielen Dank für diesen unglaublich tollen Beitag!

  4. Word! Und überhaupt: Du schreibst so unfassbar gut, das ist Wahnsinn.
    Eine begeisterte Neuleserin ;)

  5. ich glaube ja, fleischesser reden viel über Vitamin B12, weil es so ziemlich das letzte natürliche am fleisch selbst ist, da nun außer Wild so gut wie kein tier, was auf der speisekarte steht, jemals so in der natur vorgekommen ist (= genmanipuliert/-verändert), und das fleisch auch noch mit antibiotika und (künstlichen) geschmacksverstärkern zugepumpt wird.

    Außerdem, soweit ich weiß, kommt vitamin B12 in seiner reinen und rohen form nur in fleisch vor, ja, aber laut einiger (relativ vertraunswürdiger) quellen ist der menschliche körper dazu in der lage, dieses aus vitamin B zu gewinnen.

    Ansonsten, gewohnt schöner text, mit hervorragendem mix aus traurigen wahrheiten, witzen, fakten und ein “hauch” zynismus :P

  6. Pingback: Unnatürliches Vitamin B12 from hell | CookingPlanet

  7. Danke mal wieder für einen wunderbar bösen Artikel zum Thema. :) :) Wünschte manchmal, ich könnte auch mit mehr Humor darüber schreiben… Und vielen Dank auch für den Jarrow-Tipp. Ich hab bisher mein Methylcobalamin in Tropfenform aus der Apotheke geholt. Wenn’s aufgebraucht ist, werde ich mal das andere ausprobieren.

    Weniger witzig formuliert zwar, aber hier noch mein Senf zum Thema. Ist ja vielleicht auch ganz brauchbar…

    Die weitaus meisten Tiere, deren zerstückelte Leichen in den Kühl- und Gefrierfächern liegen, haben zumeist weder die Sonne, noch Weiden oder Gras gesehen. Sie erhalten Vitaminpräparate entweder ins Kraftfutter gemischt oder gespritzt. Dies dann zusammen mit unbekannten und unprotokollierten Mengen an Antibiotika und Wachstumshormonen.

    Wenn ich heute die Wahl habe, mein B12 erst durch ein Tier zu schleusen, um es dann in nicht genau bestimmbarer Dosis zusammen mit Antibiotika, Hormonen und multiresistenten Eiterkeimen zu mir zu nehmen, oder statt dessen gleich direkt und genau dosierbar, dann nehme ich’s doch dankend lieber gleich direkt selbst.

    Einem B12-Mangel kann man spielend vorbeugen, ohne dafür jemand anderem weh tun zu müssen, einem Empathie-Mangel leider nicht so leicht.

  8. Eine interessante ernährungswissenschaftliche Zusammenfassung steht übrigens hier:
    http://www.vegan.at/newsundinfo/flugblaetter/vitamin_b12.pdf

    Unter Anderem wird erwähnt, dass der Bedarf bei Veganern viel niedriger ist und ein gewisser Anteil Vitamin B12 vom Körper selbst gebildet wird (nicht nur im Dickdarm).

    Woanders hab ich mal gelesen, dass allein 0,5 mcg B12 im Mund gebildet werden. Rein theoretisch soll es sogar tatsächlich rein pflanzlich möglich sein genug B12 zu bilden, doch unsere Böden sind inzwischen zu kobaltarm (Cobalt=Cobalamin), woraus B12 ja gebildet wird (deshalb die Theorie vom ungewaschenem Gemüse. Erde=Kobalt) und unsere Ernährung belastet die Bakterienkulturen unseres Körpers, die Magen- und Darmwände zu sehr, so dass fast alle (westlichen) Menschen sowieso eine Aufnahmestörung entwickelt haben.

    Also ist es wohl eher unserer unnatürlichen Ernährungsweise geschuldet, dass wir “unnatürliches” B12 aufnehmen müssen, nicht der veganen per se…

    • Hallo Sandi,

      das Dokument hatte ich bei der Recherche auch schon auf dem Bildschirm – ich habe es dann aber nicht berücksichtigt, weil die Quellen von 1997 sind und ich da in den aktuellen Veröffentlichungen auf Pubmed aktuelleres und anderslautendes gefunden habe. Enthält aber durchaus ein paar interessante Grundlagen :)

  9. Ich möchte das gleiche wie Susanne unterstreichen. Würden “unsere” Masttiere kein B12 erhalten, hätten ALLE Menschen einen Mangel. Der Grund ist einfach unsere Hygiene bzw. der hohe Chemieeinsatz im Boden.
    Der Großteil des synthetische hergestellten B12 wird für Tierfutter verwendet.

  10. Na toll, da fühle ich mich ja wieder schön ertappt.
    Zu gern bin ich einer vegan lebenden Freundin mit dem Thema Nahrungsergänzungsmittel gekommen. Aus heutiger Sicht ziemlich dämlich, allein schon aus einem Grund.
    Sie lässt ihre Werte regelmäßig kontrollieren und kann entsprechend gegensteuern wenn was fehlt. Sei es nun durch Pillen oder eben mehr von den natürlichen Quellen.
    Meine unaufgeklärte Wenigkeit ruhte sich aber lieber auf dem Gedanken aus “In dem Schnitzel heute Mittag war alles drin was ich brauche. Punkt.” Dabei wusste ich über meine Nährstoffversorgung einfach mal gleich null…
    Naja, dumm sein ist erstmal nicht schlimm, solange man nicht dumm bleibt ;)
    Mittlerweile muss ich mir die Sprüche selbst anhören (dabei bin ich zugegebenermaßen nicht mal Vegetarier……………) und weiß manchmal nicht ob ich lachen oder weinen soll, wenn aus eigentlich intelligenten Menschen plötzlich unendlich dummes Zeug sprudelt.

    Danke für den super Text. Immer wieder eine Freude.

  11. Hallo, ein sehr schöner Text (wie auch alle anderen)! Was mich besonders interessieren würde: hast du einen guten Link oder eine Quelle (gerne auch Print/Aufsatz), die “geht mittlerweile ein großer Teil der B12-Produktion in die Tierhaltung” näher belegt und ausführt? Ich habe im Netz nach – zugegebenermaßen nicht allzu intensiver Suche – leider nichts dazu gefunden…

  12. Danke für die schnelle Antwort! Das ist zwar eigentlich nicht genau das, was ich erhofft hatte, weil ich eher an eine solche Aufstellung gedacht hatte: Produktion pro Jahr, davon gehen x% dahin und y% dorthin etc. Aber aus “deinem” pdf wird auch sehr schön deutlich, womit die Tiere vollgepumpt werden. Vielleicht macht sich ja mal jemand (nicht ich, dazu fehlen mir die Fähigkeiten) die Mühe und rechnet das auf Dtl oder auch weltweit um. Vor allem finde ich an “deinem” pdf sehr interessant, weil sehr gut rauskommt, welche – vollkommen widerlichen – Einstellungen hinter der “Produktion” (schon alleine dieses Wort verrät natürlich alles) von Tieren stehen.

    • Die Frage hatte ich mir auch schon gestellt, die beste Quelle, die ich auftreiben konnte, ist Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry (2000): Kapitel 9 handelt von Cyanocobalamin und unter 9.7 steht auf Seite 110 (unten links) “With reference to the pure substance, the total sales of vitamin B12 amount to more than 10 t/a and the market volume is ca. € 77×10^6. The feed sector accounts for ca. 55% of the sales, and the food/pharmaceutical sector for ca. 45 %.”

      Hat da jemand Zugriff auf eine neuere Auflage/Quelle?

      http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14356007.a27_443/abstract

  13. Einmal mehr einfach herrlich zu lesen, dein Blog! Er tut der veganen, von Nichtveganern mit dämlichen Sprüchen gequälten Seele einfach immer gut. Danke!

  14. Auf der von Sandi zitierten Webseite sind einige Ungereimtheiten zu finden -
    als würde generell nur 1% des Cobalamins (B12) vom Körper aufgenommen!

    Das gilt nur für die unsinnig hohen Konzentrationen – die wie ich hier lese, von manchen nicht nur einmal, sondern sogar dreimal die Woche eingenommen werden – und womit der B12-Spiegel dann gerade so über Wasser gehalten wird.

    Die Verdauung kann bei jeder Mahlzeit aber nur ganz wenige µg B12 verarbeiten, alles andere wird ausgeschieden. Von der bundesdeutschen Risikobewertung wurde schon einmal vor langer Zeit lang und breit dargestellt, dass von einer Zufuhr von mehr als 10 µg abzuraten ist.
    Größere Mengen werden nur ausgeschieden – je kleiner die Menge, desto mehr wird davon verdaut.
    Nehmt also zu täglich zu zwei Mahlzeiten ein bis zwei µg Cobalamin ein, ohne Schwierigkeit in Tropfenform abzuzählen ( Fläschchen mit 30 mL Flüssigkeit, 19 Tropfen pro mL, pro Tropfen 2,6 µg Cyanocobalamin im Internet oder der Apotheke zu finden ).

    Die im verhergehenden Kommentar erwähnte Jahresproduktion 10 t B12 übersteigt den Bedarf der ganzen Menschheit. Ein Viertel davon würde reichen für die unterversorgten Milliarden Menschen. Stattdessen nehmen das einige Millionen ein mit einem Wirkungsgrad von e i n e m Prozent – statt einem normalen von vielleicht 50 % oder auch mehr.

  15. Pingback: Die Vitamin B12-Frage | Achtung, Pflanzenfresser!

  16. Mal wieder ein sehr schöner Artikel.

    Zu B12 fällt mir noch folgende ausgezeichnete Zusammenstellung ein:

    http://vegancorner.wordpress.com/2012/02/17/und-noch-ein-wort-zu-b12/

    Bin selber nun schon seit einger Zeit zum Spritzen übergegangen, weil ich es irgendwie praktischer und effizienter finde – alle drei Monate ein kleiner Piks und gut is! Kann man selber machen oder beim Arzt des Vertrauens machen lassen. Kosten im Jahr: unter 10 Euro!

    Wer fragen zu dem Präparat hat für das ich mich nach Produktanfrage entschieden habe kann mich gerne über meine HP kontaktieren :)

  17. Deine Jahresration an b12 kostet nur 12 Euro? Neid. Welches Präparat nimmst du denn?
    Grüße.

  18. Vorab, wie immer ein sehr amüsanter Artikel, klasse  Aber ich habe noch nie Vitamin-B12 zu mir genommen und es geht mir prächtig, bin 45 Jahre. Zum Arzt gehe ich auch nicht, was soll ich auch da, ein Blutbild machen lassen, was auf Durchschnittswerten von zig tausenden Fleisch essenden Menschen basiert? Natürlich weicht mein Blutbild davon ab! Wenn man das durchschnittliche Blutbild von zig tausenden Veganern als Soll-Wert heranziehen würde, dann haben die Fleisch essenden Zeitgenossen einen viel zu hohen Vitamin B12 Wert, um beim Beispiel zu bleiben. Wer bestimmt das überhaupt, was weiß die Schulmedizin, die sind doch nur kompetent, wenn es um die Unfall-Chirurgie geht, bei Knochenbrüchen etc., aber bei allem anderen gibt es einen unglaublichen Hypothesen Überbau und wenn man was nicht erklären kann, dann ist es ein Virus. Ich habe auch grundsätzlich keine Angst vor dem Tod, wenn es morgen zu Ende sein soll, dann ist das in Ordnung und wenn ich noch 40 Jahre hier bleiben soll, dann ist das natürlich auch in Ordnung. Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, das Gegenteil von Tod ist die Geburt, Leben hat kein Gegenteil. Was soll dieses Leben in ständiger Angst, das ist nicht gesund! Bereits vor ca. 2.500 Jahren sagte Hippokrates, es gibt nur 3 Ursachen von Krankheiten: Falsche Ernährung, Vergiftung und/oder Psyche oder eine Kombination aus diesen 3 Punkten.

    • Hallo Stefan,

      ich kann Deinen Beitrag nicht völlig unkommentiert stehenlassen.

      Du sagst, die Schulmediziner haben eh keine Ahnung und das Blutbild würde mit dem von Millionen von Fleischessern verglichen werden, so dass Deines “eh abweichen” würde.
      Nun ja … Ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach den Ursachen für ein paar Zipperlein, die alles Mögliche bedeuten können. Im Rahmen dessen wurde auch ein Blutbild genommen, und meine Werte sind – bis auf Eisen – tiptop. Darf ich das nun nicht mehr so sehen, weil ich als Veganer ja völlig andere Werte haben “muss”? Halte ich für eine gewagte These. Und ich glaube durchaus, dass es möglich ist, die Auswirkung von bestimmten Stoffen im Körper zu bestimmen und auch die Auswirkung ihres Fehlens.
      B12-Mangel ist nicht witzig, und wenn Du bisher keinen hast, ist das super! Allerdings stimmt es ja auch so nicht, dass Du “noch nie Vitamin B12 zu Dir genommen” hast, denn vermutlich bist Du nicht als Veganer auf die Welt gekommen und hast somit schon mal mit Deiner Nahrung B12 aufgenommen – und das vermutlich sogar als Veganer, sofern Du hin und wieder zu angereicherten Produkten wie Säften, Sojamilch etc. greifst.

      Hippokrates widerspricht dem B12-Mangel übrigens nicht, denn dieser entsteht durch eine falsche Ernährung. ;)

      Ob man einen zu hohen B12-Wert haben kann, sei mal dahingestellt. Da der Körper es speichern kann und auch tut, um in Notzeiten auf Reserven zurückgreifen zu können, halte ich die Aussage, im Vergleich zu Veganern hätten alle Fleischesser einen zu hohen Wert für grenzwertig gefährlich. Der Ausgangsartikel bringt es auf den Punkt: Es ist besser, den Wert regelmäßig zu prüfen und ggf. B12 zu substituieren, als sich einen Mangel einzufangen. Und Aussagen wie Deine könnten wieder dazu verleiten, B12-Mangel als Mythos abzutun, was er nicht ist.

      Und lass mich noch sagen, dass ich hoffe, dass Du Deine Einstellung behältst. Ich bin genau wie Du der Meinung, dass der Tod wie die Geburt zum Leben dazugehört und dass er irgendwann eintreten wird. Ich bin aber durchaus gewillt, mein Leben bis zu diesem Tag so gesund und beschwerdefrei wie möglich zu leben, und dazu nehme ich Nahrungsergänzungsmittel sowie die moderne Medizin in Anspruch.

      Hoffen wir einfach mal, dass Du die Schulmedizin nicht eines Tages in Anspruch nehmen “musst”, ohne ihr vertrauen zu können.

  19. Es gibt verschiedene B-Vitamine, die aber meines Wissens nichst miteinander zu tun haben. Im menschlichen Körper wird B12 nur im Dickdarm produziert, von der dort lebenden Darmflora. Aufgenommen werden kann das B12 aber nur im Dünndarm. Der liegt aber vornedran, daher geht die Aufnahme des körpereigenen B12 nur über Kot.

  20. Irgendwie versteh ich den Sinn der Seite nicht. Du tust so als ob veganer ständig gemobbt und erniedrigt werden. Ganz erlich das hab ich noch nie erlebt? Wer vegan isst, isst halt vegan und einen dummen Spruch zum spaß abzulassen ist ja wohl gang und gebe. Mit deinem gelaber stellst du dich hier auf ein Podest a la “schau ich esse vegan! Ich bin so gesund und gebildet und vorallem cool!” Dass du Gesund bist find ich schön, dass du (aus)gebildet bist find ich auch gut…aber dass du veganer bist interessiert mich eigentlich einen feuchten Dreck. Ich frage mich ganz einfach: Vor wem rechtfertigst du dich eigentlicht? Ich dachte Vegan isst man aus überzeugung, aber scheinbar scheint es einigen nicht zu passen, dass es vielen mitlerweile egal ist. Nun stellt sich die frage…wenn es mir so egal ist warum mach ich mir die mühe hier zu kommentieren? Ganz einfach..was du hier laufend beschreibst sind nicht die Probleme eines Fleischesser oder eines Veganers…ganz einfach die eines Menschen in unserer Gesellschaft. Die Nahrungsqualität (sowohl vegan, vegetarisch als auch Fleisch) ist allgemein beängstigend und keinen scheint es zu stören. Gepresstes Fleisch finde ich auch eklig…Ja ich bin Fleischfresser aber stell dir vor ich esse NIE Fastfood. Ganz einfach weils mir genauso wie euch Veganern hochkommt wenn ich an Fleisch+Kleber+Antibiotika+scheisse. Nutz deine Kompetenzen zu schreiben doch lieber um die Nahrung im allgemeinen in Frage zu stellen. Dieses Soyazeug, was ihr gerne (sicher nicht alle) in euch reinschaufelt ist meiner Meinung nach genauso wenig Ethisch vertretbar wie Käfighaltung. Hochgezüchtete Pflanzengenetiken die mit Soja außer der Bohne nichtsmehr zu tun haben sind auch keine Engel. Resistenz, homogene Genetig uvm. stören nicht nur unsere Pfanzenwelt sondern auch unsere Tierwelt..und den Preis werden wir dann dafür bezahlen wenn der einzige natürliche Schädlingsschutz, die vielflalt der Genetik, zunichte gemacht wird. Wie du vllt. bemerkt hast bin ich einer dieser narzistischen selbstverliebten die finden, dass du ein narzistisch selbstverliebter bist. “Vorlesungen in biologischer Evolutionstheorie” braucht man übrigens nicht, solang man einigermaßen logisch denken kann und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Weder pures fleisch, noch pures vegan ist richtig. Der Mensch hat ganz einfach den Vorteil, dass seine evolution es ihm erlaubt extrem vielfältig zu sein. Vor paar 100 jahren waren wir komplett Laktoseintolerant. Und nurnoch ein paar werden dies im Erwachsenenalter. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie anpassungsfähig wir sind. Mach veganer Kinder, kreuze diese mit anderen veganischen Kindern et voila schon wird der Körper anfangen sch Lösungen für seinen Eisen und B-12 Mangel zu suchen. Deine Vorlesungen haben dir (bezüglich deiner Infragestellung der Nepalesen) also scheinbar nichts gebracht.

    • Lieber Dude,

      zu allererst: Solltest Du mir antworten wollen so benutze bitte Absätze, das macht ihn leserlicher.

      Irgendwie versteh ich den Sinn der Seite nicht. Du tust so als ob veganer ständig gemobbt und erniedrigt werden. Ganz erlich das hab ich noch nie erlebt? Wer vegan isst, isst halt vegan und einen dummen Spruch zum spaß abzulassen ist ja wohl gang und gebe.

      Ich fasse mal zusammen: Veganer werden gar nicht gemobbt, außer wenn Leute zum Spaß dumme Sprüche ablassen. Tja, keine Ahnung was Du so machen würdest, wenn es täglich dumme Sprüche geben würde. Aber eventuell würdest Du irgendwann darauf reagieren ;)

      Mit deinem gelaber stellst du dich hier auf ein Podest a la “schau ich esse vegan! Ich bin so gesund und gebildet und vorallem cool!”

      Wer hier aufmerksam liest weiß, dass ich mich hier schon mehrmals als Nicht-Gesundheitsveganer geoutet habe. Ich würde nicht behaupten, dass meine Ernährung gesünder ist als die eines Omnivoren, der wenig tierische Produkte zu sich nimmt. Solche Vorwürfe vielleicht einfach als konkretes Zitat, sonst weiß man nicht, worauf Du Dich überhaupt beziehst.

      aber scheinbar scheint es einigen nicht zu passen, dass es vielen mitlerweile egal ist.

      Ähm, nein, Das Problem ist ja gerade, dass es einigen Leuten ganz und gar nicht egal ist. Wieso sonst wird die reine Anwesenheit eines Veganers zum Anlass einer Auseinandersetzung genommen?

      “Nutz deine Kompetenzen zu schreiben doch lieber um die Nahrung im allgemeinen in Frage zu stellen. Dieses Soyazeug, was ihr gerne (sicher nicht alle) in euch reinschaufelt ist meiner Meinung nach genauso wenig Ethisch vertretbar wie Käfighaltung. Hochgezüchtete Pflanzengenetiken die mit Soja außer der Bohne nichtsmehr zu tun haben sind auch keine Engel.”

      Das Sojazeug, das “wir” uns reinschaufeln, ist in der Regel nicht genmanipuliert – wobei ich auch eher die Monokulturen auf Regenwald-Gebieten fragwürdig finde als die genetische Modifikation. Tatsächlich stammt der Großteil des Sojas für den menschlichen Verzehr hierzulande aus Kanada oder Österreich.
      Wieso ist das bitte ethisch genauso wenig vertretbar wie Käfighaltung? Zumal für die Käfighaltung ein vielfaches an Regenwaldsoja draufgeht.

      “Vorlesungen in biologischer Evolutionstheorie” braucht man übrigens nicht, solang man einigermaßen logisch denken kann und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Weder pures fleisch, noch pures vegan ist richtig. [...] Mach veganer Kinder, kreuze diese mit anderen veganischen Kindern et voila schon wird der Körper anfangen sch Lösungen für seinen Eisen und B-12 Mangel zu suchen. Deine Vorlesungen haben dir (bezüglich deiner Infragestellung der Nepalesen) also scheinbar nichts gebracht.

      Aua. Sorry, aber Dein Post beweist, dass logisches Denken allein manchmal eben nicht reicht: Du kreuzt vegane Kinder mit anderen veganen Kindern. Und jetzt? Der Veganismus ist ja nicht genetisch begründet, es gibt erst mal keinen genetischen Grund, dass ein Kind von 2 Veganern nicht Fleisch essen würde. Und wenn es tatsächlich ganz unabhängig von der Erziehung vegan lebte: Der Körper sucht sich genau 0 Lösungen! Für gar nichts. Wenn überhaupt, dann müssten Veganer ihre Kinder in großem Stil an B12-Mangel sterben lassen, so dass sich die Kinder mit natürlicher B12-Effizienz eher durchsetzten. Dann würde ein natürlicher Ausleseprozess einsetzen, der Auswirkungen auf den Genpool hätte.
      Europäer sind eben auch nur deshalb seltener Alaktasier, weil eine Laktoseintoleranz in Zeiten von Nahrungsknappheit tatsächlich zu schlechteren Überlebenschancen führte.

      Solange wir einfach synthetisches B12 zu uns nehmen hat die B12-Problematik also evolutionär keine Auswirkungen.

      Btw hatte ich nie eine Vorlesung in Evolutionsbiologie. Aber Du findest im Internet bestimmt auch was dazu ;)

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