10 comments on “Und jährlich grüßt der Fleischatlas

  1. Die Klimabilanz von Reis war mir gar nicht so bewusst. Tomaten hätte ich allerdings schlechter eingeschätzt. Klar, es wird CO2 in g/kg Nahrungsmittel dargestellt, nicht in g/kcal, aber dennoch…

      • Krass, ich dachte das solle ein Witz sein mit dem Methan, lese ich gerade zum ersten Mal. Die Pommes sind schockierender, das stimmt, allerdings sind die ja schon verarbeitet und der ganze Tiefkühlakt nachher kommt ja auch noch drauf.

      • Das heißt dann aber wohl, dass man auch als Veganer Reis gefälligst von seinem Speiseplan zu streichen hat, oder?

        • Das heißt, dass man Reiskonsum aus Nassanbau einschränken sollte, wenn einem was am Klima liegt. Dabei entsteht nämlich Methan, weswegen der Impact so hoch ist.

          Es gibt hier bereits Arten, die mit Trockenanbau angebaut werden, die sind weniger schädlich und idealerweise auch nicht aus Fernost oder Amerika, damit liegt man dann deutlich unter Schweinefleisch.

          Die Forderung an Veganer, komplett auf Reis zu verzichten, während die Deutschen wütend gegen 30 kg Fleisch im Jahr pro Person anessen, weil das grünradikales Gedankengut ist, kommt mir etwas asymmetrisch daher. Man könnte ja einfach sowohl Fleisch als auch Reis steuerlich benachteiligen, das klingt mir zielführender.

  2. Ich finde diese Fakten hier bzgl. Klimaerwärmung sehr interessant:
    https://www.youtube.com/watch?v=4xep6MvyUT8

    CO2 hin oder her, planzliche Ernährung ist natürlich das Optimum für die meisten Menschen… Wäre nur blöd, wenn irgendwann die Mehrheit bemerkt hat, dass das mit diesem ganzen CO2 und Klimawandel irgendwie nicht aufgeht und dann alle schreien “Seht ihr, ihr veganen Spinner, Fleischkonsum macht überhaupt nichts! Haha!”

    • Die Sprecher im verlinkten Video sind Klimaskeptiker und stellen teilweise hahnebüchende Thesen auf, z. B.

      These 1: “Es ist physikalisch Blödsinn, dass ein Gas wie CO2 einen Treibhauseffekt hat. Und es ist eine Schande, dass dies in unseren Schulen gelehrt wird.”

      Hier steht dagegen etwas zu Treibhausgasen, u. a. auch CO2: https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Treibhausgase

      Weitere Infos:
      https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-der-co2-anstieg-ist-nicht-ursache-sondern-folge-des-klimawandels
      http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

      Kennt ihr gutes Material, dass man einem Klimaskeptiker schicken könnte? Es müsste so gestaltet sein, dass er es überhaupt anfängt durchzulesen.

    • Ich finde interessant, dass diese “Fakten” immer nur in Form dubioser Videos daherkommen und man mir zumutet, 65 Minuten Lebenszeit für das Video eines Physikers von 2011 zu investieren, anstatt das von ihm gesagte mit den Erkenntnissen von Klimaforschern abzugleichen.

      Wie Schorsch ganz richtig anmerkt, ist allein die erste These vollkommen haltlos. Hätte CO2 keinen Treibhauseffekt, wäre es auf der Erde deutlich kälter. Für die hier herrschenden Durchschnittstemperaturen ist die Sonneneinstrahlung alleine nicht ausreichend.

      Wie erklärt sich Herr Tscheuschner die hier herrschenden Temperaturen und auch den vergangenen Wandel des Klimas über die letzten Millionen Jahre, wenn CO2 keinen Effekt hat?

      Bitte die Antworten schriftlich, nicht von der Youtube-Universität.

  3. was mmn viel zu wenig beachtung findet in diesen klimadiskussionen: co2 ist an sich nix schlimmes, wir atmen es aus und pflanzen wandeln es in sauerstoff um, den wir einatmen.
    was aber, wenn wir 95% der regenwälder auf dem planeten in rekordzeit plattmachen, damit wir noch mehr monokulturviehfutter anbauen können? dann wird aus dem co2 eigentlich erst ein problem. und immer nur den anstieg des ausstoßes zu betrücksichtigen und dabei die schwindenden abbaufaktoren zu vernachlässigen, verfälscht die betrachtung. warum also nicht nach indischem vorbild mal flott aufforsten, um wenigstens schadensbegrenzung zu betreiben?
    https://utopia.de/indien-baeume-weltrekord-klimawandel-57255/
    und wie in dem (mmn stark überschätzten) film “the end of meat” ja in den himmel gelobt wurde: bald kommt ja das laborfleisch. lecker gezüchtete petrischalen-zellklumpen, die sich die fleisch-junkies dann auf den grill schmeißen können. klimabilanzen hab ich dazu zwar auch noch nicht gesehen, aber neutral wird es wohl nicht gerade sein…

    • Kann ich nur unterschreiben… Es gibt eh nur weniges, was der Seele so gut tut, wie selbst gesähte/gepflanzte Bäume wachsen zu sehen. Ich habe unseren ca. 80 m² großen Garten zu einem Gemüsegarten mit Bienenweiden noch und nöcher umgestaltet, es ist herrlich. 🙂

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *