Rumgewiesel

All posts tagged Rumgewiesel

Oh Mann, da ist man einmal für zwei Wochen zum Ausspannen auf Borkum, und ausgerechnet dann bringt der Spiegel seine jährliche, zuverlässig rumpelige Sommerloch-irgendwas-mit-Essen-Titelgeschichte raus, weil die echten Journalisten da bereits alle in ihrem Feriendomizil weilen. Ich hatte noch kurz überlegt, mir das im Urlaub anzutun, aber dann wäre es ja kein Urlaub mehr gewesen, entsprechend verspätet kommt diese Replik bedauerlicherweise um die Ecke. Die Lektüre war dann aber auch wirklich unterirdisch, mein wiederholtes, entnervtes Aufstöhnen hat die anderen Gäste des Biergartens hoffentlich nicht zu sehr genervt.

Susanne Amann und Hilmar Schmundt schaffen es, ein derartig wirres Stück Text zu verfassen, dass man sich ein bisschen wie in einem Film von Michael Bay vorkommt: Egal, an welcher Stelle man reinschaut, es ergibt wenig Sinn, ist widersprüchlich und man könnte die Reihenfolge der einzelnen, belanglosen Passagen beliebig ändern, ohne dass es groß auffallen würde. Da passt auch wirklich gar nichts, entsprechend wahllos kann man den Blödsinn rausgreifen:

Schon der Titel lautet „Essen oder nicht essen? – Vom dogmatischen Verzicht zum gesunden Genuss“. Ja, so einfach ist das – Verzicht ist dogmatisch, und Nicht-Verzicht ist gesund – prost! Es folgen allerhand Beispiele, mit denen man sich den Anstrich einer differenzierten Recherche zu geben versucht, die aber alle darauf hinauslaufen sollen, dass Verzicht schlussendlich immer was für blöde Spielverderber ist, vollkommen unabhängig davon, wer aus welchen Gründen worauf verzichtet.

[EDIT: Das Schild in Vincent Klinks Restaurant ist tatsächlich etwas vernünftiger, als der Spiegel es hier aussehen lässt. Die Formulierung ist in meinen Augen immer noch optimierbar, aber tatsächlich weniger Aufregung wert. Da die Spiegel-Autoren das aber dennoch als Beleg für Genuss und als Argument gegen Verzicht heranziehen, ist die Kritik an dieser Denke in Richtung der Autoren gerechtfertigt]

Entsprechend ulkig legt man los: Der selbsternannte Gourmet Vincent Klink hat in sein Restaurant ein Schild mit der Aufschrift „Für Allergiker kein Zutritt“ gestellt. Haha, sooo lustig! Ihr wollt ein Gericht ohne Haselnüsse, weil Eure Tochter sonst elendig daran ersticken könne? Fuck you, Ihr Scheißallergiker, Ihr habt die Rechnung ohne den „leidenschaftlichen Genießer“ Vincent Klink gemacht! Was seid Ihr auch mit einer Allergie geboren worden, Ihr Blödmänner?! Nächste Woche kommen dann noch die Schilder >> Weiterlesen

Aaaahaha, Ihr dusseligen Veganer! Ständig behauptet Ihr, man könne vegan viel mehr Menschen ernähren als mit Double Whopper und Schnitzel-Flatrate, aber jetzt hat die Speerspitze des Wissenschaftsjournalismus herausgefunden, dass das alles Blödsinn ist: Vegan bedeutet nämlich Hungersnot und Verderben! Ob ich das in der „Nature“ gelesen habe? Nein, die benutzen ständig mehrsilbige Worte und schreiben über mehrere Seiten, das ist so kompliziert. Aber in der VICE, genauer gesagt im Motherboard-Ableger der VICE, da geht es um hochseriöse Wissenschaftsthemen, knallhart recherchiert und toll jugendlich formuliert, mit so Begriffen wie „geil“ und „krass“.

Überschrift_med

Tja, und nach von diversen Harvard-Professoren diskutierten, bahnbrechenden Beiträgen wie dem über den Kanadier, der alle Pokémon seines Kontinents gefangen haben will, oder dem über das Essen von Keksen in der virtuellen Realität hat irgendwer bei Motherboard eine Datenbank mit Studien nach dem Begriff „vegan“ durchsucht, die Studie nicht begriffen und dazu einfach eine rumpeldoofe Überschrift erfunden, auf dass viele Fleischesser die Überschrift toll finden und den Unsinn teilen, ohne Artikel oder Studie je gelesen zu haben. Was schade ist, rät die Studie von westeuropäischem Fleischkonsum ab.

Wer genau diese extrem freie Interpretation von recht klar formulierten Ergebnissen ins Internet gestellt hat, weiß man nicht, als Autor wird nur „Motherboard“ genannt, sehr aufschlussreich. Der- oder diejenige beginnt das Ganze jedenfalls mit einer Überschrift, deren Clickbait-Charakter bei heftig.co oder Focus Online gut >> Weiterlesen

Denkt eigentlich irgendwer auch mal an meine armen Ohren? Oder die Kinder?

Echt jetzt, es kommt mir vor wie diese chinesische Wasserfolter, bei der ein Tropfen immer auf die gleiche Stelle trifft. Für sich genommen ist der Tropfen ganz harmlos, aber die ewige Wiederholung, wieder und wieder und wieder, die macht es mit der Zeit unerträglich. So dass man es recht lange aushält und dann aber irgendwann NUR NOCH SCHREIEN MÖCHTE!!!

*hüstel* – Zumindest geht es erst mal ganz harmlos um Bio-Schweine. Ja, das sei ja alles wirklich toll, mit dem Bio-Siegel. Den Tieren ginge es da echt prima, so richtig im Freien und mit dem gesunden Futter. Die überschüssigen Ferkel werden in Kissenschlachten zu Tode amüsiert bis sie grinsend an Herzschlag sanft entschlafen und für den Rest sind auf die Kreissägen im Schlachthof lustige Hello-Kitty-Bilder in Feng-Shui-Ausrichtung gedruckt. Eben alles ganz schonend und artgerecht, mancher Mensch denkt schon über ein aufwändiges Umoperieren in einen Schweinekörper nach, so beneidenswert ist die Aufzucht.

Ernährungsminister

Nun würde ich selbst die landesweite Umstellung aller Tierhaltung auf Bio-Standard nicht als wirkliche Lösung des Problems bezeichnen, zugegeben aber als durchschnittliche Abschwächung besonders schlimmer Zustände. Aber selbst von diesem Minimalziel sind wir ja mehrere astronomische Einheiten weit entfernt. Denn nachdem irgendwer sich dafür ausgesprochen hat, Hühnern gemäß Bio-Verordnung mehr Fläche als ein Din A4-Blatt zur Verfügung zu stellen, kommt er, der ultimative Wasserfolter-Schwachsinns-Spruch mit Prädikat „Auch Gehirne >> Weiterlesen

Was genau hat Spiegel TV da eigentlich versucht?

Eine investigative Komödie? Einen beschwipsten Ratgeber? Die Wurst zum Sonntag? Das wusste am Ende wohl nicht mal mehr die Redaktion selbst so ganz genau. Vor der Ausstrahlung hatte man noch mit vor Stolz geschwellter Brust mit den rhetorischen Säbeln gerasselt und ohne jeden Irony-Smiley oder irgendein anderes erkennbares Zeichen von Ironie verkündet, man sichere die Spiegel TV-Facebook-Seite vor der Ausstrahlung von „die essgestörte Republik“ schon mal gegen den veganen Shitstorm ab. Welcher unterzuckerte Praktikant auch immer den Social Media Bereich unter Kontrolle hatte, war das selbst für eine RTL-Sendung nach allen denkbaren Maßstäben platt. Über Rudolf Augsteins Grab war laut Zeugenaussagen ein deutliches Vibrieren zu spüren.

screenshot sendung2

Der Shitstorm blieb jedenfalls aus, der Beitrag erntete zwar viel bestimmte, aber sachliche Kritik. Und die kam nicht nur von Veganern, was nicht weiter verwunderlich war, machte sich der Titel eben auch ganz pauschal über Menschen mit Essstörung lustig. Einer der moralischen Tiefpunkte aller Berichte, über die ich bislang etwas geschrieben habe. Vielleicht kann der Autor ja mal eine Klinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen (nicht anderes sind die meisten Essstörungen) aufsuchen und sich dann überlegen, ob man ausgerechnet solche Leute verarschen sollte, die es sowieso schon echt schwer haben. Am Ende lag man ungefähr bei gerade mal 800 Likes und 400 Kommentaren, Operation „Wir züchten uns einen Shitstorm, damit sich auch jemand unsere Sendung anschaut“ war erst mal in die Hose gegangen. Es hieß dann schnell, dass es sich hier um eine Polemik handele: “Wir wollten einen unterhaltsamen Film machen.” Also alles nur Spaß, bitte nicht zu ernst nehmen.

Zunächst machte es den Anschein, als wenn Alexander Neubacher uns mit seinem (tatsächlich mit ironischen Abschnitten durchzogenen) Werk eigentlich zeigen wollte, dass es mittlerweile ganze Bibliotheken voll von Gesundheitsratschlägen und Menü-Tipps zu ewiger Jugend und Glückseligkeit gibt, die nicht alle ausnahmslos das Prädikat „empfehlenswert“ verdient hätten. Eigentlich ein hehres Anliegen, nur leider im Ergebnis genauso hirnlos wie >> Weiterlesen

Ich hab’s echt versucht. Ganz ernsthaft. Ich solle eure Sorgen ernst nehmen, hat man mir gesagt, denn über die Sorgen anderer Menschen lache man nicht. Also habe ich euch zugehört, so unvoreingenommen wie möglich. Ich habe darüber hinweggesehen, dass das ausgeschriebene Wortungetüm mit den patriotischen Europäern so himmelschreiend beknackt ist, dass sich da eigentlich niemand ernsthaft über Gegenwind beschweren kann. Mal Hand aufs Herz, wenn sich jetzt auch noch jeden Donnerstag 20.000 Leute versammelten und gegen die Gletscherbildung auf Sylt demonstrierten oder gegen die Batmanisierung des Schwarzwaldes, würdet ihr das ernst nehmen? Würdet ihr dann sagen „Hmm, das sind eben besorgte Menschen, man darf nicht einfach sagen, die hätten alle keine Ahnung!“? Nee, ihr würdet Euch ein Kissen auf die Fensterbank packen und die alle auslachen.

wirres volk

Aber ich wollte euch ja zuhören. Habe ich gemacht. Ich habe mit euch auf Facebook diskutiert, mir Reden aus Dresden angehört und mir ungeschnittenes Video-Material von den Demos angeschaut. Das erste, was einem objektiven Beobachter ins Auge springt: Fragt man, wo die Islamisierung Euch konkret bedroht, dann erzählen viele von euch Dinge, deren auf tönernen Füßen stehende Plausibilität mit 5 Minuten Recherche auf Wikipedia in 1000 Stücke zerspringt. Erstmal überschätzen viele (nicht nur bei euch) die Zahl der jetzt und auch zukünftig in Europa lebenden Muslime ziemlich stark. Oder ihr schätzt die Zahl der in westdeutschen Städten lebenden Migranten viel zu hoch, es werden Prozentsätze von 70-80% genannt – was nicht mal zwingend was mit Muslimen zu tun hätte, wäre der Wert denn so hoch.

Außerdem seht ihr eure Bräuche gefährdet, die würden von der Multi-Kulti-Politik abgeschafft. Das liest man wirklich wahnsinnig oft auf den ganzen Supporter-Seiten, und genau so wahnsinnig oft kommt dann wenig sinnvolles, wenn man mal konkret nachfragt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn das meiste davon ist frei erfunden. Man könnte auch „gelogen“ sagen. Diese Geschichte mit dem Berliner Weihnachtsmarkt, den man aus Rücksicht auf Muslime jetzt nur noch Wintermarkt nennen darf? Eine Lüge der BILD. Die Geschichte mit dem Islam-Bonus für muslimische Straftäter? Eine Lüge der BILD. Die Geschichte, dass Muslime in Kirchen muslimische Lieder fordern? Eine Lüge der BILD.

Ihr wollt keinen Scharia-Staat? Prima! Wisst ihr, wer noch? So ziemlich alle anderen. Inklusive mir selbst und den >> Weiterlesen

Aaaaah, das war lecker – endlich mal wieder Eier und Speck zum Frühstück!

blickch

Ja, nicht ganz konsequent, ich weiß… aber ich hatte diese Sachen ja nicht einfach so vom Speisplan gestrichen, sondern weil ich Misshandlungen an Schweinen und Hühnern nicht mit-verantworten wollte. Das macht aber jetzt keinen Sinn mehr, denn: Schotenkresse kann hören, wenn Raupen an ihr rumknabbern. Also nicht hören im eigentlichen Sinne, sie reagiert vielmehr auf die vom Schall ausgelösten Vibrationen. Nach der Definition kann ich Erdbeben hören – ich wache da immer auf, wenn sich der Inhalt des Bücherregals in mein Gesicht entleert und ich die Vibrationen der Buchrücken auf meiner Stirn spüre. Tja, und da mein übliches Frühstück aus 2 Kilo von Raupen vorverdauter Schotenkresse bestand, habe ich diesen Wahnsinn jetzt beendet und esse wieder Fleisch von unbetäubt kastrierten Schweinen. Ich könnte auch einfach was anderes als Schotenkresse essen? Ey, Ihr Veganer seid immer so extrem – erst keine Tierprodukte mehr und jetzt nicht mal mehr Schotenkresse zum Frühstück?!

Aber das stimmt natürlich, bei näherer Betrachtung ist der Schotenkresse-Konsum in den europäischen Veganer-Kreisen überschaubar. Warum nur adressieren sowohl die alte von „I fucking love science“, als auch die Boulevard-Presse (Blick.ch und BILD) dann ihre Artikel um die scheinbar audiophilen Pflanzen an Veganer? Beruhigend: Wer nach eigener Auskunft Wissenschaft über alles liebt, den Begriff „hören“ in diesem Fall aber nicht mal in Anführungszeichen setzt, der bekommt verdientermaßen nur vom Bodensatz der Presselandschaft Schützenhilfe: „Schlechte Nachrichten für Veganer – Pflanzen hören, wenn…“. Wieso noch mal gleich? Weil wir mehr Schotenkresse essen als die Fleischesser? Ach, weil wir generell Pflanzen essen? Breaking News: Das, was da neben Eurem Hacksteak liegt, diese obskuren orangefarbenen Stengel und der gelbe Brei, das nennt man Möhren und Kartoffeln. Und jetzt haltet Euch fest – es sind Pflanzen, no shit! Warum zur Hölle noch mal >> Weiterlesen

KUNDE: „Guten Tag, ich bräuchte bis übermorgen einen Leihwagen“
FRAU AM SCHALTER: „Gern, ich habe einen Q7 im Angebot oder einen hübschen Grand Cherokee Jeep“
KUNDE: „Gute Güte, es muss nicht so gross sein, haben Sie nichts kleineres? Gerne auch etwas sparsames“
FRAU: „Spar-was? Nein, ich glaube nicht. Dann sitzen Sie doch auch ganz niedrig!“
KUNDE: „Ja aber ich muss doch nur von Frankfurt nach Düsseldorf, wozu brauche ich da einen Jeep?“
FRAU: „Na um sich männlich zu fühlen! Wollen Sie wie jeder andere Depp mit 130 Sachen die A3 hochkriechen?“
KUNDE: „eehm, ja, das passt schon. Haben Sie nicht einen Golf da oder so was?“
FRAU: „Einen was? GISELAAA, hamm‘ wir Golf???“
AUS DEM HINTERZIMMER: „WAS IST DAS?“
FRAU: „Das ist sparsamisch!“
AUS DEM HINTERZIMMER: „NIE GEHÖRT!“
FRAU: „Also ich kann mal in der anderen Filiale anrufen und fragen ob die was sparsamisches da haben.“
KUNDE: „Sparsam.“
FRAU: „Was?“
KUNDE: „Es heißt sparsam“

Medikamt gegen Zwergenpenis

FRAU: „Sag ich doch…“ dreht den Bildschirm zum Kunden „also in Neu-Isenburg, da haben wir noch einen BMW X6 auf Lager. Ah, und hier in Fulda, da gibt einen 69er Cadillac!“
KUNDE: „Klingt nicht wirklich sparsam. Was verbrauchen die denn“?

>> Weiterlesen

Um es kurz zu machen: Ich glaub’ Euch kein Wort. Genauer: Niemand tut das. Der Artgenosse nicht und auch sonst keiner. Eure selbstgewählte Position ist eins von vielen Feldern auf einer Bingo-Persiflage für Fleischesser-Schutzbehauptungen, mehr nicht. Auch wenn Ihr Euch jetzt aus der Schusslinie wähnt weil Ihr Euch scheinbar clever aus der Affäre gewieselt habt – die Aussage war so vorhersehbar wie Halsschmerzen nach einer Pulle Tabasco auf ex. Und als Argument genau so beeindruckend.

Und ja, ich weiß, dass das ein Bißchen unfair ist gegenüber den 0,01% der Deutschen, die es mit diesem Ansatz tatsächlich ernst meinen. Aber die würden sich dieser Position einfach anders nähern. Tatsächlich aber haben die werte Ophelia und ich die letzten 1,5 Stunden in der Kommentarspalte eines unsinnigen Artikels im Focus über das Verhältnis von Menschen zu Tieren diskutiert. Und irgendwie haben sich unsere Positionen in der Zeit schon etwas angenähert – zu Beginn war ich der “Fanatiker, der Tiere über Menschen stellt”. Nach und nach wurden dann die gängigsten Veganer-Klischees bearbeitet und jetzt bin ich nicht mehr so richtig fanatisch, sondern nur noch “zu extrem”. Wir haben uns aber darauf geeinigt, dass man Tiere nicht einfach quälen sollte, selbst wenn das am Ende Schnitzel für EUR 1,99 ermöglicht.

jans law3

Und dann kommt er, der unausweichliche Punkt. So wie Godwin’s Law besagt, dass jede Internet-Diskussion mit Zunahme der Posts immer wahrscheinlicher auf einen Nazi-Vergleich hin zusteuert, so gelangt man in einer Diskussion über Vegetarismus/Veganismus nach Jan’s Law irgendwann an einen recht undankbaren Punkt. An eine argumentative Sackgasse, in der jemand seinen eigenen Tierkonsum durch einen so starken Weichzeichner jagt, dass man aus der Nummer nicht rauskommt ohne laut „Bullshit“ zu rufen oder ihn schlicht der Lüge zu bezichtigen. Den meisten sicher auch als „Ich ess‘ aber nur Bio-Fleisch und das auch nur ganz sel – ten“ – Versmaß bekannt (Betonung auf den unterstrichenen Silben).

Und ich meine undankbar, denn >> Weiterlesen

Das war lustig!

Mir wurde heute  nein, gestern (verdammt, die Zeit rast) letzten Freitag der Text einer Autorin vom Zeit-Magazin in eine Diskussion kopiert:

zitat raether mittel

Zuerst dachte ich, ja, ganz witzig, aber nicht überspitzt genug. Dann, ganz langsam, schlich sich eine dunkle, furchterregende Ahnung in meinen Neocortex: Es könnte eine geringe Wahrscheinlichkeit bestehen – ja, womöglich, gegen jeden gesunden Menschenverstand, könnte es sein, dass … die Autorin das am Ende ernst meint??? Ein Blick auf die FB-Seite des netten Kalendersprüchleins bestätigte meine schreckliche >> Weiterlesen