9 comments on “So ̶w̶̶i̶̶c̶̶h̶̶t̶̶i̶̶g̶̶ krebserregend wie ein kleines Steak

  1. Wie immer schön geschrieben und herrlich ehrlich!
    Mir ist in der Diskussion etwas aufgefallen, wasich nicht ganz einordnen kann, du aber bestimmt schon;) Wenn ein Allesesser 50g Wurst amTag isst, steigt sein Risiko an Krebs zu erkranken um 18%. Heißt aber nicht, dass es mit jedem Tag bzw mit jedem Stück um 18% steigt, oder? Sondern vielmehr, wenn jemand jeden Tag so viel isst, hat er insgesamt sein Risiko um 18% erhöht.. Das ist bisher in allen Artikeln unklar beschrieben und ich hatte noch nicht die Lust dazu, die Studie selbst zu lesen
    LG

  2. Ich habe selber im Familien und bekannten Kreis 2 Menschen Frühzeitig verloren und es war auch ohne Studie Klar woran das ganze Lag. Ein Fleischkonsum und Wurstkonsum das selbst dem Fleischwolf schlecht wird.
    Viele Leute wollen es eben nicht hören. Es ist schon wie mit dem Rauchen (mich erwischt es doch nicht). Interessant finde ich aber auch das in Metzger Familien (Ich komme vom Land und habe da einige kennengelernt) immer wieder das selbe Krankheitsbild zeigt.
    Ob es was am Konsum ändern wird? Ich hoffe es zumindest.

  3. Das Risiko alleine reicht nicht. Der passierte Herzanfall auch nicht. Erst, wenn etwas immer spürbares da ist, das jeden Tag weh tut, dann macht es plötzlich klick. Und plötzlich informiert sich mein zweitfleischigstes Familienmitglied bei mir nach veganem Aufstrich.

    Die Fernsehbeiträge, die ich die letzten tage sah (umschalten zwecklos! kommt überall derselbe beitrag), endeten immer mit dem Satz “Aber sie wissen ja: die dosis macht das gift.”
    Und sogar in der Zeitschrift für Chemiemanager stand, dass fleischlose Kost an mehreren Tagen der Woche dringend notwendig sei. Auch für das Klima und den Welthunger.
    Ich glaube, wir brauchen noch eine Zeit der Empörung, bis es langsam als normal in die Leberwurstköppe sickert. Das tut weh, aber es wird schleichend ankommen.

    Warten wir mal ab, wann wieder eine Artikelwelle zu bösen veganen Würsten mit voll uncoolen Inhaltsstoffen kommt 🙂

  4. Pingback: Fleisch erregt Aufsehen und Krebs | Achtung, Pflanzenfresser!

  5. Der Vater meiner Freundin ist letzten Monat seinem Darmkrebs erlegen. Ob es was geändert hätte, wenn er in den Jahren der Behandlung, den Fleischkonsum reduziert hätte? Wer weiß, das stand für ihn leider überhaupt nicht zur Debatte.
    Wie dem auch sei, normalerweise würde bei mir und solchen Nachrichten immer ein wenig Schadenfreude aufkommen, aber jetzt hoffe ich einfach, dass wenigstens ein paar sich Gedanken machen. Wenn schon nicht aus moralischen Aspekten, wenigstens aus Selbsterhaltungstrieb :/

  6. Tatsächlich ist die Metastudie der WHO also eher als Entwarnung zu verstehen. Von 10.000 über 65jährigen erkranken also 28 anstelle von 24 an Darmkrebs, so sie denn täglich 50 Gramm Wurst oder mehr davon essen. Klingt irgendwie nicht dramatisch. Aber der überzeugte Wurstesser vermutet sofort vom Weltveganismus gesteuerte Panikmacke, um Fleisch und Fleischerzeugnisse zu verbieten. Da muss man erst Mal drauf kommen (auch wenn die ungenaue Darstellung in vielen Medien zu so einer Interpretation beigetragen hat).
    Jetzt kommt aber mal was ganz Fieses: Die weltweit steigende Lebenserwartung erhöht das Krebsrisiko signifikant. Von 100.000 Menschen erkranken lediglich 200 an Krebs, die unter 65 sind. Bei den über 65jährigen sind es 2000 (also zehn mal so viel). Ja warum hören die nicht einfach auf, so lange zu leben?

    http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/Besser_informiert_Onkologie/krebs_krankheit_des_alters.php

    Käme eigentlich jemand aufgrund dieser Information auf die Idee, zu behaupten: Veganer steuern Panikmache und verbieten langes Leben?
    Auf diesem Kindergartenniveau bewegt sich leider die Diskussion in vielen Kommentaren zur sachlichen WHO-Information über Wurstkonsum.

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