13 comments on “Jetzt hackt doch nicht alle auf dem armen WWF rum!

  1. Recht hast du mal wieder! Ich fand den WWF ja eh schon immer so lala.
    Doch dass der WWF mit seinem Zeichen, das auf Salami und co klebt, das Töten von Tieren unterstützt, die ja anscheind nicht so schützenswert sind wie Elefant, Tiger und Co. ist schon ein krasses Paradoxon, über das ich bisher garnicht so nachgedacht habe.

    Das ist quasi wie beim “konventionellen” Tierschutz im Tierheim u.a. Man macht sich ach so große Sorgen um Hund und Katze (was ja für sich genommen auch richtig und wichtig ist!!!), doch zum Mittag gibt es dann erstmal eine richtig dicke Bratwurst oder ein Schnitzel. Aber wie du schon geschrieben hast, so ist das anscheinend mit “knuffigen” und weniger “knuffigen” Tieren…

    • Ich finde jung UND matt sehr passend und vermute der Graslutscher auch 😉
      Ansonsten großartiger Artikel (wie immer).

      • Dann hab ich das tatsächlich einfach nicht verstanden und wollte nur nicht irgendwo lesen, der Graslutscher würde seine Quellen unsauber angeben … ^^

        • Danke fürs aufpassen, das war in dem Fall aber tatsächlich beabsichtigt. Ich hatte das und zuerst groß geschrieben, aber dann war es leider so gar nicht mehr subtil 🙂

  2. Ich wollte dir nur schnell mal zu deinem Artikel im Veggie Magazin gratulieren. Ich finde deine Seite echt gut und mag deinen Schreibstil bzw. was du schreibst total und muss immer wieder herzlich lachen, wenn ich deine Texte lese. 🙂
    Mach weiter so!

    Wenn du magst kannst du mich ja auch mal auf meinem Blog besuchen: https://pepperandsaltblog.wordpress.com/

    Liebe Grüße, Miri

  3. Oh je oh je und ihr findet das auch noch alles gut was der da schreibt?

    In jeder Zeile und dazwischen kann man erkennen wie wenig Ahnung du von Naturschutz hast, hast du auch nur mal eine einzige Publikation des WWF gelesen? Warst du überhaupt einmal auf der WWF Internetseite und hast dich über irgend etwas informiert.
    Ich finde auch nicht alles gut was die machen, aber die machen was und es hat wirklung. Du hingegen kritisierst einfach nur. hast du überhaupt eine richtige Meinung? Was wäre dein Lösungsansatz? Ach so 20kg statt 80 kg Fleisch essen…war da jemand doch heimlich auf der WWF Seite und hat sich die Position durchgelesen.
    Du armer Mensch aus deinem Post lese ich einfach nur wieder stumpfen Sensations-Journalismus. Du tust mir ganz ehrlich von tiefem Herzen leid.

    Ich darf solche unsachlichen Mist einfach nicht so oft lesen. Es macht mich so traurig, wie die Bemühungen von NGOs einfach nur aus Sensationslust so in den Dreck gezogen werden….

    Informiert euch lieber Leute

    Viele Grüße

    Sven

    • Hi Sven,

      ja, ich habe mich sowohl auf der WWF-Seite selbst informiert als auch in Sekundärquellen über den WWF. Ich habe mir die ARD-Doku zum WWF angesehen, die offizielle Stellungnahme des WWF dazu durchgelesen und die wichtigsten Reaktionen auf diese Stellungnahme.

      Ich finde auch nicht alles schlecht was die machen (z.B. haben die ein paar schöne Illustrationen zur Käufermacht erstellt), aber in jüngster Vergangenheit hat der Laden leider ein paar Klopper gebracht, die mich an seiner Integrität zweifeln lassen.

      Ja, die machen was. Die bekommen dafür auch einen ziemlichen Batzen Spendengelder, man kann erwarten, dass sie damit was machen. Und ich erwarte, dass sie damit nicht auch noch Dinge unterstützen, die man auch mit 2 zugedrückten Augen nicht als Naturschutz durchgehen lassen könnte.

      Was wäre dein Lösungsansatz? Ach so 20kg statt 80 kg Fleisch essen…war da jemand doch heimlich auf der WWF Seite und hat sich die Position durchgelesen.

      Das ist deren Position? Dann ist das Bewerben von Fleischprodukten aber eine fragwürdige Maßnahme zur Erreichung dieses Ziels.

      Mein Lösungsansatz wäre, dass die sich wie auch in Bezug auf Tigerfell, Elfenbein und Haifischflossen klar positionieren, dass Fleischkonsum dem Planeten erst mal null hilft sondern in erster Linie schadet, auch wenn da ein Bio-Label auf den 20.000 Tonnen Wurst prangt.

      Ich habe meine Kritikpunkte doch konkret benannt, was hat das mit in den Dreck ziehen zu tun?

      Hat der WWF nicht ein Siegel vergeben für eine Palmöl-Plantage, für die Regenwald vernichtet wurde?

      Hatten die nicht einen Trophäen-jagenden Ehrenpräsidenten, der erst aufgrund der Reaktionen der Öffentlichkeit geschasst wurde?

      Ist dieses Siegel für Fischfang nicht tatsächlich ziemlich wenig wert?

      Ist es nicht irgendwie zynisch, Pandabären mit Spendengeld zu beschützen, das von Leuten stammt, die Schweine quälen?

      viele Grüße,
      ciao Jan

  4. WWF = Wir Wollen Fleisch, artgerecht und als ethisch sauber zertifiziert. WWF bindet einen Bären auf.

  5. Der WWF begründet das Logo übrigens so:

    “vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Gerne nutzen wir die Gelegenheit, um Ihnen die Hintergründe des WWF Logos auf der Biosalami etwas näher zu bringen.

    Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Die ökologischen Landbaumethoden streben an, einen möglichst geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf (Futter- und Nährstoffgrundlage soll der eigene Betrieb sein) an. Im Fall von Futter für Vieh, wie Rinder, Schweinen oder Hühnern bedeutet das einen höheren Anteil an eigenen, heimischen Futtermitteln wie Kleegras oder Luzerne. Also wird weniger auf Futtermittel zurückgegriffen, die in anderen Ländern angebaut und erst nach Deutschland importiert werden – wie zum Beispiel Soja, das großflächig vor allem in Südamerika angebaut wird und dessen Anbau dort mit zahlreichen Umweltproblemen verbunden ist.

    WWF wirbt dafür, weniger Fleisch zu essen und auf Bio-Fleisch zurückgreifen. Denn Bio-Fleisch wird im Rahmen der ökologischen Landwirtschaft mit größtmöglicher Umweltverträglichkeit erzeugt. Da EDEKA das Angebot an umweltverträglicheren Produkten ausbaut, wird auch der Anteil an Bio-Produkten kontinuierlich ausgebaut und deren Absatz, z.B. mit Broschüren oder in der Handzettelwerbung, gefördert. Grundsätzlich gilt: Der WWF akzeptiert, dass EDEKA als Vollsortimenter ein komplettes Warenangebot führt und dieses auch bewirbt. Genauso wie EDEKA es akzeptiert, dass der WWF dafür wirbt, weniger Fleisch zu essen und auf Bio-Fleisch zurückzugreifen.

    Grundsätzlich kommt bei Produkten mit EU-Biosiegel, wie der EDEKA BIO Salami auch kein gentechnisch verändertes Futter zum Einsatz. Die ökologischen Landbaumethoden streben außerdem an, Vieh artgerecht zu halten. Die Richtlinie Nr. 834/2007 für die Erzeugung von Bio-Produkten nach EG Öko Verordnung regelt, wie die Tiere gehalten und gefüttert werden sollen. Darin sind z.B. Angaben zur Mindeststallgröße und zu den Mindestauslaufgrößen enthalten, ebenso wie Vorgaben zur Zusammensetzung des Futters. Jeder Bio Produzent muss nach dieser Verordnung zertifiziert sein und arbeiten. Es erfolgen jährliche Überprüfungen ob die Richtlinien in der Praxis eingehalten werden.

    Auf der WWF Homepage finden Sie umfangreiche Informationen in Bezug auf den Fleischverbrauch und dessen Auswirkungen, auch diverse Studien, die sich mit diesem Thema befassen:
    http://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/fleisch/

    Mit freundlichen Grüßen

    Katrin Sobek
    WWF Infodienst/Fördererbetreuung”

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