8 comments on “Ich habe den schwurbeligen Leitartikel im Spiegel gelesen, damit Ihr es nicht tun müsst

  1. In folgendem Interview hat Herr Klink 2010 noch gemeint: “Deshalb wäre es mir am liebsten, Fleischessen würde verboten.”:
    https://www.welt.de/welt_print/lifestyle/article9876852/Fleisch-gehoert-verboten.html
    Und dann kamen diese blöden Veganer und haben gemeint, dass Fleischessen irgendwie nicht so toll ist. Verdammte Missionare! Wollen ihm sagen, er soll kein Fleisch mehr essen? Das darf nur er selbst! Also Hundertachtziggradwende: Essensmissionierung gehört verboten! Vermutlich bis zu viele Leute daher kommen und meinen, dass Essensmissionierung verboten gehört. Dann wird’s allerdings echt kompliziert.

  2. Jeder Satz ein Treffer. Ich wünschte, die beiden Autoren könnten deinen Artikel lesen. Könntest du ihnen deinen Beitrag verlinken oder senden? Nicht wegen des In-your-face-Moments, sondern einfach um die Chance zu erhöhen, dass sie lernen. Butterfly-Effekt und so.

    Danke, dass du immer so genau hinschaust. Deine Arbeit ist wichtig.

  3. Ich habe mich wie immer köstlich amüsiert, ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben (werde ich aber nachholen).
    Dein Humor ist einfach köstlich, obwohl man bei so viel Schmarrn lieber heulen würde.

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße

  4. “Der Spiegel. Das ist die BILD für Akademiker.”
    -Volker Pispers

    Wie mensch sieht, stimmt der Satz einige Jahre später immernoch 😉

  5. Bin ich froh, dass ich diesen Spiegel-Artikel nicht lesen musste, geschrieben von und für verwöhnte Wohlstandsmaden ohne Ernährungswissen, die sich in ihrer unreflektierten Einstellung bestätigt fühlen wollen: “Ich esse, was mir schmeckt.”
    Und der letzte zitierte Satz ist nichts anderes als eine Aufforderung, sich keine Gedanken um seine Essgewohnheiten zu machen, sondern sich weiterhin alles brav einzuverleiben, was uns die schöne neue Discounterwelt vorsetzt.

  6. Ich habe bei Vincent Klink vegan 4 Gänge gegessen und das war mit der richtigen Telefonistin gar kein Problem. Die erste hat allerdings rumgeschnauzt “Der Chef kocht nur mit Butter!!!11elf”. Das konnten wir uns nicht vorstellen und haben nochmal angerufen, andere Frau, und plötzlich alles kein Problem. Und war auch vor Ort kein Problem.

    Übrigens waren auch die Gerichte nicht hingeschlurzt. Da steckte deutlich mehr Hirnschmalz (ha und das alles noch vegan!) drin als so manches Gericht meiner allesessenden Tischnachbarn. Ich bin so ein “Chefs Table” gucker und ich bin seit Jahren hobbymäßig Künstler, ich sehe es, wenn mir mein Essen tatsächlich etwas sagt. Im Sinne einer kleinen Geschichte oder eines Kunstwerks. Das taten die Buletten auf Kartoffelbrei ein Teller weiter nicht.

    Hab mich da sehr wohl gefühlt und es war wirklich sehr lecker.

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