5 comments on “Dr. Beatrix, die Frau, der die Homos vertrauen… nicht.

  1. Ich wette die Dame kriegt nicht mal nen schwanz und deshalb hasst sie alle Homos, wenn ich so hässlich wäre wie sie, würde mich auch vieles anstinken, was dann dazu führen könnte, homophob zu werden

    ,,Homos nehmen uns die schwänze weg”

  2. Ich verstehe das Plakat nicht. Ich gebe mir wirklich Mühe, aber der Satz ergibt für mich nicht ansatzweise irgendeinen Sinn.

  3. @Wonko, das ist eigentlich ganz simpel. Die “Wählerin” auf dem Plakat geht von der Grundannahme aus, dass es im linksgrünen Lager vor lauter politisch-korrektem, gleichgeschalteten Lügenpresse-Gutmenschentum keine Meinungsfreiheit mehr gibt. Daher wählt sie AfD. Und da sie lesbisch ist schreibt sie das so. Hätte sich die AfD bei allen Rothaarigen anbiedern wollen, wäre stattdessen Pipi Langstrumpf abgebildet: “Ich bin keine linksgrüne Rothaarige, sondern eine wertkonservative mit eigener Meinung.”

  4. Ich lese den Text und denke die ganze Zeit: Ok, ist ja lustig, aber diesmal übertreibt er schon ein bisschen. Wie unrealistisch…Und dann sehe ich das Plakat, versuche zu begreifen, was ich da sehe und möchte unter der Dusche weinen gehen.

  5. Meinungsfreiheit ist natürlich sehr wichtig. Und überall, wo es keine Meinungsfreiheit gibt, kämpfen wir mit grösseren, gesellschaftlichen Problemen, beispielsweise in der Türkei oder in Russland. Niemand sollte deshalb aufgrund seiner Meinung verhaftet werden können oder dergleichen.

    Wenn man nun aber mal die Meinungsfreiheit etabliert hat und dieses Prinzip auch respektiert, dann kann und muss man weiterdenken und sich überlegen, ob alle Meinungen gleich toleriert werden müssen. Oder driften wir durch unseren Toleranz-Wahn zur absoluten Indifferenz?

    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass – zumindest in gewissen Fällen – “Political Correctness” (über diesen Begriff kann man natürlich streiten; deshalb würde ich spontan eher im Sinne von “undiskriminierender Rede” sprechen) deutlich höher zu werten ist als Meinungsfreiheit. Schliesslich gibt es auch einfach doofe, verletzende oder sonstwie diskriminierende Meinungen. Und solchen Mist müssen und dürfen wir nicht akzeptieren.

    Die Frage ist bloss, wann ist dieser “Werte-Wendepunkt” überschritten – und dort steckt eben auch das Problem der ganzen Diskussion: Viele Personen sind schlicht nicht fähig, diese Abwägung vorzunehmen und sehen den subtilen Unterschied zwischen ähnlichen Aussagen nicht.

    “Alle Schweizer sind Idioten”, “alle Neonazis sind Idioten”, “alle Veganer sind Idioten” oder “alle Homos sind Idioten” sind nur vordergründig genau gleich; denn es kommen gewisse Kriterien dazu, die wir beachten müssen, wie zum Beispiel “Minderheit/Mehrheit”, “aktueller Leidenszustand” sowie “Geschichte der Diskriminierung”,”Gründe/Haltung des Aussagegebers”, “Pathologisierung der Beleidigung” oder “karikatureske Hintergründe” – um ein paar spontane Kritierien aufzuzählen.

    So gesehen sind gewisse Aussagen diskriminierenderer Natur (Homos, obwohl “Idiot” deutlich harmloser als “Abnormale” etc. ist; allenfalls noch im weiteren, abgeschwächten Sinne Veganer, da sich diese ja eigentlich gegen das unnötige “Ermorden” von Lebewesen einsetzen, jedoch nie verfolgt, sondern nur belächelt wurden), andere hingegen kann oder wird man nicht wirklich ernst nehmen (viele Schweizer sind in der Regel zu wohlbehütet, um sich davon provozieren zu lassen ;-)) und schliesslich gibt es eben noch Verallgemeinerungen, die zwar auch nicht ganz korrekt, aber durchaus zutreffend sind (sorry, braunes Gefolge ;-)).

    Ach, es ist einfach zu kompliziert! Am besten gleich alle Kategorien abschaffen. Ab jetzt gibt es weder Homos, noch Neonazis, noch Schweizer oder Veganer (generisches Maskulinum sei Dank gibt es nicht einmal das weibliche Geschlecht…), sondern nur noch Menschen.
    Oder besser noch: diskriminierende Idioten.

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